ArmA 2-Test: Trotz Patch eine katastrophale Militär-Simulation
Die Fahrzeugmodelle sehen grandios aus. Die Steuerung ist dagegen brutal schwer.
Der erwähnte Patch 1.01, den wir in der Beta-Variante testeten, macht dennoch einigen Boden wieder gut. So kam es deutlich seltener zu Abstürzen und auch der in der Kampagne verfügbare Transporthubschrauber tat seinen Dienst wieder. Einige Nebenaufträge ließen sich nun leichter lösen und viele kleine Fehler tauchten nicht mehr auf. Inzwischen haben die Entwickler den offiziellen Patch 1.01 nachgelegt, der noch einmal einige Megabyte größer ist. Für den Test konnten wir diesen aber leider nicht mehr berücksichtigen. Der nächste Patch, Version 1.02, wurde sogar schon für den 19. Juni angekündigt.
Positiv zu bewerten sind die zusätzlichen Optionen, die Ihnen neben Einzel- und Mehrspielerpartien zur Verfügung stehen: In der Waffenkammer etwa dürfen Sie das gesamte militärische Arsenal des Shooters nach Lust und Laune testen, bekommen dabei immer wieder kleine Aufgaben gestellt, die Ihnen im Umgang mit den Geräten helfen. Darüber hinaus hilft ein Training, nahezu alle Aspekte des Spieles zu erlernen. Der Editor ist die wohl mächtigste Dreingabe der Entwickler. Seit Bestehen der Serie sorgt dieser dafür, dass ambitionierte Fans komplexe Kampagnen selber basteln und damit das Spiel über lange Zeit attraktiv halten. Auch bei Arma 2 gibt es schon kurz nach Verkaufsstart diverse Mehrspielerkarten und erste Modifikationen, die das Spielgefühl positiv beeinflussen. Auch wenn somit die langjährigen Fans hinter "ihrem" Spiel stehen, sollten sich die Entwickler der Verantwortung bewusst sein, Arma 2 mit weiteren Patches auf ein akzeptables Niveau zu heben. So wie es von Anfang an im Laden hätte stehen sollen.
ArmA 2: Der Mehrspieler-Modus
Viele Fans spielen den Titel nur um des Mehrspielermodus willen: Doch auch hier bleibt ein zwiespältiger Eindruck. Zwar fallen KI- und Trigger-Probleme weg und in den teils gigantischen Schlachten kommt eine tolle Stimmung auf. Doch oft hatten wir mit Verbindungsabbrüchen zu kämpfen oder der Serverbrowser gab eine falsche Spieleranzahl an. Kam ein Spiel zustande, entwickelten die Gefechte eine tolle Eigendynamik. Allerdings haben es Einsteiger schwer. Am besten spielt sich Arma 2 mit einem eingespielten Team. Denn jedem Teilnehmer wird eine feste Rolle zugewiesen, es braucht Piloten, Artillerieschützen, Fahrer und Fußsoldaten, um ordentlich Spielspaß zu garantieren.
Pro & Contra des Mehrspieler-Modus
+ Gewaltige Schlachten mit vielen Teilnehmern
+ Das im Einzelspieler vermisste „Kriegsgefühl“ greift hier.
+ Unzählige Waffen und Fahrzeuge
+ Zugewiesene Rollen
- Sehr unübersichtlich
- Nervig viele Verbindungsabbrüche
- Teils gigantische Lags
- Anfänger sind überfordert
Fazit zum ArmA 2 - Mehrspielermodus
Anfänger werden lange zu kämpfen haben, aber mit einer eingespielten Truppe kommt ein tolles Spielgefühl auf. Die Verbindungsprobleme muss Bohemia noch in den Griff kriegen!


und zwar jeden teil dehn das spiel darstellt den infatrie Kampf, Fahrzeug/Panzer Kampf, Luft Kampf.
bevor…
Bei einem SPIEL wie Arma2 will ich Spaß und der wird mir durch die vielen buggs und der viel zu hohe preis für ein nicht fertiges Produkt stark getrübt