Interview: Kölner Bürgermeisterin erwartet neue Diskussion um Killerspiele
Die Kölner Bürgermeisterin Angela Spizig (Bündnis 90/Grüne) erwartet zur World Cyber Games 2008 in der Rheinmetropole ein erneutes Aufflammen der Diskussion um Computerspiele mit Gewaltinhalten. Nach ihrem Besuch der World Cyber Games in Seattle will sich Spizig der Diskussion aber stellen und hat einen differenzierten Eindruck über die Gamer-Szene gewonnen. Chefreporter Christoph Holowaty fragte die Politikerin nach Einzelheiten.
PC Games: Sie haben in Seattle erstmals die World Cyber Games besucht. Welchen Eindruck haben Sie von der Veranstaltung gewonnen?
Angela Spizig: Ich finde es sehr faszinierend, die Veranstaltung ist hier in Seattle sehr gut vorbereitet worden. Auch die Politik hat die Spiele sehr hochrangig behandelt; der Lieutenant Governor hat uns begrüßt. Ich sehe zudem, mit welcher Faszination, mit welchem Eifer und welcher Hingabe die jungen Leute hier zu Werke gehen. Faszinierend finde ich doch, dass hier 73 Nationalitäten aufeinander treffen; auch ganz kleine Länder zum Beispiel aus dem Osten, die sich hier auf internationalem Parkett zum ersten Mal bewegen.
PC Games: In Seattle fand die World Cyber Games zwischen den größten Football- und Baseball-Stadien statt; also eine ganz beeindruckende Kulisse. Wie stellen Sie sich die World Cyber Games in Köln vor?
Angela Spizig: Ich denke, in Köln werden wir die Spiele stärker in die Stadt integrieren. Wir stellen uns vor, dass viele der Jugendlichen in der Jugendherberge untergebracht werden. Die befindet sich gleich neben der Messehalle, in der die Games stattfinden, und die ist wiederum gleich am Rhein ein paar Meter Luftlinie vom Dom entfernt. Ich denke also, dass die Spiele stärker in die Stadt integriert sind und so auch in die Stadt hinein strahlen werden.
PC Games: Nun geht man ja weltweit anders mit Spielen um als in Deutschland; verschiedene Turnier-Spiele in Seattle sind in Deutschland mit Altersfreigaben belegt. Können Sie bereits Einzelheiten darüber nennen, wie die deutschen Jugendschutzbestimmungen bei der World Cyber Games 2008 umgesetzt werden?
Angela Spizig: Einzelheiten kann ich noch nicht sagen, ich denke aber, dass es in jedem Fall auch eine kontroverse Diskussion geben wird, sowohl in den Medien als auch in der Öffentlichkeit. Der muss man sich stellen. Ich muss gestehen, dass es auch Spiele gibt, die mir nicht so ganz geheuer sind. Wobei die Jugendlichen, die beteiligt sind, mir dann immer sagen, sie nehmen das ganz anders wahr. Sie nehmen auch diese Spiele als Strategiespiele wahr, die sehen das als Team-, Gruppe- oder Clan-Spiel. Von daher sollten wir uns damit sehr intensiv auseinandersetzen und das in eine Form bringen, die für alle verträglich ist.
PC Games: Vielen Dank für das Gespräch!

hanfred.....stoiber......is kla....^^
@fight _ angel....man du hohlkörper das war ein witz!
du hast ja weniger humor als der steuber
*weglauf*
p.s. ich glaub mittlerweile ist die Diskussion über sog. "Killerspiele" schon deutlich abgeflacht und so manch eierköpfige [Ins Forum, um diesen Inhalt zu sehen] Möchtegernbesserwisser ist in seinem Heulgebrüll untergegangen, da die Leutchen nun endlich etwas sachlicher an die Sache ran gehen und nicht ihre Unkompetenz einem im Grunde friedlichen Meteu (wie schreibt man das? :ugly: ) sündenbockmäßig versuchen in die Schuhe zu schieben.
Jugendherbergen in der Nähe des doms? kann doch nur rechtsreihnisch sein. Bäh:P