Weltraum-Epos von Microsoft

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Spielball: Die Planeten sind zwar dreidimensionale Objekte, auf ihnen landen kann man aber trotzdem nicht. Quelle: PC Games Spielball: Die Planeten sind zwar dreidimensionale Objekte, auf ihnen landen kann man aber trotzdem nicht. Weltall, 22. Jahrhundert. Die Menschheit führt wieder einmal Krieg. Im Streit um eigentlich unwichtige Schürfrechte entstehen zwei Machtblöcke, die sich über Jahre hinweg erbittert bekämpfen. Erst als einer der beiden Parteien schließlich die Vernichtung droht, gibt sie nach: In so genannten Schläfer-Schiffen wird die übrig gebliebene Zivilbevölkerung durch den Weltraum geschossen, in der Hoffnung, dass sie fruchtbare Galaxien für die Gründung neuer Zivilisationen finden mögen. Und tatsächlich werden die Pioniere fündig: Sie besiedeln bislang unbewohnte Sternensysteme und benennen voller Stolz ihre Raumsektoren nach ihrer alten Heimat. Die Deutschen gründen Rheinland, die Engländer Bretonia und die Amerikaner taufen ihre Galaxie auf den Namen Liberty.

Wie gewonnen, so zerronnen

Ein Raumschiff schießt mit Lasern auf seine Gegner Quelle: PC Games Disco-Feeling: Kommen Strahlenwaffen zum Einsatz, überziehen bunte Linien den gesamten Schirm. Nach einigen friedlichen Jahren des Aufbaus und der Expansion ist wieder Schluss mit der Idylle. Die Armeen und Polizeiorganisationen, aber auch die Konzerne und die Verbrecherbanden befinden sich im ständigen Krieg um Handelsrouten, Geld und Macht. Terroranschläge sind immerhin bislang unbekannt, und so erschüttert die Nachricht von der Zerstörung der Raumstation Freeport 7 alle Nationen. Einer der wenigen Überlebenden des Anschlags ist der Abenteurer Edison Trent, der kurz zuvor das Geschäft seines Lebens abgeschlossen hat: Er konnte mehrere Tonnen Boron verkaufen, was für ihn ein Leben in Wohlstand und Müßiggang bedeutet hätte. Da der Käufer aber noch vor der Überweisung schwer verwundet wird und wohl bald sterben muss, ist Trent mächtig sauer. Er schwört sich, an den Terroristen fürchterliche Rache zu nehmen.

Doch bevor es so weit ist, hat Trent einen steinigen Weg vor sich: Ohne Geld, ohne Waren und ohne Raumschiff muss er ein völlig neues Leben beginnen. Glücklicherweise findet er in der erstbesten Kneipe einen großzügigen Auftraggeber, für den er einen Konvoi mit Medikamenten und Nahrungsmitteln eskortieren soll. Zusätzlich zu einem kleinen Taschengeld erhält er sogar ein eigenes Raumschiff, das in den nächsten Wochen sein Zuhause sein wird. Kaum hat er im Cockpit Platz genommen, wird er Zeuge eines weiteren Terroranschlags. Das Schlachtschiff eines ausländischen Generals wird angegriffen. Natürlich kämpft Trent gegen die unbekannten Angreifer und kann so seinen Ruf bei den beteiligten Verteidigern verbessern. Nach der Vernichtung der Terroristen eskortiert Trent auftragsgemäß die zwei Transportschiffe und muss sie gegen die plötzlich auftauchenden Piraten verteidigen.

Keine Zeit für Langeweile

Arbeitsmarkt: In den auf jeder Station existierenden Kneipen findet man Informanten und Auftraggeber. Quelle: PC Games Arbeitsmarkt: In den auf jeder Station existierenden Kneipen findet man Informanten und Auftraggeber. Bereits bei diesem ersten Einsatz zeigt sich, aus welchem Holz Freelancer geschnitzt ist. Auch bei vermeintlich friedlichen Missionen vergeht kaum eine Minute, in der keine Piraten auftauchen oder das Leben des Spielers von irgendeiner anderen der rund 50 Parteien bedroht wird. Ob man nun der Storyline folgt, oder auf eigene Faust sein Glück versucht, stets trifft man auf feindlich gesinnte Raumschiff-Gangs.

Immerhin gewinnt Trent bald einige Freunde. Jun'ko Zane, eine Pilotin der Sicherheitskräfte und der Offizier King versorgen Trent mit immer neuen Aufträgen und kämpfen oftmals an seiner Seite. Die beiden sind auch die Hauptfiguren in der Hintergrundgeschichte, die rund 40 Stunden und über 60 Missionen lang eine spannende Geschichte von Verrat, Machtgelüsten und Alien-Artefakten erzählt. Mittels aufwendig gerenderter Videos, Funksprüchen und In-Game-Sequenzen setzt Freelancer ein Epos in Szene, das einem guten Kinofilm gerecht werden würde.

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    • Kommentare (6)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von Alith_Anar Mitglied
        Zitat von EM_Lord_Vader am 02.04.2003 19:32

        Weil dich der nächstbeste Pirat ins Nirvana bläst, sofern du nicht bescheisst.
        Ist schon alt ich weis :)
        Sorry aber das Leben ist hart aber ungerecht. Wie in einem RPG möchte ich auch in einem Spiel das mit Handlungsfreiheit ohne ende wirbt mal einen Fehler machen können. Wenn ich mich mit dem Falschen anlege, habe ich halt Pech. Im Leben hast du auch nicht ein Schild das dir sagt hier gehts lang.

        Dafür habe ich im Spiel ein Savegame, und die Erfahrung.

        Alith
      • Von Alith_Anar Mitglied
        Zitat von EM_Lord_Vader am 02.04.2003 19:32

        Weil dich der nächstbeste Pirat ins Nirvana bläst, sofern du nicht bescheisst.
        Ist schon alt ich weis :)
        Sorry aber das Leben ist hart aber ungerecht. Wie in einem RPG möchte ich auch in einem Spiel das mit Handlungsfreiheit ohne ende wirbt mal einen Fehler machen können. Wenn ich mich mit dem Falschen anlege, habe ich halt Pech. Im Leben hast du auch nicht ein Schild das dir sagt hier gehts lang.

        Dafür habe ich im Spiel ein Savegame, und die Erfahrung.

        Alith
      • Von EM_Lord_Vader Gelegenheitsspieler/in
        Zitat
        am 30.03.03 um 09:42 schrieb Alith_Anar:

        btw:
        Was mich bei Freelancer noch stört :
        Wieso kann ich am Anfang nicht alle Sprungtore benutzen ?

        Weil dich der nächstbeste Pirat ins Nirvana bläst, sofern du nicht bescheisst.

        Ich für meinen Teil finde Freelancer einen würdigen Privateer Nachfolger.
        Obwohl viele Features fehlen, macht mir Fl mächtig Spass.

        Und Comments wie "warte auf das Game, das wird der Hammer" bringt garnichts. Es wird immer ein besseres Spiel geben, nur will ich jetzt Spass und nicht Zeit meines Lebens warten.

        Klare Kaufempfehlung!
        Multiplayer und Mods bringen das Spiel noch weiter.
      • Von Alith_Anar Mitglied
        Ich weis
        Steht ja uch schon auf meiner Einkaufsliste :)
        Wenn sich Egosoft nur mal ausmehren würde wann es denn endlich erscheinen soll ;)

        <wart>

        btw:
        Was mich bei Freelancer noch stört :
        Wieso kann ich am Anfang nicht alle Sprungtore benutzen ?
      • Von themaster_tds NPC
        Zitat
        am 29.03.03 um 09:33 schrieb Alith_Anar:
        Das positive an dem Spiel ist, das seit langer Zeit mal wieder ein Weltraumspiel rauskommt.
        in nächster zeit wird noch eines erscheinen

        X2

        ich hab mal grafikvergleiche gemacht und ich muss sagen x2 ist bei weitem besser
      • Von Alith_Anar Mitglied
        Das positive an dem Spiel ist, das seit langer Zeit mal wieder ein Weltraumspiel rauskommt.
        Ehmm mehr positives fällt mir gerade nicht ein.

        Schlecht finde ich die Lösung mit dem Schiffskauf. Wie überall geschrieben wird unendlich handlungsfreiheit und Handel etc ist .... . Wieso muss ich die Hausptstory durchspielen um mir ein besseres Schiff kaufen zu können.
        Und wieso will der Waffenhändler mir die Kanone nicht verkaufen. Nur weil man ansehen nicht reicht ??? Geld hab ich ja genug. Unlogischer zusammenhang.
        Der Grafik sieht man die lange entwicklungszeit auch an.
        Die Steuerung finde ich eher nicht gelungen und wieso fehlt ein Radarsystem. Im Grossen und ganzen bin ich eher enttäuscht von dem Game.

        Alith
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