Rayman Legends Retold angespielt: Erwartet uns mehr als nur ein Remake?
Rayman ist zurück. Doch statt eines komplett neuen Abenteuers erwartet uns mit Rayman Legends Retold ein Remake des 2013 erschienenen Jump'n'Run-Klassikers. Wir haben die ersten Welten bereits gespielt und verraten unsere Ersteindrücke!
Viel zu lange mussten Rayman -Fans auf ein neues Abenteuer warten. Während andere große Jump'n'Run-Reihen regelmäßig mit frischen Titeln versorgt wurden, war es um Ubisofts Plattform-Helden in den vergangenen Jahren erstaunlich ruhig geworden. Umso größer also die Freude, dass Rayman mit Rayman Legends Retold endlich wieder zurückkehrt. Aber Moment. Nur ein Remake?
Das Original von 2013 gilt bis heute als eines der besten 2D-Jump'n'Runs. Mit der Neuauflage möchte Ubisoft den Klassiker nun in einem frischen Gewand erneut aufleben lassen. Doch reicht das aus, um Rayman Legends noch einmal spannend zu machen? Wir haben es bereits gespielt und verraten euch unsere Eindrücke.
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Rayman Legends: Das habt ihr verpasst
Als Rayman Legends 2013 erschien, entwickelte sich das Jump 'n' Run schnell zu einem der am besten bewerteten Genrevertreter. Verantwortlich dafür war vor allem die außergewöhnliche Mischung aus präziser Steuerung, dem kreativen Artstyle und einem enormen Abwechslungsreichtum. Kaum ein Level spielte sich wie das vorherige. Die Rhythmus-Levels waren dabei besonders beliebt.
Quelle: Ubisoft
Mit dem Propellerflug und aufsteigenden Winden kann Rayman durch die Luft fliegen.
Genau deshalb steht Rayman Legends Retold (jetzt kaufen 39,99 € ) vor einer interessanten Herausforderung. Das Fundament ist bereits gelegt. Die eigentliche Frage lautet also nicht, ob das Gameplay funktioniert, sondern ob Ubisoft genug Neuerungen liefert, um auch Spieler zurückzulocken, die das Original bereits in- und auswendig kennen.
Ein vertrautes Spielgefühl
Bereits nach wenigen Minuten wird klar, dass Ubisoft am eigentlichen Gameplay kaum etwas verändert hat. Das ist allerdings keineswegs negativ gemeint. Schließlich gehörte die Steuerung schon im Original zu den größten Stärken von Rayman Legends.
Gelegentlich hatten wir jedoch das Gefühl, dass Eingaben minimal verzögert umgesetzt wurden. Da wir das Spiel jedoch nur per Stream und nicht auf lokaler Hardware gespielt haben, dürfte die Ursache eher bei der möglichen Latenz der Übertragung gelegen haben als beim Spiel selbst. Entsprechend wollen wir daraus noch keine voreiligen Schlüsse ziehen.
Raymans Moveset ist wie immer überschaubar, reicht aber vollkommen aus, um die Levels zu erkunden. Im Kern beschränken sich eure Möglichkeiten auf Rennen, Springen, Schlagen und das Gleiten mit Raymans berühmtem Haarpropeller. Die Steuerung ist leicht zu erlernen, bietet aber trotzdem genügend Möglichkeiten, um selbst anspruchsvolle Herausforderungen zu meistern.
Quelle: Ubisoft
In den Levels gibt es versteckte Challenge-Räume, an deren Ende meist ein Kleinling auf seine Befreiung wartet.
Das Spiel verlässt sich nicht auf eine Vielzahl komplizierter Mechaniken, sondern holt aus seinen wenigen Grundideen viel heraus. Auch mehr als zehn Jahre nach der Erstveröffentlichung fühlt sich dieses Gameplay deshalb noch sehr frisch an.
Neue Optik, neuer Eindruck
Die wohl auffälligste Neuerung von Rayman Legends Retold ist die grafische Überarbeitung. Gleichzeitig dürfte sie aber auch für die meisten Diskussionen sorgen. Während das Original noch auf einen handgezeichneten Comic-Stil setzte, präsentiert sich das Remake nun in einem modernen 2,5D-Look. Die Figuren und Umgebungen wirken dadurch lebendiger und vermitteln mehr räumliche Tiefe.
