Zoo Empire
Bis eine teure Bimmelbahn durch Ihren Park tuckert, ist viel Detailarbeit erforderlich.
Die Straußenfamilie hat Nachwuchs bekommen, der Ober-Löwe schielt wieder mal in Richtung Zebrakäfig und am Eisstand bilden sich lange Schlangen - Alltag im Leben eines Zoo-Direktors, zwischen Gelege und Gehege. Doch zunächst wollen Arbeiter eingestellt und Fressbuden gebaut werden. Am meisten Aufmerksamkeit - und vor allem Zeit - verschlingt der Bau von artgerechten Anlagen. Bevor ein Elefant zufrieden sein "Töööröööööö" durch den Park trompetet, muss seine Unterkunft mit diversen Spielzeugen, Felsen und Bäumen versehen werden. Auch die Zusammensetzung des Bodens muss - wie bei ähnlichen Spielen - prozentgenau stimmen. Zum Glück kann das Gehege abgespeichert und in späteren Missionen wiederverwendet werden - ebenso wie Tiere, die dem Spielers ans Herz gewachsen sind.
Da tanzt der Bär
Auch Giraffen fühlen sich nur in artgerechten Gehegen wohl.
Die umfangreiche Kampagne ist etwas lieblos geraten, einen roten Faden gibt es nicht. Jeder Abschnitt beginnt gleich, nur die Ziele ändern sich. Meist gilt es, Besucher oder Tiere bei Laune zu halten oder die Forschung zu bemühen. Diese entwickelt dann beispielsweise heilende Medikamente, Attraktionen und Schokoriegel. Neu im Zoo-Segment: die stufenlos dreh- und zoombare 3D-Grafik anstelle der üblichen 2D-Iso-Draufsicht, die durch ihre knuddeligen Figuren, quietschbunten Buden und verspielten Menüs entfernt an Theme Park World erinnert.
