Zombieland 2: Filmrezension zur Fortsetzung des Klassikers
Doppelt hält besser: Liebhaber von Ekel mit Humor dürfen sich ab dem 7. November 2019 auf den zweiten Teil von "Zombieland" freuen. Regie führte erneut Ruben Fleischer. Aber was kann man von einer Forsetzung erwarten, die zehn Jahre nach dem Erstlingswerk erscheint? Sehr viel.
Seit dem letzten "Zombieland"-Film ist viel Zeit vergangen, trotzdem ist alles irgendwie beim Altem: Die aus dem ersten Film bekannte Truppe befindet sich auf Zombie-Jagd und besetzt weiterhin die interessantesten Häuser der Welt. Nach Bill Murrays Villa ist nun das weiße Haus dran. Allerdings währt das Glück nicht lange, bis sich die Mädels von den Jungs eingeengt fühlen und wieder verschwinden. Während sich diverse neue Weggefährten hinzugesellen, entwickeln sich leider auch die Zombies auf gefährliche Weise weiter.
Auch wenn die Fortsetzung so viele Ideen verpackt, dass es für zwei Sequels reichen könnte und nicht alle davon zünden, handelt es sich bei "Zombieland 2" weiterhin um einen herrlich-albernen Nonsens-Spaß. Neben der bekannten charismatischen und gut eingespielten Hauptbesetzung stellt vor allem Zoey Deutch eine erfrischende Ergänzung dar, die selbst eine gelegentlich undankbare Rolle als dummes Blondchen mit dem notwendigen Charme versorgt und darüber hinaus wachsen kann.
Fazit: Nicht jeder Gag trifft ins Schwarze. In der Summe ergibt sich jedoch ein anspruchsloser Spaß, der großartig unterhält.
