World of Warcraft: Goldguide zum Start von Mists of Pandaria - Teil 3: Die Basis-Strategie mit dem Obsidium-Shuffle und dem Elementium-Shuffle
Goldguides zu World of Warcraft gibt's wie Sand am Meer. Warum Sie dann unseren lesen sollten? Er ist speziell auf das Ende von Cataclysm und die Vorbereitung auf Mists of Pandaria zugeschnitten. Außerdem richtet er sich nicht nur an Vollprofis sondern auch an Handels-Anfänger: Im Laufe unserer sechsteiligen Serie erklären wir Ihnen die wichtigsten Gold-Taktiken der Profis und alle notwendigen Add-ons. Damit scheffeln Sie in den nächsten Wochen ein ansehnliches Goldpolster und machen zum MoP-Start die richtig fette Kohle. Heute: Teil 3, Teil 4 ab dem 21. August.
Im ersten Teil unseres großen Goldguides zu World of Warcraft brachten wir Ihnen Grundlagen und allgemeine Tipps näher, im zweiten Teil das Händler-Add-on TradeSkillMaster, diesmal geht's ans Eingemachte: Wenn Sie in WoW beim Spiel um die Millionen mitmachen wollen, müssen Sie langsam, aber groß einsteigen. Sie suchen sich einen Rohstoff, der so gut wie überall zu haben ist, und stellen daraus ein Produkt her, das jeder braucht. Die sicherste Form eines solchen Geschäfts ist die Verarbeitung von Cataclysm-Erzen. Dafür brauchen Sie einen Verzauberer und einen Juwelenschleifer, im besten Fall nutzen Sie für beides den gleichen Charakter, der den Gildenbonus Ertragreiche Taschen besitzt. Die Sache läuft so: Sie kaufen Erz, sondieren dieses Erz, verarbeiten die erhaltenen Steine zu Ringen und Halsketten, entzaubern diese Dinge und erhalten so auf günstigem Weg Verzauberungsmaterialien.
Profis nennen diese einfach Gold-Taktik "Obsidium-Shuffle". Sie hat einige sehr schöne Vorteile, die ihn vor allem für Einsteiger interessant machen, aber wegen derer ihn auch viele Profis in Dauerschleife nutzen: Der Rohstoff Erz ist auf vielen Servern reichlich im Auktionshaus vorhanden. Die Produkte, Verzauberungsmaterialien und Verzauberungen, braucht fast jeder Spieler auf Stufe 85. Außerdem ist die Gewinnspanne vorhersehbar: Es ist statistisch absolut klar, wie viele Edelsteine jeder Sorte Sie pro Stapel Erz erhalten und es lässt sich vorhersehen, wie viele und welche Verzauberungsmaterialien Sie danach beim Entzaubern der daraus hergestellten Waren erhalten. Dementsprechend lässt sich – vorausgesetzt Sie kennen den Preis von Erzen und Verzauberungsmaterialien – leicht herausfinden, was ein Stapel Erz kosten darf.
Zwar gibt's sowohl beim Sondieren als auch beim Entzaubern stets leichte Abweichungen, aber das hindert Profis nicht darin, mit dieser Taktik bis zu 10.000 Gold und mehr pro Tag zu verdienen. Und das Wichtigste: Es ist egal, mit wie viel Gold Sie einsteigen. Sie haben nur 500 Gold? Okay, dann kaufen Sie für 500 Gold Erz! Sie haben 20.000 Gold? Wenn in Ihrem Auktionshaus genug Erz ist, kaufen und verarbeiten Sie es!
Der Nachteil dieser simplen Gold-Taktik
Es gibt einen Nachteil, mit dem Sie fertig werden müssen: der Zeitaufwand! Erze einkaufen, aus dem Postfach holen, sondieren, verarbeiten, entzaubern und die Entzauberungsmaterialien in Verzauberungen umwandeln – das frisst Zeit und Sie müssen viel herumklicken. Diesen Zeitaufwand kann man zwar nicht auf null runterschrauben, aber mit ein paar Makros und Add-ons zumindest ein gutes Stückchen senken. Hier unsere Tipps zu jedem einzelnen Verarbeitungsschritt:
1. Das Einkaufen: Wer zum Einkaufen Add-ons nutzt, spart sich damit gut die Hälfte an Klicks. Wie das funktioniert, lesen Sie im Kasten oben. Eines der besten Add-ons für diesen Zweck nennt sich TradeSkillMaster. Wie das funktioniert, lesen Sie im zweiten Teil unseres Goldguides.
2. Sachen aus dem Briefkasten holen: Dafür gibt's Add-ons wie Postal oder das Mailing- Modul von TradeSkillMaster. Die fügen Ihrem Briefkasten einen Alle-öffnen-Knopf hinzu – klicken Sie den an, landen wie durch Geisterhand alle Sachen aus Ihrem Briefkasten in Ihren Taschen. Für alle Add-on-Hasser funktioniert aber auch dieses Makro:
/script CheckInbox() for m = GetInboxNumItems(), 1, - 1 do TakeInBoxItem( m ) end
Allerdings müssen Sie dieses Makro pro herausgeholtem Gegenstand einmal anklicken und um Gold aus dem Postkasten zu nehmen, brauchen Sie ein zweites Makro, in dem Sie TakeInBoxItem durch TakeInBoxMoney ersetzen. Add-ons sind da deutlich unkomplizierter. Übrigens: Im Briefkasten werden stets nur die ersten 50 Briefsendungen angezeigt, erst wenn Sie davon welche herausholen, rücken neue nach. Der Postkasten wird zu diesem Zweck alle 60 Sekunden aktualisiert. Postal liefert Ihnen übrigens Textmeldungen im Chat, wenn noch Gegenstände im Post-Limbus stecken.
In diesem Artikel
- Seite 1 World of Warcraft: Gold-Guide zum Start von MoP - Der Obsidium-Shuffle Einleitung
- Seite 2 World of Warcraft: Gold-Guide zum Start von MoP - Der Obsidium-Shuffle Makros und mehr
- Seite 3 World of Warcraft: Gold-Guide zum Start von MoP - Der Obsidium-Shuffle Top-Verzauberung und OreCrusher2
- Seite 4 Bildergalerie

Na, wenn die Leute damit ihren Spaß haben und nicht mit echtem Geld spekulieren soll's mir ja recht sein ;)
Wenn der Autor in seinem Einleitungstext von der "richtig fetten Kohle" spricht - ist das dann Geld, das man sich tatsächlich auch ausbezahlen lassen kann oder alles nur InGame-Währung?