Die einzig wahre Zukunft von World of Warcraft - wir verraten euch, wie WoW weitergeht

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Special Philipp Sattler - Redaktionsleiter Als bevorzugte Quelle auf Google hinzufügen
Die einzig wahre Zukunft von World of Warcraft - wir verraten euch, wie WoW weitergeht
Quelle: Blizzard

Wir werfen einen Blick auf die nächsten 22 Jahre von World of Warcraft, auf die Höhen und Tiefen und auf das unweigerliche Ende des erfolgreichsten MMOPRGs aller Zeiten.

Hinter uns liegen fast 22 Jahre World of Warcraft. Über zwei Dekaden voller Abenteuer, gemeinsamen Spaß und auch dem einen oder anderen Frust-Moment. Nur wenige Spiele können auf eine so lange Laufzeit zurückblicken. Doch für Blizzard ist das noch lange nicht das Ende. Denn WoW wird auch die nächsten 22 Jahre noch existieren.

Das ist keine Vermutung, sondern unser ganz eigenes, geheimes Wissen. Wir haben schon vor langer Zeit unsere Seele an die Alten Götter verkauft, um genau zu wissen, wie die WoW-Zukunft aussieht. Aber warum sollten wir dieses Wissen für uns behalten und nicht mit euch teilen?

Also verraten wir euch nun, was euch in den kommenden mehr als zwei Dekaden in World of Warcraft (jetzt kaufen ) erwarten wird. Wir spoilern alle Erweiterungen und Weltereignisse, die Einfluss auf die Welt von Azeroth haben - und sogar den Termin der ersten Marslandung kennen wir schon.

Wir nehmen euch mit auf eine Reise durch die unvermeidliche Zukunft bis zum Ende von WoW, das überraschenderweise wenig überraschend kommt. Schnallt euch an, genießt die Fahrt und denkt dabei stets daran: Alles, was ihr im Folgenden lest, ist die reine Wahrheit, die ganze Wahrheit und nichts als die Wahrheit, so wahr uns Thrall helfe. Viel Spaß.

WoW im Jahr 2027

Das kommende Jahr steht voll und ganz im Zeichen von The Last Titan als Abschluss der Weltenseelen-Saga. Blizzard hat sich an den besten Filmtrilogien aller Zeiten orientiert, um es im Finale richtig krachen zu lassen. Das ergibt durchaus Sinn. Warum soll in WoW nicht funktionieren, was in Hollywood viel Geld bringt? Die Fans sind allerdings durchaus überrascht vom Verlauf der Geschichte. Denn wie sich herausstellt, ist Xal'atath die Mutter von Alleria und Sylvanas! Anduin verfällt einem komischen Ring, den er damals aus der Gefangenschaft beim Kerkermeister mitgebracht hatte, und im Hintergrund zog jemand ganz anderes die Fäden: Chefkoch Nomi stellt sich als Bösewicht heraus, der das Chaos im Universum stiftete, um von seiner verbrannten Küche abzulenken. Die Fans nehmen es mit Humor, denn nach der tollen Trilogie freuen sich alle schon auf Teil 4.

WoW im Jahr 2028

Jede Trilogie braucht einen vierten Teil, der alles kaputt macht, was vorher mühsam aufgebaut wurde. World of Warcraft bildet da keine Ausnahme. Quelle: Erzeugt mit ChatGPT Jede Trilogie braucht einen vierten Teil, der alles kaputt macht, was vorher mühsam aufgebaut wurde. World of Warcraft bildet da keine Ausnahme.

Bei einem Meeting zwischen den Blizzard-Bossen und Hollywoodgrößen übernehmen die Blizzardianer eine der wichtigsten Philosophien der Filmbranche. Wenn eine Trilogie funktioniert hat, ist Teil 4 ein sicherer Geldmagnet. Bei Blizzard schustert man also schnell einen Nachfolger zusammen, in dem man alle unerledigten Geschichten der Trilogie zusammenpackt und auflöst. Wir erleben, wie die Pilzköpfe ganz Haranir unterjochen, die Führung von Silbermond die Farbe Lila aus ihrer Stadt verbannt und wie es Valeera nach ihrem Nervenzusammenbruch aufgrund zu vieler Ping-Befehle in der Nervenheilanstalt von Sturmwind ergeht.

Die Spieler weltweit protestieren gegen die Erweiterung, die auch offiziell nur "Weltenseelen-Saga - Teil 4" heißt. Verkäufe brechen ein, Abozahlen sinken auf historischen Tiefststand. Bei Blizzard feiert man das als großen Erfolg. Immerhin wurde die Vorgabe von Microsoft, einen typischen vierten Teil wie in Hollywood zu machen, erfolgreich umgesetzt.

WoW im Jahr 2029

Gebeutelt durch die Verluste von "Weltenseelen-Saga Teil 4" muss man bei Blizzard Geld einsparen. Die erste Maßnahme, die Entlassung der gesamten Qualitätssicherungs-Abteilung, hat keinerlei Effekt, da die beiden einsamen Praktikanten ohnehin kein Gehalt bekamen. Als Nächstes muss die berühmte Orc-Statue vom Blizzard-Campus dran glauben. Dank des hohen Preises für Altmetall kann der Abopreis damit für weitere 0,2 Sekunden stabil gehalten werden.

Dann erkennt man, wie teuer die KI für Übersetzungen ist und schaltet diese kurzerhand ab. Ab dem Moment gibt es keine Lokalisierung mehr in WoW. Alle müssen fortan die englische Version spielen - oder die chinesische, deren Kosten von NetEase getragen werden. In Deutschland gehen nur wenige Spieler deshalb auf die Barrikaden, während die gesamte Spielerschaft von Frankreich und Russland nun in einen Mythisch-Plus-Dungeon passt. Das wiederum sorgt für positive Stimmen in der restlichen Welt. Die Spielerzahlen steigen drastisch an und bei Blizzard klopft man sich auf die Schultern.

WoW im Jahr 2030

Für alle Zeiten wird dieses Jahr einen Wendepunkt darstellen. Bis zu diesem Jahr galten Gamer gemeinhin als faule und meist übergewichtige Menschen, die sich nur bewegen, um die Punica-Flaschen und Schüsseln auszutauschen oder den Mini-Kühlschrank neu zu befüllen. Doch es ist auch das Jahr, in dem WoW das System seiner Raids auf Virtual Reality (inklusive Laufbänder) umgestellt hat - mit weitreichenden Folgen.

Wer künftig in WoW performen will, der muss fit sein. Dem Boss ausweichen, mit dem Schwert auf ihn einschlagen und aus bösen Flächen rausrennen ist fortan körperliche Schwerstarbeit. Binnen weniger Monate wird aus WoW die weltweit erfolgreichste Maßnahme gegen Übergewicht und Bewegungsmangel. Fitnessstudios verzeichnen Rekordverluste und die BlizzCon in diesem Jahr wird um einen Bodybuilder-Contest erweitert. Ärzte verschreiben mittlerweile offiziell WoW-Abos - bezahlt von der Krankenkasse - und in der Gesellschaft verankert sich der Begriff des WoW-Bodys.

WoW im Jahr 2031

Endlich bekommt WoW wieder eine neue Erweiterung. WoW: Lone Wolf bringt den Spielern ein neues Feature, das sie sich schon seit Jahren wünschen: einen Solo-Offline-Modus. Ihr könnt nun vollkommen ungestört von all den nervigen anderen Menschen in Azeroth umherziehen. Dank neuester KI-Systeme spielt ihr Mythisch-Plus und sogar mythische Raids nur mit NPC-Unterstützung. Das Basis-Abo bietet dabei schon ganz brauchbare Mitspieler. Wer aber wirklich was erreichen will, der muss auf eines der Top-Raider-Abos zurückgreifen. Die Exzorsus-Version versorgt euch mit guten KI-Spielern, die aber nicht mit euch kommunizieren können. Im Echo-Abo bekommt ihr hingegen die zweitbeste KI, die WoW zu bieten hat. Drüber gibt es nur noch das Liquid-Abo, bei dem eure KI-Mitspieler aber dank Zeitverschiebung nur nachts zur Verfügung stehen.

WoW im Jahr 2032

Pünktlich zu den Olympischen Sommerspielen in Australien wird WoW zur olympischen Disziplin. Millionen Spieler auf der ganzen Welt versuchen, sich zu qualifizieren und ihre Nationalfarben dort zu vertreten. Kurz vor dem Start wird den besten Gilden der Welt allerdings bewusst, dass sie aus verschiedenen Nationalitäten zusammengesetzt sind und so gar nicht antreten können. Am Ende gewinnt eine kleine finnische Gruppe namens Paragon die Goldmedaille.

Raiden in WoW wird olympische Disziplin und Vorreiter in Sachen Esport. Das Finale löst den Superbowl und das WM-Finale im Fußball als meistgesehenes Sport-Ereignis aller Zeiten ab. Quelle: Erzeugt mit ChatGPT Raiden in WoW wird olympische Disziplin und Vorreiter in Sachen Esport. Das Finale löst den Superbowl und das WM-Finale im Fußball als meistgesehenes Sport-Ereignis aller Zeiten ab. WoW ist damit endgültig in der Mitte der Gesellschaft angekommen. Die Mythic Dungeon Internationals werden zur Prime Time auf RTL übertragen und ehemalige Top-Spieler bekommen horrende Honorare als TV-Experten. Es formen sich große Fanlager und Ultra-Gruppierungen. Method und Co. füllen ganze Stadien rund um das Race to World First und spielen nun unter nicht enden wollenden Fangesängen. Doch all das hat auch Schattenseiten. Regelmäßig treffen Hooligan-Gruppierungen der Gilden aufeinander und es gibt blutige Schlägereien im Wald von Elwyn, die sich nur unter dem Einsatz von Hundertschaften des SI:7 beenden lassen.

WoW im Jahr 2033

Um Spielern die maximale Herausforderung zu bieten, besinnt man sich auf Klassisches: Ihr dürft auf Wunsch wieder mit echten Spielern in Mythic+ und Raids unterwegs sein. Für Veteranen ist das ein Grund zum Jubeln, die meisten Spieler zahlen aber lieber fleißig weiter für ihre KI-Abos, denn sie können sich absolut nicht vorstellen, Bossmechaniken mit anderen Menschen abzusprechen. Zitat eines World-First-Raiders: "Wo steht, dass man in einem MMORPG mit mehreren Leuten losziehen soll? Lol. Was als Nächstes - soll ich mit Leuten telefonieren? Brieftaube schicken?"

Ein separates World-First-Race mit Classic-Multiplayer-System wird eingeführt, jedoch gibt es Zweifel, ob jemand vor Ablauf der aktuellen Erweiterung den ersten Schlachtzug meistern wird.

WoW im Jahr 2034

World of Warcraft ist weiterhin eine Goldgrube und erfolgreicher als je zuvor. Die neue Erweiterung WoW: Nothing learnt verkauft sich im dreistelligen Millionenbereich und das Selbstvertrauen der Entwickler kennt keine Grenzen mehr. Um sich selbst zu feiern, wirft man den einstigen Vorsatz über Bord und verewigt sich selbst wieder im Spiel. Reihenweise NPCs und Items werden nach Entwicklern, deren Verwandten oder Haustieren benannt. Wir ziehen mit Ion Hazzikostas als Begleiter durch die neuen Tiefen und im Raid kämpfen wir gegen John Does nichtsnutzigen Sohn, der uns mit etwas Glück die Glücksgabel von John Hancock als Waffe droppt. Soweit sind alle zufrieden.

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  1. Seite 1 Die Zukunft von WoW - 2028 bis 2034
  2. Seite 2 Die Zukunft von WoW - 2035 bis 2042
  3. Seite 3 Die Zukunft von WoW - 2043 bis 2048
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