WoW: Das erwartet euch in der neuen Erweiterung Shadowlands
Im kommenden Jahr erscheint mit Shadowlands die inzwischen achte Erweiterung für World of Warcraft. Wir haben die wichtigsten Infos von der BlizzCon für euch zusammengetragen.
Die letztjährige Blizzcon war ja eher ein Reinfall: Nicht allzu viel Neues zu den bereits laufenden Spielen, die Habt-ihr-denn-keine-Handys-Vorstellung von Diablo: Immortal und auch nix von dem, was sich die Fans wünschten. In dieser Hinsicht war die Messe in diesem Jahr also das krasse Gegenteil - Diablo 4, Overwatch 2 und auch ein neues WoW (jetzt kaufen )-Add-on namens Shadowlands. Dessen Name geisterte bereits in den Wochen vor der Blizzcon als Leak durch einschlägige Foren, inhaltlich lagen die angeblichen Insider aber meilenweit daneben. Zeit also, einmal einen Blick darauf zu werfen, was uns in der dann achten Erweiterung erwartet.
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Break on through
In Shadowlands gehen wir zuallererst über den sprichwörtlichen Jordan. Denn das namensgebende Gebiet ist das Totenreich im Warcraft-Kosmos, das wir nun erstmals betreten dürfen. Banshee-Königin Sylvanas reißt nach ihrem Verrat an Horde und Allianz nämlich kurzerhand die Mauer zwischen der Welt der Lebenden und der der Toten ein, bevor sie sich in Letztere verkrümelt und sich zu ihrem finsteren, mysteriösen Kumpanen "The Jailer" gesellt. Wir - als die Helden, die wir nun mal sind - düsen natürlich direkt hinterher und versuchen den geheimnisvollen Plan der ehemaligen Kriegshäuptlingine (Kriegshäuptlingin? Kriegshäuptesse?) zu enträtseln. Dabei bereisen wir insgesamt fünf Gebiete: Die vier Levelbereiche Bastion, Maldraxxus, Ardenweald und Revendreth sowie den düsteren Maw, in dessen Mitte der noch düsterere Turm Torghast steht. Die Levelzonen sind zudem nicht mehr in beliebiger Reihenfolge spielbar, sondern haben eine feste Abfolge, da sie eine durchgehende Geschichte erzählen. Ganz wie früher also - vielleicht einer der vielen Rückschlüsse, die die Entwickler aus dem immensen Erfolg von WoW Classic gezogen haben.
Quelle: Blizzard
Je nachdem, für welche Covenant-Fraktion ihr euch entscheidet, könnt ihr euch andere Rüstungs-Sets erspielen – hier im Bild sehen wir etwa die Platten-Sets. Ob fleißige Spieler ihr Covenant wechseln und bereits erspielte Inhalte behalten dürfen, steht noch nicht fest.
In jeder der vier Zonen trefft ihr zudem auf eine Fraktion, die sogenannten Covenants. Die edlen, himmlischen Kyrians bevölkern Bastion, die Lich-artigen, kriegerischen Necrolords leben in Maldraxxus, die feengleichen Night Fae haben sich in Ardenweald niedergelassen und in Revendreth trefft ihr schließlich auf die verschlagenen, vampirischen Venthyr. Seid ihr irgendwann auf der Maximalstufe angelangt, müsst ihr euch dann auch für eine der Covenant-Fraktionen entscheiden. Als Anreiz dafür dienen eine komplette Story-Kampagne, Reittiere, Rüstungs-Sets und sogar verschiedene Fähigkeiten. Ein Wechsel später im Spiel soll zwar möglich, aber mit sehr viel Arbeit verbunden sein - die Entscheidung will also wohlüberlegt sein. Zudem bietet euch jeder Covenant Charaktere, mit denen ihr eure Seele koppeln könnt. Diese "Soulbind" genannte Mechanik bringt nicht nur neue Story-Fetzen mit sich, sondern auch Boni in einer Art Talentbaum - das Wechseln des Seelenverwandten soll dafür auch deutlich unkomplizierter ausfallen.
All along the watchtower
Neben acht Dungeons und einem Zehn-Boss-Raid bietet auch der bereits erwähnte Turm Torghast noch eine neue Art von Endgame-Inhalt. Der Turm ist nicht nur das Zuhause von Sylvanas' Todes-Buddy, sondern auch der Ort, an dem eigentlich die fiesesten Seelen auflaufen. Neuerdings landen nur leider ausnahmslos alle Verstorbenen im Turm - und können ihn im Gegensatz zum Spieler nicht mehr verlassen. Der Turm selbst ist eine Art Roguelike-Dungeon: Je höher ihr aufsteigt, desto knackiger und komplexer werden die Etagen. Euch erwarten nicht nur normale Trash-Gegner, sondern auch Bosse, Fallen und Rätsel. Und: Ein Ende gibt es nicht. Torghast ist so designt, dass ihr ihn immer weiter emporklettern könnt, bis ihr an eure Grenzen stoßt. Unterwegs sammelt ihr temporäre Buffs und Upgrades, die nur für den aktuellen Turm-Run gelten. Und das Beste: Die Schwierigkeit skaliert dynamisch mit eurer Gruppe. Ihr könnt es allein versuchen, im Duo, in einer klassischen Dungeon-Zusammenstellung oder auch mit fünf Schadensausteilern - das klingt extrem interessant!
Quelle: Blizzard
Die Necrolords aus Maldraxxus sehen wie fiese Untote aus – was natürlich Quatsch ist. Denn zum einen sind sie als Bewohner der Totenwelt alles andere als untot und zum anderen stellen sie wertvolle, entschlossene Verbündete dar.
Zusätzlich zu den ganzen Neuerungen in den frischen Gebieten gibt es natürlich auch Anpassungen für den Rest des Spiels. Die größte: Das Maximal-Level wird rigoros zusammengestaucht. Aktuell gurken die Helden auf Stufe 120 durch Azeroth, mit dem Start von Shadowlands sind alle Spieler nur noch Stufe 50 und leveln in den neuen Gebieten wieder auf 60 hoch. Dementsprechend überlässt es Blizzard künftig auch komplett euch, in welchem alten Add-on ihr die ersten 50 Stufen erspielt. Für neue Spieler kommt zudem die Startzone Exile's Reach hinzu, in der sie bis Stufe 10 alle Grundlagen erlernen - für ein etwas moderneres Tutorial wurde es auch dringend Zeit. Passend zu WoW Classic kehren zudem viele zwischenzeitlich entfernte Skills wieder zurück, etwa Schurken-Gifte, zahlreiche Schamanen-Totems oder Paladin-Auren, um die Klassen-Identität zu stärken - gut so!

Auch die Wahl Covenants ist keine wirkliche, relativ schnell wird für bestimmte Klassen eine gewisse Fraktion indirekt bindend, eben weil die Fähigkeiten ein quasi muss sind. Darüber hinaus ist es leider so, das man alle 4 Convenants gespielt haben muss will man die Story in Gänze erleben, die Geschichte nämlich ist mit jeder der Gruppierungen ein wenig anders. Ok, fürs twinken dürfte es Top sein.
Die Wahl der Giete im übrigen ist nur für den Main in der Reihenfolge einzuhalten. Twinks können wieder auswählen wo sich am liebsten questen möchten.
Torghast klingt im ersten Moment zwar wirklich interessant, unter Strich aber sehe ich da wieder Blizzards weg mit wenig das maximale zu erreichen, ein Dungeon der niemals endet und einfach nur schwieriger wird? Und wer an die beste usrüstung kommen will kommt an den Turm absolut nicht vorbei laut Blizzcon.. Ob das wirklich langzeitmotivierend für die Spieler sein wird bleibt abzuwarten.
Allianz und Horde haben einen Waffenstillstand und können trotzdem nicht miteinander interagieren. Mir ist klar das die Fraktionen ein Konzept von WoW darstellen, da dies aber mittlerweile derart aufgeweicht ist, frag ich mich schon lange warum ausgerechnet nur die Pandaren sich für eine Seite entscheiden dürfen. Jetzt hätte man endlich mal die Fraktionen miteinander streiten lassen dürfen.
Auch das Blizzard sich jetzt mit Classic und dem daraus gelernten Effekten brüsten will und jedes Spielemagazin über Blizzards Stöckchen springt ist eine Frechheit. Classic läuft life grad mal 2-3 Monate, das Addon an sich ist schon seit mehr als einem Jahr in der Entwicklung, was bitte will Blizzard da jetzt gelernt haben?!? Das Classic so einen Hype erfährt liegt vorallem daran das viele Retail Spieler sehr unglücklich mit BFA sind. Der gebotene Content ist aktuell einfach zu wenig sodass sehr viele einfach zu Classic gewechselt haben. Ob sich Classic auch weiterhin behaupten kann wird sich erst mit der neuen Erweiterung zeigen wenn die Durststrecke in BFA endlich abgeschlossen ist.
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Das für mich wichtigste ist leider weiterhin auch in Shadowlands weiterhin an der Tagesordnung, dieser schreckliche Random Glücks LootProc.. Bedeutet unterm Strich einfach nur wieder M+ bis zum Gickt in den Knochen, nur in der Hoffnung sein Item Titanforged mit Proc und Sockel zu bekommen. Das ist in meinen Augen der größte Spielverderber für alle die regelmäßig die Welt von Azeroth besuchen. Da kommt ein Hansel der einmal im Monat einen Dungeon läuft mit "Glück" ein höher wertiges Item als der wo sich jeden Abend der Herausforderung stellt um sein Equitment zu verbessern. Ne sorry das ist für mich eines der gößten Fails von Blizzard schlechthin.
Das ganze soll kein Bashing werden, ich mag/mochte WoW sehr gerne und habe langezeit gespielt, allerdings habe ich auch in meinen Augen viele Addons mitmachen dürfen/müssen die vorher groß gelobt und am Ende richtig schlecht waren.