Blizzard setzt auf alte Marken wie WoW und Diablo: Neue IPs haben aktuell keine Priorität
Mehr World of Warcraft, mehr Diablo, mehr Overwatch: Im Interview mit Bloomberg verriet die Blizzard-Präsidentin, dass sich das Unternehmen wieder mehr auf die etablierten, starken Marken konzentrieren möchte.
Jason Schreier von Bloomberg hat im Interview mit der Präsidentin von Blizzard über neue Spiele-Projekte gesprochen. Seit der Übernahme durch Microsoft und dem Amtsantritt von Johanna Faries als Präsidentin (im Januar 2024) verfolgt das Unternehmen eine "Strategie zur kulturellen und operativen Erneuerung" und konzentriert sich eher auf die bekannten Marken.
Die Präsidentin betonte ebenfalls, dass Blizzard innerhalb der Xbox-Sparte als wertvoller Bestandteil des Spiele-Portfolios wahrgenommen werde und eine starke Autonomie genieße ("Wir werden als Juwel im Portfolio gesehen und geschätzt, und wir haben viel Handlungsfreiheit"). Ein weiterer Aspekt der Präsidentin ist die Stabilisierung der internen Unternehmenskultur. Faries, die zuvor als General Manager für die Marke Call of Duty tätig war, legt Wert auf Transparenz und eine strukturierte Arbeitsumgebung, wie sie im Interview verrät.
Ein wichtiger Faktor soll dabei die Neugestaltung der Bonuszahlungen sein. Nachdem die Vergütungsmodelle in der Vergangenheit häufig in der Kritik gestanden hatten, da einige Mitarbeiter hohe Bonuszahlungen erhielten, die für den Kauf eines Hauses ausgereicht hatten, sollen Mitarbeiter jetzt stärker am wirtschaftlichen Erfolg beteiligt werden und frühzeitig wissen, wie es um mögliche Bonuszahlungen steht, um keine Überraschungen zu erleben. Dann äußerte sie sich zu neuen Spielen.
"Im Moment sollten wir uns darauf konzentrieren, all die legendären Marken, die Blizzard zu bieten hat, optimal zu nutzen. Das hat oberste Priorität ... Unsere Fans sind hungrig nach neuen Titeln. Sie wollen mitmachen. Sie wollen sich auf uns verlassen können. Sie wollen wissen, was als Nächstes kommt. Lasst uns das Ganze als Portfolio betrachten und sicherstellen, dass Blizzard jedes Jahr - sagen wir mal - mindestens ein bis zwei richtig große Spiele herausbringt."
(Blizzard-Präsidentin Johanna Faries, maschinell übersetzt)
Die Veröffentlichung von Diablo 4 in China sei zudem aktuell der technisch komplexeste Launch, den Blizzard je vorgenommen habe. Nachfragen von Schreier über angestrebte Gewinnmargen von bis zu 30 Prozent beantwortete Faries nur vage. Das Augenmerk von Blizzard liege eher auf einer nachhaltigen Spieleentwicklung, der Pflege der leidenschaftlichen Community und der Fokussierung auf bewährte Marken.
Quelle: Jason Schreier, via Bloomberg

Erst sagst du, dass das ungewöhnlich wäre, wenn Blizzard sowas macht und jetzt macht Blizzard das schon immer so?
Übrigens…WoW habe ich fast 15 Jahre lang gespielt. ;)
Nicht, dass du denkst, ich spiele erst seit 3 oder 4 Jahren.
Meinen ersten Computer hatte ich 1987, da war ich 14.
Insofern revidiere ich da meine Meinung. Ist nicht ungewöhnlich für Blizzard. Gleichzeitig halte ich aber auch an der Aussage fest, daß Blizzard normalerweise nichts verschenkt. Ganz im Gegenteil. Bei den AddOns ist das wirklich eine Ausnahme, aber auch übliche Praxis bei denen.
Vermutlich ungewohnt für Leute, die nur auf Konsole spielen und WoW nicht kennen.
Erst sagst du, dass das ungewöhnlich wäre, wenn Blizzard sowas macht und jetzt macht Blizzard das schon immer so?
Übrigens…WoW habe ich fast 15 Jahre lang gespielt. ;)
Nicht, dass du denkst, ich spiele erst seit 3 oder 4 Jahren.
Meinen ersten Computer hatte ich 1987, da war ich 14.
Kauft man da die neueste Erweiterung, bekommt man automatisch alle davor, die man nicht hat, freigeschaltet.
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Und es stimmt sehr wohl, was Orkhammer sagt, auch auf dem PC.
(siehe letzter Satz unten)
Daran ist nichts neues, macht Blizzard ja schon immer so.
Vermutlich ungewohnt für Leute, die nur auf Konsole spielen und WoW nicht kennen.
War mir bei Diablo zwar nicht bekannt, aber stört mich auch nicht wirklich. Warten auf Vessels of the hatred wäre keine Option gewesen. Eine Vergünstigung von Lord of Hatred wäre zwar schön, aber hey es ist Blizzard.
Seit wann machen die auf günstig? Wird nicht passieren.
Nett ist da tatsächlich schon, das sie die Vorversion für Leute der neusten Fassung mit verschenken. So kann man es ja auch sehen.
Dazu gibt es noch teurere Premium und deluxe Editions. Beide DLCs zusammen für 40€ wäre echt ein Schnäppchen.
Vielleicht ein Bug im PS Store. Schnell zuschlagen kann man da nur jedem raten, der die DLCs beide noch nicht hat.
Das steht sogar so auf der Blizzard Seite zu Diablo 4. Hab das gerade eben da rauskopiert.
Ich rege mich auch gar nicht darüber auf, dass LoH 40 Euro kostet, sondern darüber, dass es keine Vergünstigung für diejenigen gibt, die VoH bereits gekauft haben, was weiß ich, 20 oder 25 Euro für LoH.
Würde ich sogar ausgeben und hätte immer noch mehr bezahlt als alle, die jetzt LoH für 40 kaufen und VoH frei Haus dazubekommen.
Kauft man da die neueste Erweiterung, bekommt man automatisch alle davor, die man nicht hat, freigeschaltet.
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Und es stimmt sehr wohl, was Orkhammer sagt, auch auf dem PC.
(siehe letzter Satz unten)