Where Winds Meet: Gemischte Reviews, positive Steam-Bewertungen zum Free2Play-Rollenspiel

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News Marc Zander - Autor Als bevorzugte Quelle auf Google hinzufügen
Where Winds Meet: Gemischte Reviews, positive Steam-Bewertungen zum Free2Play-Rollenspiel
Quelle: NetEase Inc

Dieses Spiel spaltet die Spieler und Redakteure: Die einen loben es über den grünen Klee, andere sehen darin ein weiteres Free2Play-Spiel voller Gacha-Mechaniken. Fast 200.000 gleichzeitige Spieler auf Steam können sich jedoch nicht irren. Oder doch?

Where Winds Meet des chinesischen Entwicklers Everstone Studio ist aktuell ein Phänomen, wenn man auf SteamDB schaut: Platz 4 bei den meistverkauften Spielen auf Steam. Platz 7 bei den täglichen Spielern. Fast 200.000 gleichzeitige Spieler als Höchststand. 80 Prozent positive Rezensionen auf Steam verleihen dem kostenlos spielbaren RPG das Prädikat "sehr positiv". Auf der PS5, wo es neben Steam und dem Epic Games Store ebenfalls kostenlos spielbar ist, kommt es auf 3,8 von 5 Punkten nach 11.500 Bewertungen.

Where Winds Meet ist ein chinesisches Spiel, das laut den Entwicklern von den Wuxia-Comics rund um Schlachten und Soldaten inspiriert ist, und viele erfolgreiche Spiele-Vorbilder hat: Das Kampfsystem erinnert an Soulslikes, die Mechaniken an typische Gacha-Games wie Genshin Impact, das Setting im historischen China mit all seinen Mythologien könnte Black Myth: Wukong alle Ehre machen, die Open World mit den gefühlt unendlichen Inhalten erinnert an Assassin's Creed.

Spielbar ist es im Einzelspielermodus (mit mehr als 150 Stunden Spielzeit, sagen die Entwickler) und Koop mit bis zu vier Mitspielern ebenso wie im Mehrspielermodus samt Raids und PvP - jedenfalls, solange man online ist, ohne Internetverbindung läuft nichts. Dafür sind die für die Ingame-Währung erhältlichen Shop-Items alle rein kosmetischer Natur.

Auf Steam gibt Nachtschatten keine Empfehlung, da es keine Möglichkeit gibt, die Datenweitergabe anzulehnen, die Grafik zehn Jahre alt aussieht und die Animationen und fehlende Sprachausgaben bei Gesprächen enttäuschen. Viele andere Spieler vergeben jedoch meist ein "positiv", da das gebotene Gesamtpaket für ein Free2Play-Spiel sehr abwechslungsreich und umfangreich ist.

Auf Metacritic sind die Reviews gemischt und das Spiel hat aktuell einen Metascore von 73: GamingBolt zückt eine 90 und ist von der fairen Monetarisierung, den vielen Inhalten und dem hervorragenden Gesamtwert begeistert. Wccftech lobt die sinnvollen Aktivitäten, die fesselnde Geschichte und das solide Kampfsystem (Wertung: 85 Punkte).

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IGN vergibt eine vorsichtige 60 und ist enttäuscht, dass die vielen verschiedenen Gameplay-Elemente nicht ihr Potenzial ausschöpfen können. Sie nennen Where Winds Meet einen "Vergnügungspark, in dem alle Fahrgeschäfte nur halb so schnell fahren und man vor dem Genuss der süßen Leckereien an den Ständen erst Berge von Papierkram ausfüllen muss".

Ganz egal, welcher Kritik ihr vertraut, das Beste ist: Ihr könnt das Spiel einfach selbst spielen (etwa 100 GB freien Festplattenspeicher vorausgesetzt) und euch ein eigenes Bild machen. Oder habt ihr das bereits getan und euch eine Meinung gebildet? Dann immer her damit. Schreibt uns gern einen Kommentar mit eurer Meinung unter diesen Text - dazu müsst ihr eingeloggt sein. Wer noch keinen Account hat, kann sich hier registrieren . Beachtet beim Kommentieren bitte unsere Forenregeln und https://karrierebibel.de/netiquette-regeln/ .

Quellen: via SteamDB, Steam

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    • Kommentare (2)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von TiJai NPC
        Überfrachtet, übervoll, überviele Währungen, mehrere Tasten für gleiche Funktion, kuriose Zeitverschwendungsideen gepaart mit zunehmenden Frustrationserlebnissen. Einstieg im Grunde Tutorial-Frei.

        Manche Teilaufgaben extraleicht, wie etwa 6-Finger Musik durch drücken aller Tasten perfekt abschließbar, dagegen sehr viele Aufgaben nur für sehr wenige Spieler bewältigbar.

        NPC Erklärungen teils sehr schlecht übersetzt, vermeintliche Hilfe oft kryptisch oder durch junge Spieler pubertär übersteuert platziert und oft empathielos, mindestens sinnfrei, weil in den vermeintlichen Hilfehinweisen gar kein Hilfetext enthalten ist.

        Story wirr und nicht nachvollziehbar. Kinderarbeit neben Installationen die mich fürchten lassen, dass hier pädophile Entwickler beschäftigt werden.

        Gildenleben ohne Anreiz zur gegenseitigen Hilfe, in Gilden kein "installiertes" Tutorensystem. Mit Pech bleibt man auf sich alleine gestellt.

        Natürlich fühlen sich wenige einzelne Spieler der riesigen internationalen und globalen Spielerwelt berufen, zu helfen. Mit sehr viel Glück kann man ganz bestimmt temporär Mentoren finden. Ich hatte leider kein Glück.

        Insgesamt ist das Spiel für mich zwar durchaus in Teilen fesselnd und spannend. Natürlich versuchte ich fordernde Aufgaben zu meistern und einen Weg, eine Richtung im Spiel zu identifizieren. Leider endeten die meisten meiner Versuche in Sachgassen.

        So verbrachte ich einige Stunden in überwiegend unzufriedenem und tief frustriertem Zustand. Rückblickend deutlich schlimmer, als aktuelle Weltnachrichten schauen, schlimmer auch, als reine Zeitverschwendung.

        Sehr hohe Gefahr, Tastatur, Bildschirm und PC zu Nanopartikelschrott zu verarbeiten oder der sozialen Umwelt als wandelnde Amokgefahr aufzufallen.

        Mein Fazit: ein frustrierendes Dauererlebnis.

        Meine Empfehlung: RDR2 mal wieder spielen und an deutlich besserer Grafik und nachvollziehbarer Story erfreuen, KCD 1 und 2 als unterhaltsames Spielerlebnis, ebenfalls mit überragender Grafik trotz nerviger Steuerung am PC immer noch um Längen besser und vor allem erfreulicher, als WWM.

        Einfach irgendetwas spielen nur nicht diesen Mega-Sch...-Spiel

        PS:
        dass Steam positive Bewertungen ausspuckt liegt ganz einfach daran, dass sich die meisten Spieler auf der Steam Plattform gar nicht äußern dürfen.
      • Von TiJai NPC
        Überfrachtet, übervoll, überviele Währungen, mehrere Tasten für gleiche Funktion, kuriose Zeitverschwendungsideen gepaart mit zunehmenden Frustrationserlebnissen. Einstieg im Grunde Tutorial-Frei.

        Manche Teilaufgaben extraleicht, wie etwa 6-Finger Musik durch drücken aller Tasten perfekt abschließbar, dagegen sehr viele Aufgaben nur für sehr wenige Spieler bewältigbar.

        NPC Erklärungen teils sehr schlecht übersetzt, vermeintliche Hilfe oft kryptisch oder durch junge Spieler pubertär übersteuert platziert und oft empathielos, mindestens sinnfrei, weil in den vermeintlichen Hilfehinweisen gar kein Hilfetext enthalten ist.

        Story wirr und nicht nachvollziehbar. Kinderarbeit neben Installationen die mich fürchten lassen, dass hier pädophile Entwickler beschäftigt werden.

        Gildenleben ohne Anreiz zur gegenseitigen Hilfe, in Gilden kein "installiertes" Tutorensystem. Mit Pech bleibt man auf sich alleine gestellt.

        Natürlich fühlen sich wenige einzelne Spieler der riesigen internationalen und globalen Spielerwelt berufen, zu helfen. Mit sehr viel Glück kann man ganz bestimmt temporär Mentoren finden. Ich hatte leider kein Glück.

        Insgesamt ist das Spiel für mich zwar durchaus in Teilen fesselnd und spannend. Natürlich versuchte ich fordernde Aufgaben zu meistern und einen Weg, eine Richtung im Spiel zu identifizieren. Leider endeten die meisten meiner Versuche in Sachgassen.

        So verbrachte ich einige Stunden in überwiegend unzufriedenem und tief frustriertem Zustand. Rückblickend deutlich schlimmer, als aktuelle Weltnachrichten schauen, schlimmer auch, als reine Zeitverschwendung.

        Sehr hohe Gefahr, Tastatur, Bildschirm und PC zu Nanopartikelschrott zu verarbeiten oder der sozialen Umwelt als wandelnde Amokgefahr aufzufallen.

        Mein Fazit: ein frustrierendes Dauererlebnis.

        Meine Empfehlung: RDR2 mal wieder spielen und an deutlich besserer Grafik und nachvollziehbarer Story erfreuen, KCD 1 und 2 als unterhaltsames Spielerlebnis, ebenfalls mit überragender Grafik trotz nerviger Steuerung am PC immer noch um Längen besser und vor allem erfreulicher, als WWM.

        Einfach irgendetwas spielen nur nicht diesen Mega-Sch...-Spiel

        PS:
        dass Steam positive Bewertungen ausspuckt liegt ganz einfach daran, dass sich die meisten Spieler auf der Steam Plattform gar nicht äußern dürfen.
      • Von Orkhammer Hobby-Spieler/in
        Hab es ausprobiert ein paar Stunden lang.
        Ist vielleicht rein optisch eines der aktuell schönsten ftp Titel. Lief zumindets bei mir ziemlich performant und ohne Abstürze und zumindest augenscheinlich bug-frei. Jedenfalls ist mir nicnts aufgefallen.
        Das sind die positiven Eindrücke.
        Leider machte mir das von Anfang an völlig überfrachtete Kampfsystem einen Strich durch die Rechnung. Doppelbelegungen, bis 3-fach Belegungen.
        Blocken und Parieren auf unterschiedlichen Buttons, dazu noch weitere Funktionstasten, um in ein Angriffs-Untermenü zu kommen, während man versucht, mit einer anderen Taste auszuweichen, die aber grad kein Ausweichen macht, weil sie mehrfach belegt ist.
        Ich denke, Fans von Nioh werden sich vielleicht bei dem Kampfsystem wohler fühlen als ich.
        Mich hat es leider nach relativ kurzer Zeit verloren.
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