Quelle: Farbfilm
EIn Paparazzo und ein Fanboy lauern auf Angelina Jolie.
Paparazzo Maik hat einen heißen Tipp bekommen, dass Angelina Jolie und Brad Pitt inklusive Bagage demnächst in ihrer Berliner Wohnung auftauchen. Die Chance auf exklusive Fotos, die Millionen wert wären, vor Augen, nistet der umtriebige Knipser sich in einer Dachwohnung gegenüber von "Brangelinas" Appartement ein und wartet. Dummerweise hat der liebeskummergeplagte Angelina-Fan Momme, der seiner Verflossenen (die für Brad Pitt schwärmt) etwas beweisen will, dieselbe Idee.
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Dafür müssen sie sich zusammenraufen.
Da keiner von den beiden dem anderen traut, hocken die beiden nun auf der nahezu leeren Dachterrasse und müssen sich zusammenraufen. Wobei das Warten immer wieder von eigenartigen Damenbesuchen in der Wohnung unterbrochen wird: einer Geliebten des Eigentümers, der Mutter des Eigentümers, einer resoluten GEZ-Kontrolleurin und einer jungen Frau, welche die Blumen gießt und sich zufällig als Schwester einer Ex von Maik entpuppt. Und dann wäre da noch die Pizza-Lieferantin, die irgendwie Ähnlichkeit mit Angelina hat ...
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Und reichlich skurrilen Damenbesuch aushalten.
Tatort-Regisseur Hans-Christoph Blumenberg (Rotwang muss weg!, Deutschlandspiel) schnappte sich mit Florian Lukas und Kostja Ullmann (schon in Stellungswechsel gemeinsam vor der Kamera) zwei Jungdarsteller, stellte sie auf die Dachterrasse seiner eigenen Berliner Wohnung und inszenierte so ein kleines Kammerspiel, in dem eine Reihe prominenter Schauspielerinnen (von Barbara Auer bis Gudrun Landgrebe) ihre Gastauftritte abliefern dürfen. Obwohl die Dialoge streng nach Drehbuch erfolgten, wirkt dabei so manches Gespräch recht improvisiert, was dem Zuschauer gefallen mag oder nicht. Für eine Satire auf den medialen "Brangelina"-Hype ist die Low-Budget-Produktion aber deutlich zu brav. Ein Beziehungsstück, das mäßig unterhält und kaum nachhaltig in Erinnerung bleibt.
