Virtual Skipper 2
Mit der In-Eye-Perspektive können Sie Ihr Boot aus der Perspektive des Steuermanns lenken.
Na gut, über die sieben Weltmeere kann man in Virtual Skipper 2 nicht schippern, stattdessen stehen lediglich fünf authentische Segelareale zur Verfügung, unter anderem die Bucht von San Francisco oder die Needles-Klippen an der Südenglischen Küste. Aus frei einstellbaren Kameraperspektiven (inklusive Ego-Perspektive des Steuermanns!) hat man alle Aufgaben eines Kapitäns zu erfüllen: Je nach Windstärke und Kurs müssen die verschiedenen Segeltypen gesetzt werden (Genua, Spinnaker und so weiter) auf Wunsch können Sie Ihre Segel auch manuell anholen und auffieren.
Aber bevor man mit einem schneidigen Open 60-Trimaran, massiven ACC, rassigen Offshore oder eleganten Melges 24 um den Sieg mitfahren und neue Strecken oder Boote im Meisterschaftsmodus freischalten kann, bedarf es einiger Übungsregatten. Zumindest Nicht-Segler müssen sich zuallererst an die Fachausdrücke gewöhnen - glücklicherweise wird im Handbuch anschaulich erklärt, worum es sich bei ISAF-Modul, Heel, oder Velocity made good' handelt - ein Tutorial gibt es aber nicht. Die Grafik ist an sich in Ordnung, sowohl Schiffe als auch Besatzung sind ansehnlich gestaltet, auch die Wasser- und Wettereffekte gefallen. Schade ist bloß, dass kein richtiges Geschwindigkeitsgefühl aufkommen will. Für Segel-Fans ist Virtual Skipper 2 definitiv empfehlenswert.
