Vater meiner Kinder (Kinokritik/Review)
Einfühlsames Melodram über den Burn-out eines leidenschaftlichen Filmemachers und seine Familie.
Der charismatische Grégoire ist Inhaber einer kleinen Pariser Produktionsfirma, die in der Krise steckt. Seine Frau und seine drei Töchter kennen ihn als liebevollen Vater, den sie aber selten zu Gesicht bekommen. Die meiste Zeit hängt Grégoire am Mobiltelefon und schlägt sich mit Finanzierungsproblemen rum. Bis ihm eines Tages alles zu viel wird.
Quelle: Farbfilm (24 Bilder)
Der Vater meiner Kinder
Der Vater meiner Kinder ist eigentlich zwei Filme in einem: Die erste Hälfte erzählt die Geschichte aus der Sicht des Worcaholic Grégoire von seinen stetigen Kämpfen gegen Windmühlen. Im zweiten Teil rücken seine Frau Sylvia sowie die Kinder in den Mittelpunkt, die mit einer schwerwiegenden Entscheidung Grégoires umgehen müssen. Ein Film über die Passion Kino und wie diese zu Leid im Leben führen kann. Nicht zuletzt aufgrund des semi-biografischen Touchs – der französische Produzent Humbert Balsan (Jefferson in Paris, Manderlay) diente als Vorlage – bedrückend.
