Tycoon City: New York

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In New York, wo die Luft nach Geld riecht, macht Tycoon City Sie zum Herrscher über ein Millionen-Dollar-Imperium - Verlieren ausgeschlossen.

Die Freiheitsstatue ist eines von 50 Monumenten, die Sie für Bauerfolge belohnen - der Ausblick bezaubert. Die Freiheitsstatue ist eines von 50 Monumenten, die Sie für Bauerfolge belohnen - der Ausblick bezaubert. Keine Büro- und Wohnhochhäuser, die an den Wolken kratzen, keine luxuriösen Boutiquen und Klubs für vergnügungssüchtige Millionäre - ganz und gar nicht nach Manhattan, dem Herzen der berühmtesten Stadt der Welt, sieht das kaum bebaute Greenwich Village aus, in dem die Karriere von Tycoon City: New York beginnt. Bescheidene Klinkerhäuser reihen sich dort nebeneinander und die Straßen sind so leer, dass Kinder darauf gefahrlos Fußball spielen könnten.

500.000 Dollar Startkapital helfen Ihnen, den dörflichen Dornröschenschlaf zu beenden und die unbebauten Wiesen in eine pulsierende Metropole zu verwandeln. Die ideale Wiege für aufstrebende Industriekapitäne: Angefangen mit bescheidenen Gemischtwarenläden, Appartmentblocks und Schuhgeschäften, mausert sich Ihr Allzweckunternehmen zum millionenschweren Konzern.

Persönliche Note

Prächtige Paraden bilden den hüsch anzuschauenden Höhepunkt vieler Viertel. Im Bild: Neujahrsumzug in Chinatown. Prächtige Paraden bilden den hüsch anzuschauenden Höhepunkt vieler Viertel. Im Bild: Neujahrsumzug in Chinatown. Von Anfang an stellt Tycoon City die größte Besonderheit New Yorks in den Mittelpunkt: seine Bewohner. Mit großstädtischer Lockerheit erklärt Künstler Luco Steuerung und Spielprinzip im überzeugenden Tutorial: Je besser Sie die Anliegen der Anwohner erfüllen, desto schneller klimpert Geld in der Kasse. Läden für Bücher, Künstlerbedarf oder Straßenkleidung befriedigen Einkaufslustige; Bars, Supermärkte, Kaffeehäuser bedienen das Verlangen "Essen und Trinken". Was gefragt ist, verrät ein nicht schönes, aber zweckmäßiges Balkendiagramm, das beim Klick auf Wohngebäude erscheint.

Wie in Rollercoaster Tycoon und Co. platzieren Sie jede einzelne Filiale von Hand. Kaffeepreise im Restaurant oder wie viel der angestellte Taxifahrer pro Tour kassiert, sind des Magnaten Sache jedoch nicht. Stattdessen werden Läden durch Aufwertungen automatisch profitabel: Parkbänke, Kübelpflanzen, Werbeplakate, Getränkeautomaten und ähnliche Extras locken Kunden an wie das Licht die Motten. Das Zubehör von Hand für jedes einzelne Gebäude zu platzieren, gerät allerdings ziemlich schnell zur Routineaufgabe, die den Spielfluss bremst.

Tycoon City ist nicht darauf ausgelegt, den Spieler verlieren zu lassen. Miese Manager schalten lediglich langsamer neue Quartiere und Bauten frei. Nicht knifflige Herausforderungen reizen zum Weiterspielen, sondern die Vielfalt der Möglichkeiten. Man gerät in den ersten 30 Minuten nach der Einführung geradezu in einen Baurausch, sämtliche der insgesamt 202 Geschäftsgebäude sind überall gefragt.

Man spielt wie ein expansionshungriger Abenteurer, weniger wie ein Manager. Freude bereitet es, der Stadt beim Wachstum zuzusehen, nicht, dass der Konzern Gewinne einfährt. Motivationslöcher folgen unweigerlich: im fünften Abschnitt Chinatown (wo es an attraktiven Bauten und Platz zur Entfaltung fehlt) und in Greenwich Village (sobald das Startkapital verbraucht ist). Etwa eine Viertelstunde starren Sie passiv auf leidlich dichten Verkehr und in Parks herumwuselnde Passanten, bis Zaster für neue Investitionen angespart ist.

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