Die Story: Krieg im 41. Jahrtausend

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Die Story: Krieg im 41. Jahrtausend
Quelle: Creative Assembly

Bei Total War: Warhammer 40k geht es nicht nur um große Schlachten, sondern auch um eine ziemlich passende Ausgangslage in der Lore. Die Era Indomitus liefert Creative Assembly genau den galaktischen Ausnahmezustand, den ein Total-War-Spiel braucht.

Total War: Warhammer 40k spielt während der Era Indomitus, also in einer der turbulentesten Phasen der jüngeren 40k-Geschichte. Nach dem Fall von Cadia entsteht die Cicatrix Maledictum, ein gewaltiger Warp-Sturm, der die Galaxie spaltet und zahllose Welten voneinander abschneidet. Das Imperium der Menschheit steht dadurch noch stärker unter Druck als ohnehin schon, was bei Warhammer 40.000 wirklich etwas heißen will.

Warum die Era Indomitus perfekt zu Total War passt

In dieser Lage kehrt Roboute Guilliman, der Primarch der Ultramarines, zurück und startet den Indomitus-Kreuzzug. Sein Ziel: verlorene Welten zurückerobern, das Imperium zum alten Ruhm verhelfen und wenigstens einen Teil der galaktischen Katastrophe wieder unter Kontrolle bringen. Leichter gesagt als getan. Denn überall kämpfen Xenos, Verräter, imperiale Streitkräfte und andere Mächte um Einfluss, Ressourcen und das nackte Überleben.

Für ein Total-War-Spiel ist das im Grunde die perfekte Ausgangslage. Überall brennt es, jede Fraktion verfolgt eigene Ziele, und die Galaxie ist groß genug, um unzählige Konflikte unterzubringen. Genau dieses Gefühl von Dauerkrieg, Verzweiflung und Größenwahn passt einfach perfekt zu Total War.

Dazu kommt: Warhammer 40.000 feiert 2027 sein 40. Jubiläum. Es wäre also keine große Überraschung, wenn Games Workshop rund um diesen Anlass einige größere Sprünge für die Lore plant. Erst vor ein paar Wochen wurde mit einem bombastischen Trailer die neue Warhammer-40k-Edition gezeigt, und in der Community wird bereits fleißig darüber spekuliert, ob sich etwas Großes rund um das Schicksal des Imperators anbahnt.

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Bestätigt ist das natürlich nicht. Aber genau solche Spekulationen heizen die Vorfreude der Fans zusätzlich an. Und wenn Total War: Warhammer 40k tatsächlich in diese Phase fällt, könnte Creative Assembly ein Setting erwischen, in dem es ordentlich knirscht und kracht.

Kampagne und Kriegsschauplätze

Die Kampagne wird offenbar nicht direkt die gesamte Galaxie auf einmal abbilden. Stattdessen spricht Creative Assembly von sogenannten Crusade Theatres. Gemeint sind damit große Kriegsschauplätze, in denen man sich Planet für Planet vorarbeitet.

Auf den Schlachtfeldern soll es strategisch wichtige Punkte geben, die schnell zum Mittelpunkt der Kämpfe werden könnten. Wer sie kontrolliert, dürfte sich einen klaren Vorteil sichern. Quelle: Creative Assembly Auf den Schlachtfeldern soll es strategisch wichtige Punkte geben, die schnell zum Mittelpunkt der Kämpfe werden könnten. Wer sie kontrolliert, dürfte sich einen klaren Vorteil sichern. Auf den einzelnen Welten erobert man Städte, Regionen und wichtige Hauptziele, ähnlich wie in klassischen Total-War-Kampagnen. Gleichzeitig soll es aber eine übergeordnete Ebene geben, bei der einzelne Feldzüge Einfluss auf größere Sektoren nehmen können. Langfristig könnten diese Entscheidungen sogar Auswirkungen auf die gesamte Galaxie haben.

Das klingt nach einem Mix aus klassischer Total-War-Kampagnenkarte und größerer galaktischer Metaebene. Wie genau das am Ende funktioniert, bleibt zwar noch offen, aber die Idee passt perfekt zum Setting. Warhammer 40.000 lebt schließlich davon, dass jeder Sieg nur ein kleiner Funke in einem absurd großen Flächenbrand ist.

Creative Assembly betonte in Streams und Interviews zudem mehrfach, dass das Team Warhammer 40.000 bewusst groß denken möchte. Nicht nur ein bisschen größer als Total War: Warhammer, sondern so groß, dass es dem Maßstab des 41. Jahrtausends gerecht wird. Ob das am Ende wirklich die Vorstellungskraft der Spieler sprengt, muss sich noch zeigen. Der Anspruch ist aber klar: Total War: Warhammer 40k soll sich nicht wie ein normaler Serienableger anfühlen, sondern wie ein gigantischer Krieg um ganze Welten und Segmente.

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  1. Seite 1 Total War: Warhammer 40k: Das wissen wir über Release, Fraktionen und Gameplay
  2. Seite 2 Total War in 40k: Welche Fraktionen sind zum Start dabei?
  3. Seite 3 Die Story: Krieg im 41. Jahrtausend
  4. Seite 4 Deckung, Zerstörung, Exterminatus: So kämpft Total War in 40k
  5. Seite 5 Total War: Warhammer 40k: Zwischen Wunsch-Feature und Fan-Erwartung
    • Kommentare (2)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von ichmusssagen Gelegenheitsspieler/in
        Ich finde TW Three Kingdoms als letztes Spiel der TW Reihe sehr gut, weil das Diplomatie System durch die persönlichen Sympathien bzw. Unsympathien sehr komplex und ausgereift ist.

        Bei den Warhammer Teilen bin ich leider nicht sehr weit gekommen. Sehr piszist natürlich die große Einheitenvarianz, gleichzeitig fühlt es sich aber von Kampfverhalten Recht generisch an, wenn die Kämpfer nach links und rechts fliegen, wenn ein Herochar einen Nahkampfangriff ausführt. Das Diplomatie System bei Warhammer TW war dann besonders schwach.

        Von daher warte ich Mal ab. 4 Fraktionen ist halt auch viel zu wenig für ein TW Game
      • Von ichmusssagen Gelegenheitsspieler/in
        Ich finde TW Three Kingdoms als letztes Spiel der TW Reihe sehr gut, weil das Diplomatie System durch die persönlichen Sympathien bzw. Unsympathien sehr komplex und ausgereift ist.

        Bei den Warhammer Teilen bin ich leider nicht sehr weit gekommen. Sehr piszist natürlich die große Einheitenvarianz, gleichzeitig fühlt es sich aber von Kampfverhalten Recht generisch an, wenn die Kämpfer nach links und rechts fliegen, wenn ein Herochar einen Nahkampfangriff ausführt. Das Diplomatie System bei Warhammer TW war dann besonders schwach.

        Von daher warte ich Mal ab. 4 Fraktionen ist halt auch viel zu wenig für ein TW Game
      • Von Weedotastisch Gelegenheitsspieler/in
        Ja gut, ich freue mich da erstmal auf das neue Dawn of War. Von dem Studio hier aus der BRD.

        "Creative Assembly" hat die letzten Jahre erstmal gezeigt, daß sie es nicht mehr drauf haben, das ist auch gut so, denn auf die Fans, welche das Studio groß gemacht haben, scheißt man schon seit über 15 Jahren ein fetten Haufen. Ja, das erinnert an Bioware, Blizz oder Bethesda. :D

        Ich bin da seit Shogun 1 dabei, hab mir das Ding aus der Videothek geholt, glaub das waren damals noch 2 CDs oder eine, keine Ahnung, liegt noch im Keller. Ab da galt für tausende Stunden Spielzeit (kein Witz), geiler als Total War und damit CA geht eigentlich nicht mehr. Muß man ehrlich sein.

        Das war dann mit Shogun 2 eigentlich vorbei. Da haben se ihre Formel perfektioniert und gingen halt episch. Rome 2 war schon nicht mehr sogeil. An was es lag, keine Ahnung, entweder das Provinzsystem oder auch generell die Mechaniken wenn das Reich größer wird, ich kanns nicht sagen. Als Spiel war es noch sehr gut, auch oft gezockt, aber halt die Tendenz nach unten.

        Warhammer war nie wirklich geil und ein total abgespecktes ungeileres TW Erlebnis. Ja, es war durchschnittlich (also ne Verarsche für Serienfans), die Geldmacherei wurde auch immer parasitärer (DLC Käse etc.), allein der Pöbel und seinesgleichen feierten noch. Für den Umsatz bei CA war das nicht schlecht.

        Was anbei nochmal gut funktioniert hat war "Thrones of Britannia" das hat sich nochmal "klassischer" angefühlt. Bin ich heute noch angetan.

        Seitdem kommt von CA nur Käse und das war es wohl mit dem Studio. Eventuell retten se sich mit einem Medieval 3. Mal sehen.
      Direkt zum Diskussionsende
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