Sechs Einsteiger-Tipps: So macht Ghost Recon Wildlands mehr Spaß!

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Sechs Einsteiger-Tipps: So macht Tom Clancy's Ghost Recon Wildlands mehr Spaß!
Quelle: PC Games

Das neue Tom-Clancy-Spiel Ghost Recon Wildlands begeistert Koop-Fans. Doch die Kritik an Ubisofts Actionspiel reißt nicht ab. Wir geben mit unserem Einsteiger-Guide Hilfestellung, damit ihr das Maximum aus der offenen Spielwelt herausholt.

Ghost Recon Wildlands ist seit letzter Woche erhältlich und für alle, die sich aktuell im virtuellen Bolivien herumtreiben, haben wir hilfreiche Einsteiger-Tipps zusammengestellt. Unser Guide beschränkt sich dabei nicht nur auf Möglichkeiten, besser und effektiver zu spielen - sondern zeigt auch auf, wie ihr mehr Spaß mit Wildlands haben könnt.

Spielen wie die Profis: Der Schwierigkeitsgrad

Ghost Recon Wildlands ist kein anspruchsvoller Taktik-Shooter wie die Serien-Urväter - zumindest nicht auf dem normalen Schwierigkeitsgrad. Wer sich nicht vor etwas Zusatzarbeit beim Ausräuchern feindlicher Basen scheut, der sollte gleich zu Beginn die härteste Stufe "Extrem" auswählen und im Optionsmenü Minimap und Fadenkreuz ausschalten. Dann werden euch Sammelgegenstände und ungefähre Gegnerpositionen nämlich nicht mehr dauerhaft auf der Karte unten rechts im HUD angezeigt und ihr müsst beim Schießen zwangsweise in die immersive First-Person-Ansicht wechseln. Das Ergebnis ist ein völlig anderes Spielerlebnis als im "Casual"-Modus mit allen aktivierten Hilfen. Ghost Recon Wildlands erlaubt euch, euer Spielerlebnis anzupassen - also nutzt diese Customizing-Optionen auch!

Upgrade-Tipps: Welche Skills soll ich lernen?

Mit dem richtigen Upgrade haben Fahrzeuge keine Chance gegen eure Sturm- und Maschinengewehre. Quelle: PC Games Mit dem richtigen Upgrade haben Fahrzeuge keine Chance gegen eure Sturm- und Maschinengewehre. Natürlich sammelt ihr in Ghost Recon Wildlands Erfahrungspunkte und schaltet neue Fähigkeiten frei. Doch welche Talente lohnen sich? Nun, das hängt von eurem Spielstil ab. Wer gerne "ghostet", also unerkannt vorgeht und Gegner lautlos ausknippst, der sollte möglichst früh den Sync-Shot der Begleiter ausbauen - bis zur Maximalstufe, auf der ihr drei Widersacher als Ziele markieren könnt. Außerdem lohnt sich, die Reichweite und Markierungsfähigkeit des Fernglases auszubauen, denn viele Basen im späteren Spielverlauf besitzen Störsender, die eure Drohne temporär behindern.

Wer gerne offensiver vorgeht, sollte sich in Ghost Recon Wildlands laut unserem Einsteiger-Guide vor allem auf drei Skills konzentrieren: "Schadensreistenz" (ihr haltet mehr Treffer aus), "Granatwerfer" (perfekt gegen anrückende Verstärkung oder um Eskorten von Konvois auszuschalten) sowie "Erhöhter Fahrzeugschaden" (damit zwingt ihr anrückende Helikopter im Nu zum Absturz).

Scharfschützen müssen vorhalten

Ghost Recon Wildlands macht es Spielern, die Feinde aus großer Entfernung ausschalten wollen, nicht einfach: Der Bullet Drop im Spiel führt dazu, dass ihr bei Schüssen ab 200 Meter Enternung euren Schuss deutlich höher ansetzen müsst als in anderen Shootern. Der (im Vergleich zur Realität übertrieben starke) Bullet Drop lässt sich aber per Entfernungsmesser im Visier eurer Waffen sehr gut ausgleichen - die horizontalen Markierungen auf der Knarren korrespondieren tatsächlich mit der Meterangabe im Spiel. So könnt ihr als Scharfschütze also sehr gut einschätzen, wie viel höher ihr zielen müsst, um einen weit entfernten Gegner zu erwischen.

Hinterm Steuer: Fahrzeuge präziser lenken

In den Optionen von Ghost Recon Wildlands lässt sich die schwammige Fahrzeugsteuerung anpassen. Quelle: PC Games In den Optionen von Ghost Recon Wildlands lässt sich die schwammige Fahrzeugsteuerung anpassen. Ghost Recon Wildlands schwammige Auto-Steuerung war bereits im Test ein wesentlicher Kritikpunkt. Doch es gibt Abhilfe, wie unser Einsteiger-Guide zeigt! Im Optionsmenü könnt ihr in der "Steuerung"-Kategorie die "Fahrzeugempfindlichkeit" einstellen. Hier lohnt es sich, ein wenig zu experimentieren; unserer Erfahrung nach ist ein Wert zwischen 20 und 25 % ideal. Durch diesen Tipp steuern sich die Fahrzeuge deutlich angenehmer als vorher. Unbedingt ausprobieren!

Experimentierfreude auf dem Open-World-Spielplatz

Ghost Recon Wildlands ist nichts für Story-Liebhaber oder Fans linearer, durchgestylter Shooter-Kampagnen. Dafür bietet das Actionspiel enorm viel spielerische Freiheit. Macht euch diese Freiheit zunutze! Setzt Blendgranaten, Elektroschocks der Drohne oder Minen ein, um die Gegner aufzumischen. Platziert C4 an in der Basis herumstehenden Helikoptern und wenn eure Tarnung auffliegt - BOOM, jagt das Zeug in die Luft! Veranstaltet einen Base-Jumping-Wettbewerb am großen Stausee: Wer zieht die Reißleine seines Fallschirms als Letzter?

Experimentiert mit den Fahrzeugen und versucht, Missionen auf kreative Art und Weise abzuschließen. Dazu muss man sich freilich aus seiner Komfortzone herausbewegen und die Feindbasen nicht immer nach dem bewährten, aber ewig gleichen Angriffsplan leerräumen. Sondern sich auf die Freiheit dieses großartigen Open-World-Spielplatzes einlassen und Ghost Recon Wildlands so spielen, wie es gespielt werden möchte - ohne aufgesetzte Beschränkungen. Den Spielspaß muss man sich hier ein Stück weit selbst schaffen. Das geht natürlich besonders gut mit Freunden ...

Zusammen spielen, Freunde einladen

Die riesige Spielwelt von Ghost Recon Wildlands bietet etliche Möglichkeiten, sich den Spaß selbst zu machen. Quelle: PC Games Die riesige Spielwelt von Ghost Recon Wildlands bietet etliche Möglichkeiten, sich den Spaß selbst zu machen. Ghost Recon Wildlands ist ein Koop-Spiel. Daher unser wichtigster (und gleichzeitig offensichtlichster) Tipp zuletzt: Wenn ihr könnt, solltet ihr Ubisofts neue Open-World-Sause mit Freunden spielen! Bis zu drei davon könnt ihr zu Beginn einer Partie oder zwischendrin einladen. Absprachen per Headset und team-orientiertes Spiel verleihen Ghost Recon Wildlands eine ganz neue taktische Dimension. Alternativ lässt sich Wildlands auch mit Fremden spielen, aber das Ergebnis eines solchen Wagnis lässt sich nicht voraussagen - hat ja schließlich nicht jeder da draußen unsere Ghost Recon-Tipps für Einsteiger gelesen ...

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    • Kommentare (11)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von Snark7 Gelegenheitsspieler/in
        Macht definitiv viel Spaß das Spiel!
        Soooo extrem übertrieben ist der Geschossabfall gar nicht. Zwar zu viel, aber nicht extrem. Liegt bei .308 Winchester, also äquivalent zu 7,62 x 51 Nato so um die 30cm auf 300Meter.
      • Von Snark7 Gelegenheitsspieler/in
        Macht definitiv viel Spaß das Spiel!
        Soooo extrem übertrieben ist der Geschossabfall gar nicht. Zwar zu viel, aber nicht extrem. Liegt bei .308 Winchester, also äquivalent zu 7,62 x 51 Nato so um die 30cm auf 300Meter.
      • Von Scholdarr Mitglied
        Welche Taktikfreiheit? Far Cry 3/4 boten schon viel mehr Freiheit als Wildlands.
      • Von Gast1696972202 Mitglied
        @Brainybug
        Klingt blöd, aber du musst weiter machen :D
        Zumindest in der zweiten Zone der Open Beta haben sich die Rebellen viel aktiver/aggressiver und intelligenter angestellt. Eventuell muss man "mit denen" diese Entwicklung durchmachen.
        Im Sinne von, unsere Aktionen machen denen Mut doch noch Ihr Ziel zu erreichen, weshalb sie immer offensiver oder selbstsicherer agieren. Zumindest will uns das ja die "Nebenstory Rebellen" erzählen.

        Ansonsten Daumen hoch für Spielerfreiheit, insbesondere Taktikfreiheit.
      • Von Celerex Mitglied
        Zitat von WeeFilly
        Er lese: Mehr Spaß.

        Ubd mal ganz ehrlich: Bei welchem Spiel ist es nicht so, dass es durch Tips mehr Spaß macht?
        Touché! Offensichtlich wollte ich das "mehr" sowohl im Titel, als auch in der Einleitung übersehen.

        Nichtsdestotrotz macht mir der Artikel den Anschein, als wolle man den Leuten erklären, wie man mit einem mittelmäßigen Spiel doch Spaß haben kann. Ich meine... schau dir doch mal die Tipps an. Das ist doch Standard Knowhow eines jeden Gelegenheitsspielers. Na gut, den Tipp mit der Fahrzeugsteuerung kann ich zumindest nachvollziehen. Viele Leute denken, die Einstellungen der Spiele sind nur zur Zierde da. Aber der Rest?! Bulletdrop? Echt? Mann muss höher zielen? Man soll einen auf Koop ausgelegten Titel im Koop spielen? Ernsthaft? Das war der wichtigste Tipp?

        Ich schätze Peter's Meinung und Artikel ja in der Regel, aber seine Arbeitszeit wäre in dem Fall wo anders besser aufgehoben gewesen.
      • Von Brainybug Gelegenheitsspieler/in
        Ja, das Beschreibt Wildlands ganz gut:
        "Den Spielspaß muss man sich hier ein Stück weit selbst schaffen."

        Mal sehen wie lange das Spaß macht, wenn die einzige Herausforderung darin besteht, den Schwierigkeitsgrad hoch zu drehen, damit die Gegner eine bessere Trefferwahrscheinlichkeit bekommen ...

        Die KI es nicht rafft, wenn der Wachposten, der gerade noch an der Tür stand, Tod ist. Aber sie das nicht bemerken, weil die Leichen ja verschwinden....

        Die KI immer weiß wo du bist. (Verteidigungsmissionen)

        Wenn man dann zum 10ten mal eine Basis leer räumt, weil man nun durch die Story Mission dort hin kommt und alles so ist wie beim ersten mal Basis leer räumen? Jede Aktion hat genau 0 Auswirkungen auf die Spieltwelt.

        Die Rebellen neben den Kartellaußenposten chillen und erst aktiv werden, wenn man selbst das Feuer eröffnet. Uhhh was für ein erbitterter Kampf zwischen den beiden Fraktionen....

        Die Landschaft so starkt bevölkert ist, dass man mehr Einwohner am Straßenrand vorfindet, als in einer Stadt...

        Wenn man plötzlich feststellt, dass sein Kumpel, der genau neben einem steht, ein anderes Wetter hat als man selbst. "Es Regnet wie aus Eimern..." -"Ähm.. was? Bei mir scheint die Sonne?"

        Soviel Potenzial verschenkt. Ein ziemlich teures Sandboxspiel....
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