Tom Clancy’s Ghost Recon Wildlands: Die Zukunft von Ubisofts Open-World-Shooter - DLC-Pläne, Fan-Wünsche

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Tom Clancy's Ghost Recon Wildlands: Die Zukunft von Ubisofts Open-World-Shooter - DLC-Pläne, Fan-Wünsche (1)
Quelle: PC Games

Gut einen Monat nach dem Release von Ghost Recon Wildlands werfen wir einen Blick auf Ubisofts DLC-Pläne und fragen: Wie sieht der Post-Launch-Support für das Open-World-Actionspiel aus? Und was wünscht sich die Community für den kompetetiven Mehrspielermodus und das Endgame?

Was hat Ubisoft nach Release mit Ghost Recon Wildlands vor? Für die Zukunft des Open-World-Actionspiels wurden bereits einige DLCs im Rahmen des Season-Pass-Angebots angekündigt - zudem ist ein PvP-Multiplayer-Modus geplant. Damit Wildlands-Spieler auf der Suche nach dem Endgame wissen, worauf sie sich in den nächsten Monaten einstellen dürfen, fassen wir alle bekannten Informationen zusammen - und formulieren außerdem ein paar unserer eigenen Wünsche und Verbesserungsvorschläge aus der Community, deren Umsetzung Ghost Recon Wildlands in Zukunft frisch und spaßig halten könnte.

Das plant Ubisoft für die Zukunft

Der Ghost Recon Wildlands-Season Pass enthält:

  • Eine Woche Vorabzugang zu zwei großen Erweiterungen:
    • Narco Road: Eure Aufgabe ist es, eine Gang von Schmugglern zu infiltrieren und an Wettrennen und Herausforderungen teilzunehmen. Auf diese Weise wollt ihr das Vertrauen des Anführers erlangen und die Gang von innen heraus zerschlagen. Euch erwarten neue Bosse und Fahrzeug.
    • Fallen Ghosts: Während einer Evakuierungs-Mission wird der Helikopter der Ghosts abgeschossen. Anschließend verfolgt euch eine Elite-Gruppe gefährlicher Söldner. Im Verlauf des Abenteuers bekommt ihr es mit einem neuen, mächtigen Gegner zu tun, erlernt neue Fähigkeiten und schaltete weitere Waffen frei.
  • Die Unidad-Verschwörung: Euer Ziel ist es, die Allianz zwischen Santa Blanca und Unidad in der Provinz Media Luna ins Wanken zu bringen und zu zerstören.
  • Peruanische Verbindung: Absolviert ihr diesen Einsatz, erhaltet ihr sieben Aufnäher.
  • Fraktionsspezifische Ausrüstungspakete:
    • Rebellions-Ghost-Paket: Ihr bekommt ein neues Outfit, welches von den tapferen Rebellen von Kataris 26 inspiriert wurde sowie eine einzigartige AK-47, die über ein erweitertes Magazin und einzigartige Gravierungen verfügt.
    • Unidad-Ghost-Paket: Die Unidad-Verkleidung ermöglicht es euch, Unidad-Camps zu infiltrieren. Zudem erhaltet ihr das einzigartige Unidad-LMG in den Farben der Organisation mit Reflexvisier und erweitertem Magazin.
    • Santa-Blanca-Ghost-Paket: Diese von Santa Blanca inspirierte Montur ermöglicht es euch, den Stil der Gang nachahmen. Das Paket schaltet außerdem die vergoldete Santa Blanca M1911 frei.
  • Exklusives Fahrzeug: Bolivianischer Minibus
  • Digitaler Inhalt:
    • Ein dauerhafter +5%-EP-Boost für den Spieler
    • Ein einmaliger, kurzer EP-Boost: +50% EP für den Spieler sowie +25% EP alle anderen Spieler im Match. Der Boost hält für zwei Stunden nach der Aktivierung.

Neben diesen kostenpflichtigen Zusätzen (der Season Pass kostet knapp 40 Euro), will Ubisoft Ghost Recon Wildlands darüber hinaus mit Gratis-Updates versorgen - darunter saisonale Events und Herausforderungen, aber auch ein Multiplayer-Modus. Das kostenlose PvP-Update erweitert Tom Clancy's Ghost Recon Wildlands um einen neuen kompetitiven Modus (4v4). Darin treten vier Spieler gegen ein ebenso großes Team menschlicher Gegner an - in den Grenzen einer der vielen Regionen auf der Weltkarte. Informationen zum PvP-Modus sind noch rar gesät. Klar ist aber, dass Ghost Recon Wildlands keine Dedicated Server unterstützen wird, stattdessen soll der Mehrspielermodus wie schon die Koop-Variante über Peer-to-Peer-Technik laufen - wenn der Host das Spiel verlässt, ist die Partie zu Ende. Wann genau die Extra-Inhalte erscheinen werden, dazu schweigen die Ghost Recon Wildlands-Entwickler noch.

Das wünscht sich die Community fürs Endgame

  • Ein Battle-Royale-Modus für den PvP-Multiplayer wie in Playerunknown's Battlegrounds oder H1Z1: King of the Hill
  • Neue Motivation nach dem Erreichen des 100%-Endes, etwa durch Herausforderungen wie "Löse diese Mission nur mit Waffe x"
  • Die Möglichkeit, im Koop-Modus leere Slots im Viererteam mit KI-Gefährten aufzufüllen
  • Mehr Kontrolle über den Respawn: Ghost Recon Wildlands-Spieler wollen eine "bleed out"-Funktion auf Knopfdruck, wenn sich die Kameraden zu lange Zeit für die Wiederbelebung lassen.
  • Ein Spectator-Modus, bei dem man die Aktionen der menschlichen Koop-Partner beobachten kann, während man auf Wiederbelebung oder Respawn wartet
  • Zielcursor beim Anfordern von Fahrzeugen, um die Position von abgeworfenen Autos oder Helikoptern genau bestimmen zu können
  • Mehr Interaktion mit den Rebellen, etwa durch ein einfaches Befehls-Interface
  • Bessere Zielhilfen für den Piloten von Kampfhelikoptern: wärmesuchende Raketen, Miniguns mit Fadenkreuz
  • KI-Partner sollten Helikopter im Schwebemodus halten können, wenn man als Pilot den Sitz wechselt.
  • Custom-Radio-Funktion, bei der Ghost Recon Wildlands Musik-Dateien im Spielordner abspielt wie in GTA 5

Was sind eure Vorschläge und Wünsche für die Zukunft des Open-World-Shooters? Schreibt es uns in den Kommentaren!

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    • Kommentare (14)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von Herbboy Mitglied
        Zitat von Celerex
        Wegen mir bräuchte es das Abwerfen der Autos gar nicht, weil ich es weder in Just Cause, noch in Wildlands jemals benutzt habe. Die Schnellreise alleine macht das Feature für mich/uns obsolet. Ich finde nur, wenn man sowas schon integriert, kann man es auch richtig machen. Immersion hin oder her, die fehlt dem Spiel ja an vielen anderen Ecken auch.
        also, die Schnellreise hilft mir an sich nur dann weiter, wenn ich wirklich zu ner GANZ anderen Ecke der Provinz hin will. Ansonsten lauf ich oder suche ein Auto, aber es nervt mich immer wieder, dass ich irgendwo kein Auto im Umkreis von 5 Gehminuten finde ;) denn das mit dem Abwerfen nutze ich nie.

        Zitat

        War von mir vielleicht ein wenig schwammig formuliert. Meine Faustregel ist eben, dass ich den Kauf eines Spiels nicht mehr bereue, wenn ich pro Spielstunde einen Euro gezahlt habe. Wildlands kommt da natürlich deutlich drüber, eben wegen die Masse an Hauptmissionen. Bin aktuell bei 22 Stunden und ich habe lt. UPlay Statistik 40% Abgeschlossene Einsätze. Ich glaube, 9 Provinzen oder so fehlen uns noch. Ich muss aber auch dazu sagen, dass ich mich dem Sammelwahnsinn von Ubisoft seit Farcry 3 gut entziehen konnte und daher in Wildlands nicht jedes Dokument sammle. :)
        also, ich sammle auch nur die Haupt-Dinge, aber da ich jeden Ort, der irgendwie per Fragezeichen oder so markiert ist, besuche, finde ich auch "nebenbei" zwangsweise alle Dinge, denn diese Dokumente "Informationen" (ich glaub 9 pro Provinz) tauchen ja idR erst auf, wenn du in der Nähe bist. Und die Waffenteile usw. sind halt auch an solchen Orten + denen der Hauptmissionen. Is ja nicht so wie zB bei Far Cry 3, dass da "Briefe" an Orten sind wie zB im Keller eines alten Bunkers auf einem Bergrücken, zu dem du die letzten 300m nur zu Fuß hingelangen kannst und wo weit und breit keine "Mission" ist ;)
      • Von Herbboy Mitglied
        Zitat von Celerex
        Wegen mir bräuchte es das Abwerfen der Autos gar nicht, weil ich es weder in Just Cause, noch in Wildlands jemals benutzt habe. Die Schnellreise alleine macht das Feature für mich/uns obsolet. Ich finde nur, wenn man sowas schon integriert, kann man es auch richtig machen. Immersion hin oder her, die fehlt dem Spiel ja an vielen anderen Ecken auch.
        also, die Schnellreise hilft mir an sich nur dann weiter, wenn ich wirklich zu ner GANZ anderen Ecke der Provinz hin will. Ansonsten lauf ich oder suche ein Auto, aber es nervt mich immer wieder, dass ich irgendwo kein Auto im Umkreis von 5 Gehminuten finde ;) denn das mit dem Abwerfen nutze ich nie.

        Zitat

        War von mir vielleicht ein wenig schwammig formuliert. Meine Faustregel ist eben, dass ich den Kauf eines Spiels nicht mehr bereue, wenn ich pro Spielstunde einen Euro gezahlt habe. Wildlands kommt da natürlich deutlich drüber, eben wegen die Masse an Hauptmissionen. Bin aktuell bei 22 Stunden und ich habe lt. UPlay Statistik 40% Abgeschlossene Einsätze. Ich glaube, 9 Provinzen oder so fehlen uns noch. Ich muss aber auch dazu sagen, dass ich mich dem Sammelwahnsinn von Ubisoft seit Farcry 3 gut entziehen konnte und daher in Wildlands nicht jedes Dokument sammle. :)
        also, ich sammle auch nur die Haupt-Dinge, aber da ich jeden Ort, der irgendwie per Fragezeichen oder so markiert ist, besuche, finde ich auch "nebenbei" zwangsweise alle Dinge, denn diese Dokumente "Informationen" (ich glaub 9 pro Provinz) tauchen ja idR erst auf, wenn du in der Nähe bist. Und die Waffenteile usw. sind halt auch an solchen Orten + denen der Hauptmissionen. Is ja nicht so wie zB bei Far Cry 3, dass da "Briefe" an Orten sind wie zB im Keller eines alten Bunkers auf einem Bergrücken, zu dem du die letzten 300m nur zu Fuß hingelangen kannst und wo weit und breit keine "Mission" ist ;)
      • Von flex73 Anwärter/in
        ich finds jetzt auch nicht so dramatisch.
        Ich spiel mit einem Char allein wenn mal keiner On ist, ansonsten mit Freunden.
        Und da machts dann richtig fun.
        Ihr müsst euch über eins im klaren sein.
        Ein Videospiel muss der letzte Vollidiot spielen können denn nur so macht man auch Gewinn.
        Es ist seit einiger Zeit schon so das Casuals einfach vorgezogen werden und dementsprechend leiden auch die Spiele darunter.
        Bei GR ist es ja nicht mal so schlimm.
        Gut ich bin jetzt niemand der alles kauft.
        Aber von der Qualität her sind die Spiele schon gut.
        Wie sich dann der Spielverlauf verhält is ja ne ganz andere Sache.
        Solo ist GR einfach richtig Müll find ich.
        Am Anfang hab ich die Option gesucht meine KI Kollegen einzeln zu positionieren und war richtig enttäuscht.
        Und was sie sich dabei gedacht haben PVP einzuführen frag ich mich auch.
        Das wird ein geflame vom feinsten in den ersten 2 Monaten.
        Wenn man sich allein schon die ganzen Hacker antun muss.
        Mal ehrlich ich muss nicht alles in so ein Spiel reinquetschen.
        Damit tut sich Ubi wirklich keinen gefallen
      • Von Celerex Mitglied
        Zitat von Herbboy
        Du fändest das Abwerfen eines Autos nach Wahl in Wildlands also gut? Ich fänd es unrealistisch und unsinnig. Allein DASS die Rebellen innerhalb von Sekunden "irgendein Auto" abwerfen können fand ich fast schon störend... bei einem "durchgeknallten" Game wie Just Cause passt es wiederum.
        Wegen mir bräuchte es das Abwerfen der Autos gar nicht, weil ich es weder in Just Cause, noch in Wildlands jemals benutzt habe. Die Schnellreise alleine macht das Feature für mich/uns obsolet. Ich finde nur, wenn man sowas schon integriert, kann man es auch richtig machen. Immersion hin oder her, die fehlt dem Spiel ja an vielen anderen Ecken auch.

        Zitat
        nen euro pro Spielstunde, also 38h bis zu Ende? Machst du da nen Speedrun? ^^ Ich spiele jetzt schon 25-30h und bin grad mal in der dritten Provinz, also dabei, den dritten "Lakaien" auszuschalten ^^ Man braucht ja manchmal für eine einzige Basis schon 30 Min ^^ ich spiele es btw alleine und hab ne Menge Spaß dabei.
        War von mir vielleicht ein wenig schwammig formuliert. Meine Faustregel ist eben, dass ich den Kauf eines Spiels nicht mehr bereue, wenn ich pro Spielstunde einen Euro gezahlt habe. Wildlands kommt da natürlich deutlich drüber, eben wegen die Masse an Hauptmissionen. Bin aktuell bei 22 Stunden und ich habe lt. UPlay Statistik 40% Abgeschlossene Einsätze. Ich glaube, 9 Provinzen oder so fehlen uns noch. Ich muss aber auch dazu sagen, dass ich mich dem Sammelwahnsinn von Ubisoft seit Farcry 3 gut entziehen konnte und daher in Wildlands nicht jedes Dokument sammle. :)

        Zitat
        Aber man auch ohne DLCs massig Spielzeit und Optionen, und mir kommt das nicht vor wie "fehlender Content".
        Fehlender Content wäre im Falle Wildlands auch zu pauschal und falsch. Eher fehlender abwechslungsreicher Content. Hier wurde klar auf Masse statt Klasse gesetzt. Wir haben schon einige Provinzen hinter uns und im Prinzip wiederholt sich bis auf die "Story" alles ständig. Ich meine, wir können uns immerhin noch ein wenig darüber amüsieren und machen unsere Witze darüber, aber da gibt's ganz andere Leute. Die witzigste Situation hatten wir gestern, als wir in einer einzigen Provinz in drei hintereinander gespielten Hauptmissionen Cocain Vorräte zerstören mussten. Lange nicht mehr so gelacht. :D
      • Von Herbboy Mitglied
        Zitat von Celerex
        Wenn sie wirklich an der Meinung der Spieler interessiert gewesen wären, wäre das Spiel um mehrere Monate verschoben werden. Ist es aber nicht. Sowas wie die Auswahl des Fahrzeuge beim Vehicle Drop war bereits bei einem Just Cause 2 vor 7 Jahren selbstverständlich. Wie man sowas banales bei der langen Testphase ignorieren konnte, ist schon kurios.
        Du fändest das Abwerfen eines Autos nach Wahl in Wildlands also gut? Ich fänd es unrealistisch und unsinnig. Allein DASS die Rebellen innerhalb von Sekunden "irgendein Auto" abwerfen können fand ich fast schon störend... bei einem "durchgeknallten" Game wie Just Cause passt es wiederum.

        Zitat

        Ich will mich ja nicht großartig beschweren. Im Gegenteil! Ich habe bereits seit dem Ankündigungstrailer prophezeit, dass hier erneut ein großartiges Spielkonzept mittelmäßig umgesetzt wird. Nach dem Spielen der Beta habe ich eine Schmerzgrenze von 30 Euro festgelegt, unter der Voraussetzung dass ich das Spiel ausschließlich im Coop spiele. Aufgrund der Überredungskünste eines Freundes habe ich 8 Euro mehr bezahlt, aber wie sich abzeichnet, werde ich trotzdem auf meinen Euro pro Spielstunden kommen, womit ich nicht mehr von einem Fehlkauf spreche. Und im Coop macht es tatsächlich stellenweise ziemlich Spaß. Trotzdem bin ich enttäuscht darüber, dass mich Ubisoft erneut nicht eines Besseren belehren konnte. .
        nen euro pro Spielstunde, also 38h bis zu Ende? Machst du da nen Speedrun? ^^ Ich spiele jetzt schon 25-30h und bin grad mal in der dritten Provinz, also dabei, den dritten "Lakaien" auszuschalten ^^ Man braucht ja manchmal für eine einzige Basis schon 30 Min ^^ ich spiele es btw alleine und hab ne Menge Spaß dabei.

        Die ganzen DLCs sind bei DEM Spiel wirklich noch "fett oben drauf, wer viel Sahne mag" für die, die echte Fans sind. Aber man auch ohne DLCs massig Spielzeit und Optionen, und mir kommt das nicht vor wie "fehlender Content".
      • Von Celerex Mitglied
        Zitat von flex73
        In gewisser weise hast da schon recht.
        Aber ich glaub unfertig is das falsche Wort.
        Ich denk eher undurchdacht.
        Konzept gut Umsetzung auch. Aber Content mäßig hinken Sie hinterher.
        Sagen wir eher eine Kombination aus teilweise unfertig und undurchdacht. Fehlender Content ist für mich persönlich auch ein Zeichen dafür, dass einfach die Zeit gefehlt hat und ein Spiel nicht in dem Umfang erschienen ist, wie es hätte sein sollen/können.
        Dazu gesellen sich dann noch bei Games wie Far Cry 4, R6 Siege, GR Wildlands etc. noch anfängliche Probleme in der Performance, die erst nach einigen Patches beseitigt werden/wurden.

        Deinem Punkt mit dem guten Konzept stimme ich absolut zu, was die Umsetzung betrifft aber nicht. Genau das ist doch das riesengroße Problem, welches Ubisoft jetzt schon seit The Crew mit sich herumschleppt.
        Sie haben oft verdammt gute Ideen, setzen diese aber nur mittelmäßig um. Aus Wildlands hätte so ein verdammt guter Taktik-Shooter in einem Open World Korsett werden können, das Spielkonzept ist der Wahnsinn und Ideen gäbe es unzählige. Was wir aber bekommen haben ist ein Shooter mit einer furchtbaren KI, schlechte Flug- und Fahrzeugsteuerung, nahezu kaum vorhandener Taktik/Stealth Komponente (aufgrund der KI) und inakzeptabler Performance (vor Patch 2.0). Ein Spiel, das man bestenfalls mal zwischendurch mal für ein paar Missionen spielen kann, weil es sich selbst nach wenigen Stunden Spielzeit 1zu1 wiederhohlt und aufgrund vieler Mängel dann auch nervig wird. Das Gleiche Spielchen hatten wir bei The Crew, Watchdogs 1 (hab Teil 2 nicht gespielt) und anfänglich auch bei The Division.

        Zitat
        Ich glaube es wird einfach im Moment über UBI Soft hergezogen weil sie in letzter Zeit sehr viel hochwertige Spiele herausgebracht haben.
        Von welchen hochwertigen Spielen sprichst du? For Honor? Mir fällt kein anderer Multiplayertitel neben Evolve ein, welcher so schnell von der Bildfläche verschwunden ist. Ich meine, das Spiel hat bereits nach zwei Wochen 50% der Spieler verloren. Das sagt wie ich finde schon einiges über die "Hochwertigkeit" aus. Wildlands? Ich denke hierbei bedarf es keinerlei Erklärung. Steep? Das Spiel, welches es in der Fachpresse kaum über 80% schafft? Nein... hochwertige Titel habe ich von Ubisoft seit Far Cry 4 nicht mehr gesehen und selbst das war auch nur eine Kopie seines sehr guten Vorgängers. Ich sag ja nicht, dass Ubisoft nur Müll produziert. Die Spiele sind nur bestenfalls mittelmäßig und werden zurecht von Fachpresse und Spieler kritisiert.

        Zitat
        Da kann man noch froh sein das UBI sich noch für die Meinungen der Spieler interessiert(siehe Fahrzeugabwurf)
        Wenn sie wirklich an der Meinung der Spieler interessiert gewesen wären, wäre das Spiel um mehrere Monate verschoben werden. Ist es aber nicht. Sowas wie die Auswahl des Fahrzeuge beim Vehicle Drop war bereits bei einem Just Cause 2 vor 7 Jahren selbstverständlich. Wie man sowas banales bei der langen Testphase ignorieren konnte, ist schon kurios.

        Ich will mich ja nicht großartig beschweren. Im Gegenteil! Ich habe bereits seit dem Ankündigungstrailer prophezeit, dass hier erneut ein großartiges Spielkonzept mittelmäßig umgesetzt wird. Nach dem Spielen der Beta habe ich eine Schmerzgrenze von 30 Euro festgelegt, unter der Voraussetzung dass ich das Spiel ausschließlich im Coop spiele. Aufgrund der Überredungskünste eines Freundes habe ich 8 Euro mehr bezahlt, aber wie sich abzeichnet, werde ich trotzdem auf meinen Euro pro Spielstunden kommen, womit ich nicht mehr von einem Fehlkauf spreche. Und im Coop macht es tatsächlich stellenweise ziemlich Spaß. Trotzdem bin ich enttäuscht darüber, dass mich Ubisoft erneut nicht eines Besseren belehren konnte. Das ist wirklich schade, denn einige Assassins Creed Ableger oder Spiele wie Child of Light oder Far Cry 3 zeigen, dass sie könnten, wenn sie wollten.
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