The Division 2: Washington D.C statt Manhattan - die Gründe der Entwickler

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Special Philipp Sattler - Redaktionsleiter Als bevorzugte Quelle auf Google hinzufügen
The Division 2: Washington D.C statt Manhattan - die Gründe der Entwickler (1)
Quelle: Ubisoft

Im zweiten Teil von The Division verschlägt es uns in die Hauptstadt der USA. Statt in den Häuserschluchten von New York City kämpfen wir demnächst in den Kultur- und Regierungsvierteln von Washington D.C.. Zudem erleben unsere Agenten einen Zeitsprung von gut einem halben Jahr. Warum sich die Entwickler für einen Wechsel des Schauplatzes und einen Sprung in der Zeitachse entschieden haben, verrieten sie uns im Rahmen der gamescom 2018.

Wenn The Division 2 (jetzt kaufen / 26,99 € ) am 15. März 2019 veröffentlicht wird, dann zieht es unseren Agenten nicht zurück nach Manhattan, sondern etwas weiter in den Süd-Westen nach Washington D.C.. Die Hauptstadt der USA ist der Schauplatz für die Handlung des Nachfolgers, der zeitlich etwa ein halbes Jahr nach dem ersten Teil einsetzt. Warum sich die Entwickler für einen Wechsel der Zeit und Örtlichkeit entschieden, erklärten sie uns im Rahmen der gamescom 2018 - besonders die Optik und eine höhere Abwechslung innerhalb des Areals spielten dabei eine wichtige Rolle.

Bereits kurz nach den Start von The Division waren sich die Entwickler darin im Klaren, dass für den zweiten Teil eine andere Stadt im Mittelpunkt stehen sollte. Sie waren mit der Optik von Manhattan zwar sehr zufrieden, allerdings empfanden sie - wie auch viele Spieler - die Umgebung nach einiger Zeit als verhältnismäßig eintönig. Letztlich unterschieden sich die einzelnen Gebiete nicht stark genug voneinander, was dem ursprünglichen Stadtkern von New York geschuldet war.

The Division 2: Washington D.C statt Manhattan - die Gründe der Entwickler (2) Quelle: Ubisoft Division 2: Division-Agents unterwegs in Washington D.C. Quelle: Ubisoft The Division 2: Washington D.C statt Manhattan - die Gründe der Entwickler (4) Quelle: Ubisoft The Division 2: Washington D.C statt Manhattan - die Gründe der Entwickler (9) Quelle: Ubisoft

The Division 2: Washington D.C. statt Seattle und New Orleans

Jetzt mussten sich die Entwickler nur noch dafür entscheiden, in welche Stadt die Reise unsere Agenten gehen sollte. Dabei waren unter anderem die beiden Städte New Orleans und Seattle in der Verlosung. Beide zeichnen sich dadurch aus, dass sie innerhalb des Stadtkerns verschiedene Areale zu bieten haben, die sich optisch sehr voneinander unterscheiden. Allerdings ist Washington in diesem Bereich noch ein bisschen besser aufgestellt als die beiden anderen US-amerikanischen Metropolen. Denn mit Roosevelt Island - die in The Divison 2 zu einer Art Quarantäne-Zone wird, besitzt die Hauptstadt einen Bereich unweit der Innenstadt, der aus nahezu unberührter Natur besteht, was den Entwicklern viele Freiräume gibt. Und in einem weiteren Punkt hat Washington D.C. die Nase vorne - bei der Wiedererkennung. Die Sehenswürdigkeiten der Hauptstadt sind selbst Europäern bekannt. Kaum jemand, der nicht sofort das Weiße Haus, das Kapitol oder das Lincoln-Memorial wiedererkennt. Das gilt natürlich in einem noch größeren Umfang für die Amerikaner selbst. Die verbinden zudem oft noch Erinnerungen an die unterschiedlichen Museen von Washington, die bei eigentlich jedem Besuch auf der To-Do-Liste stehen, da sie nicht nur zu den umfangreichsten der Welt gehören, sondern zu einem großen Teil auch noch kostenlos sind. Diese Museen spielen in The Division 2 eine große Rolle, denn sie sind wichtige Anlaufpunkte. Das Museum für Raum- und Luftfahrt wird aufgrund der vielen vorhanden Technik beispielsweise in eine Art Waffenkammer umgewandelt, in der die Überlebenden nach Ersatzteilen und brauchbarer Technik suchen.

The Division 2: Washington D.C statt Manhattan - die Gründe der Entwickler (1) Quelle: Ubisoft The Division 2: Washington D.C statt Manhattan - die Gründe der Entwickler (2) Quelle: Ubisoft

The Division 2: Washington als letzte Bastion der Menschheit

Als Hauptstadt der USA und Sitz des Senats hat Washington D.C. generell schon eine wichtige Rolle in allen postapokalyptischen Szenarien inne - was nicht von ungefähr kommt. Denn keine Stadt der Welt hat ein solch gutes System in Sachen Katastrophenbewältigung wie die US-amerikanische Großstadt am Potomac River. Das zumindest haben die Entwickler bei ihren Recherchen mit Experten für globale Katastrophen-Szenarien herausgefunden. Dabei ließen sich die Entwickler auch gleich noch darüber aufklären, wie Gegenmaßnahmen der Regierung aussehen würden und in welcher Form sich die Panik in der Gesellschaft verbreiten, und welche Folgen das haben würde. All das ging in die Gestaltung der Umgebung und der Situation ein, auf die ihr in The Division 2 treffen werdet.

Damit haben wir auch gleichzeitig den Grund für den Zeitsprung bekommen. Statt erneut die direkten Resultate des Black Friday zu sehen, wollten die Entwickler von The Division 2 zeigen, wie sich die Gesellschaft entwickelt. Denn nach dem Kampf ums nackte Überleben, der im ersten Teil im Vordergrund stand, dreht sich der Nachfolger eher um den neuen Aufbau der Zivilisation. Dafür bietet Washington D.C die perfekten Voraussetzungen, weswegen sich Massive Entertainment letztlich für einen neuen Schauplatz entschieden hat.

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