Splinter Cell 3: Chaos Theory

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Adrenalinförderung

Splinter Cell 3: Chaos Theory In Chaos Theory schleichen Sie überwiegend im mittleren Pulsbereich: sich von hinten dem Gegner nähern, Schwitzkastengriff, Körper in dunkler Ecke abladen. Das ist Ihr Agentenalltag. Doch von Zeit zu Zeit erleben Sie auch Situationen, die, würden sie in dichterer Folge auftreten, dem dritten Teil locker über 90 Spielspaßpunkte eingebracht hätten. Ein "Magic Moment" soll an dieser Stelle genannt werden, der Rest muss zur Aufrechterhaltung der Spannung verschwiegen werden. Wer sich gänzlich überraschen lassen möchte, hört hier zu lesen auf und springt gleich zur nächsten großen Zwischenüberschrift.

Die entsprechende Szene spielt sich in einem Regierungsgebäude ab. Sie nehmen einen Eingang, von dem vermutlich niemand sonst weiß, dass er überhaupt existiert. Dann hüpfen Sie über die Wand statt die Tür zu benutzen und klammern sich an einem Rohr an der Decke fest. Unter Ihnen verläuft ein Gang, in dem eine Putzkraft fröhlich pfeifend ihren Job verrichtet: Besen vor und zurück, vor und zurück ... bis Ihnen plötzlich klar wird, dass sich im gewischten Marmorboden die Decke zu spiegeln beginnt! Schnell drücken Sie die Richtungstaste - bloß weg hier! -, da hangelt sich Sam mit nervenaufreibender Langsamkeit nach vorne, während die glatt polierte Fläche im Rhythmus des Wischmopps unter ihm anwächst.

Realistischer Raumklang

Splinter Cell 3: Chaos Theory Jedes Geräusch kann über Erfolg oder Niederlage entscheiden. Wer einen Mucks macht, alarmiert sofort die Wachen. Ein Balken am unteren Bildschirmrand zeigt den von Sam verursachten Lärm an; übersteigt dieser das Limit, weiß der Gegner Bescheid und löst im schlimmsten Fall den Alarm aus. Besagtes Limit verschiebt sich von links nach rechts, abhängig von den aktiven Hintergrundgeräuschen. Dröhnt ein Radio, läuft ein Fernseher oder hämmert eine Maschine, so sprinten Sie unerkannt über harten Untergrund. Ist alles ruhig, sollten Sie besser in geduckter Haltung über weiche Oberflächen, etwa Teppiche, tapsen. Wie schon in den Vorgängern regulieren Sie das Bewegungstempo via Mausrad.

Sämtliche Sounds klingen so realistisch, dass man sie im eigenen Zimmer vermutet. Schön auch der EAX-Raumklang: Durch verschlossene Türen schallen die Effekte hohl, in einer Halle werden sie von einem Echo begleitet. Und wenn die ersten Kugeln fliegen, Glasscheiben zersplittern und Blendgranaten hochgehen, zuckt man unwillkürlich unter der mächtigen 5.1-Wucht zusammen.

Sound von höchster Qualität

Splinter Cell 3: Chaos Theory Quelle: Ubisoft Die Sprachausgabe ist - jedenfalls in der getesteten englischen Version - phänomenal gut geworden. Michael Ironside spricht Sam Fisher mit einem solchen Temperament, dass man ihm die Rolle des zynischen Meisterspions, der Frauen wie Schnee in der Sommersonne schmelzen lässt, ohne Zögern abnimmt.
Tatsächlich gehören die Dialoge zu den stärksten Punkten des ganzen Spiels. Unterhalten sich zwei Wachmänner in gebrochenem Englisch, dann ist das mindestens lustig. Doch nichts erreicht die Qualität des schwarzen Humors, der entsteht, wenn Sam einen Gegner mit vorgehaltenem Messer zum Frage-und-Antwort-Spiel "überredet". Die an Gemeinheit nicht zu überbietenden Drohungen Fishers, gepaart mit den ängstlichen Antworten des Opfers, könnte man als Hörspiel verkaufen.Musik von einem Meister
Die Entwickler müssen sich zwar den Vorwurf gefallen lassen, beim Spieldesign leicht geschlampt zu haben: Die Spannungskurve sackt öfter ab, als sich das ein Top-Spiel vom Schlage eines Splinter Cell erlauben dürfte. Perfekt gelungen ist neben der Sound-Kulisse aber auch die Musik. Die hat sich der Musiker Amon Tobin ausgedacht und man möchte ihm zum Dank die Hand reichen. Sein Soundtrack enthält simple Melodien, die von vertrackten Rhythmen getragen werden und eine beinahe hypnotische Qualität erreichen. Sie lassen Chaos Theory erst das sein, was es sein möchte: ein moderner Schleich-Shooter, dessen Atmosphäre die Löcher stopft, die kleine Fehler im Spieldesign hinterlassen haben.

Wertung zu Tom Clancy's Splinter Cell: Chaos Theory (PC)

Wertung:

9.0 /10
Pro & Contra
Filmreife, genial gesprochene DialogeCharismatischer HauptdarstellerSpannende Schauplätze in Hightech-Grafik
Wenig Neues, ziemlich strikte LinearitätUnfertig wirkender kooperativer Modus

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    • Kommentare (11)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von halbleben Anfänger/in
        Ach Ruhe!
        Hört auf zu nörgeln!
        Das Spiel ist einfach umwerfend!
        :-X :-X %-) %-)
      • Von halbleben Anfänger/in
        Ach Ruhe!
        Hört auf zu nörgeln!
        Das Spiel ist einfach umwerfend!
        :-X :-X %-) %-)
      • Von tommyh Hobby-Spieler/in
        Zitat
        Ich hoffe jetzt bereits, dass es einen vierten Teil geben wird!
        ist ja bereits angekündigt worden..... :-X :-X :-X :-)
      • Von armundhaesslich Gelegenheitsspieler/in
        Also ich finde das Spiel saugut!!!! :-X

        Es ist noch geiler als Teil 1 und 2. Die Grafik ist auch mit das Beste was mir bisher auf den Bildschirm gekommen ist!! :-X

        Lediglich hätten die Entwickler nicht so vollmundig von Bewegungsfreiheit sprechen sollen, was angesichts der paar Alkternativrouten (Kriechtunnel) Entäuschung hervorruft.

        Aber wie gesagt, grafisch als auch spielerisch ein der geilsten Spiele überhaupt!!!!

        Ich hoffe jetzt bereits, dass es einen vierten Teil geben wird!

        Viel Spass beim zocken...................... :-D

        armundhaesslich
      • Von daddelhans Mitglied
        Oder der hier:

        Nationalgardist:

        "Wer sind sie? - Moment mal ist das hier vielleicht so ne Art Übung?"

        Sam:

        "Verdammt, Jungs er weiß, das es ne Übung ist. Wer hat denn da jetzt schon wieder seinen Mund nicht halten können?!"
      • Von MorbidAngel Spiele-Novize/Novizin
        Meiner Meinung nach das beste SC bisher. Die Story kann einiges, die Missionen sind abwechslungsreich und fordernd. Die Grafik ist meiner Meinung nach sogar der von HL² überlegen.
        Über die im Test angesprochenen Minuspunkte kann ich hinwegsehen - in Splinter Cell war es schon immer dunkler als es (realistischerweise) hätte sein sollen. Ich vermute aber mal dass das anders gar nicht funktioniert. Auch die Tatsache dass es nicht viel anders ist als die Vorgänger (stimmt schon zum Teil) stört mich nicht, es ist eben nunmal der Stealthkönig und es ist denke ich mal extrem schwer ein an sich schon grossartiges Spiel noch um Welten zu verbessern. DIe (etwas) grössere Freiheit ist da schon mal ein Ansatz, allerdings noch ausbaufähig.

        Nun zum Negativen: der Coop könnte so genial sein, ist aber bisher unter aller Sau dank der völlig verhunzten Umsetzung. Mit nem Kumpel, der auf ner 6 MB DSL Verbindung hostet gibt es bei uns massive Lags und Disconnects an zufälligen Stellen (ich habe allerdings den Eindruck dass die Discs. meist dann auftreten wenn das Game die Synchronisation eines Triggers zwischen Client und Host nicht geregelt bekommt). Nun habe ich die offiziellen Foren gecheckt um zu sehen ob es Abhilfe gibt - laut eines Threads dort schon, allerdings können zumindest mein Coop Partner und ich diese Hilfe auch in die runde Ablage stecken. Dort wird gesagt man sollte, da der Coop so eine Art P2P Verbindung ist, bei der beide Rechner irgendwie als Host dienen, zur Vermeidung von Synch Problemen identische Ingame Settings benutzen.
        Jau, gesagt getan, gleiches Ergebnis, es laggt wie Sau. Ich habe (laut Fraps) auch die GENAU gleichen FPS ob ich nun mit alles maxed oder alles auf Minimum spiele, so um die 10 FPS. Und oh ja laut des Spiels habe ich zu meinem Kumpel nen miserablen Ping (je weniger Punkte desto schlechter) ... was soll das denn? In Swat 4 ist mein Ping zu ihm um die 25-30.
        Hier muss UbiSoft DRINGENDST nachsitzen, ansonsten hätten sie den Coop auch gleich weglassen können. Dieser Netcode ist jedenfalls ein schlechter Witz.
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