Splinter Cell 3: Chaos Theory

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Messer ge-, Spiel entschärft

Splinter Cell 3: Chaos Theory Wenn nur wahnsinnige zehn Millimeter Dunkelheit zwischen Sam und seinen Gegnern liegen, schwitzen Sie Flüsse: Schrillt gleich der Alarm, donnern gleich erste Schüsse? Oder zucken die Suchenden mit den Achseln in dem Glauben, doch keinen Schatten gesehen zu haben, und kehren wieder auf ihren Posten zurück? Die Versteckspiele fühlen sich oftmals an, als würde man mit Rasierklingen jonglieren: Eine falsche Bewegung und alles fliegt auf.

Doch Chaos Theory vergibt lärmenden Agenten eher als die beiden Vorgänger. Ein ausgelöster Alarm bedeutet glücklicherweise noch nicht das "Game Over". Erst beim dritten Mal raunt Ihnen Ihr Vorgesetzter Lambert ärgerlich ins Ohr, dass der Auftrag gescheitert ist. Perfektionisten versuchen trotzdem einen "sauberen" Abschluss, denn jeder Alarm verschlechtert Ihre Abschlussbewertung.

Zusätzlich zu den entschärften Missionsbedingungen erleichtert das neue Messer Ihre Schleicharbeit: Ein Mausklick reicht und der Widersacher ist hin. Ob Sie von hinten oder von vorn angreifen, spielt dabei keine Rolle, solange sich das Opfer in Armlänge befindet. Auch hier gilt: Jeder Niedergestochene, sei es nun Bösewicht oder Zivilist, verdirbt den Meisterspion-Status. Wer Missionen mit 100 Prozent abschließen will, muss Verstecken spielen statt um die Ecke bringen.

Das Messer erweist sich als praktisches Werkzeug, der Rest führt - und das ist eine alte Splinter Cell-Krankheit - wieder ein Nischendasein. Spielzeuge wie Rauch- und Blendgranaten, Elektroschocker oder Gasmunition brauchen Sie selten bis gar nicht. Behutsames Vorgehen ist immer die bessere Wahl. Erst zum Ende hin werden Sie zu ernsthaften Konfrontationen mit dem Gegner gezwungen und dann macht Ihnen die komplexe Steuerung in Verbindung mit der (in diesem Fall) zu guten KI das Leben schwer: Erstens ist es verdammt mühsam, eine Splittergranate im richtigen Winkel ins gegnerische Versteck zu werfen, während einem Kugeln um die Ohren zischen, zweitens reagieren die Feinde wie echte Profis und hechten in Sekundenschnelle in Deckung. Es geht in solchen Situationen nichts über Sams Wundergewehr namens SC-20K Launcher.

Dünne Spieldesign-Äste

Splinter Cell 3: Chaos Theory Hoch und heilig haben es die Entwickler versprochen: Chaos Theory soll nichtlinear werden. Und sie haben ihr Wort gehalten. Leider ist der Grad der Komplexität auf Erstklässler-Niveau. So können Sie in jedem Level sicher sein, statt durch die Tür auch mittels Lüftungsschacht ins Gebäude zu kommen, was Ihnen ein paar Minuten Zeitersparnis sowie das Gefühl einbringt, ein richtig professioneller Superspion zu sein. So viel zu den vielfach angepriesenen Verzweigungen.

Ähnlich simpel sind die dynamischen Missionsziele. Einmal wird von Ihnen als sekundäres Missionsziel verlangt, die Identität einer Person herauszufinden, indem Sie etwa in Schubladen stöbern oder einen PC nach Daten durchforsten. Sie können das tun und sich ein verbales Schulterklopfen Lamberts sowie Zusatzpunkte fürs Abschlusszeugnis abholen. Sie können es aber auch lassen und stattdessen Ihre ganzen Energien in die Erledigung des Hauptziels stecken. Das Sekundärziel verwandelt sich dann in dem darauf folgenden Auftrag zu einer Hauptaufgabe, hier: die Nummernschilder verdächtiger Wagen scannen. Als netter Bonus gehen solche Miniverzweigungen locker durch, aber zum erneuten Durchspielen regen sie entgegen der Behauptung auf der offiziellen Feature-Liste nicht an.

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    • Kommentare (11)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von halbleben Anfänger/in
        Ach Ruhe!
        Hört auf zu nörgeln!
        Das Spiel ist einfach umwerfend!
        :-X :-X %-) %-)
      • Von halbleben Anfänger/in
        Ach Ruhe!
        Hört auf zu nörgeln!
        Das Spiel ist einfach umwerfend!
        :-X :-X %-) %-)
      • Von tommyh Hobby-Spieler/in
        Zitat
        Ich hoffe jetzt bereits, dass es einen vierten Teil geben wird!
        ist ja bereits angekündigt worden..... :-X :-X :-X :-)
      • Von armundhaesslich Gelegenheitsspieler/in
        Also ich finde das Spiel saugut!!!! :-X

        Es ist noch geiler als Teil 1 und 2. Die Grafik ist auch mit das Beste was mir bisher auf den Bildschirm gekommen ist!! :-X

        Lediglich hätten die Entwickler nicht so vollmundig von Bewegungsfreiheit sprechen sollen, was angesichts der paar Alkternativrouten (Kriechtunnel) Entäuschung hervorruft.

        Aber wie gesagt, grafisch als auch spielerisch ein der geilsten Spiele überhaupt!!!!

        Ich hoffe jetzt bereits, dass es einen vierten Teil geben wird!

        Viel Spass beim zocken...................... :-D

        armundhaesslich
      • Von daddelhans Mitglied
        Oder der hier:

        Nationalgardist:

        "Wer sind sie? - Moment mal ist das hier vielleicht so ne Art Übung?"

        Sam:

        "Verdammt, Jungs er weiß, das es ne Übung ist. Wer hat denn da jetzt schon wieder seinen Mund nicht halten können?!"
      • Von MorbidAngel Spiele-Novize/Novizin
        Meiner Meinung nach das beste SC bisher. Die Story kann einiges, die Missionen sind abwechslungsreich und fordernd. Die Grafik ist meiner Meinung nach sogar der von HL² überlegen.
        Über die im Test angesprochenen Minuspunkte kann ich hinwegsehen - in Splinter Cell war es schon immer dunkler als es (realistischerweise) hätte sein sollen. Ich vermute aber mal dass das anders gar nicht funktioniert. Auch die Tatsache dass es nicht viel anders ist als die Vorgänger (stimmt schon zum Teil) stört mich nicht, es ist eben nunmal der Stealthkönig und es ist denke ich mal extrem schwer ein an sich schon grossartiges Spiel noch um Welten zu verbessern. DIe (etwas) grössere Freiheit ist da schon mal ein Ansatz, allerdings noch ausbaufähig.

        Nun zum Negativen: der Coop könnte so genial sein, ist aber bisher unter aller Sau dank der völlig verhunzten Umsetzung. Mit nem Kumpel, der auf ner 6 MB DSL Verbindung hostet gibt es bei uns massive Lags und Disconnects an zufälligen Stellen (ich habe allerdings den Eindruck dass die Discs. meist dann auftreten wenn das Game die Synchronisation eines Triggers zwischen Client und Host nicht geregelt bekommt). Nun habe ich die offiziellen Foren gecheckt um zu sehen ob es Abhilfe gibt - laut eines Threads dort schon, allerdings können zumindest mein Coop Partner und ich diese Hilfe auch in die runde Ablage stecken. Dort wird gesagt man sollte, da der Coop so eine Art P2P Verbindung ist, bei der beide Rechner irgendwie als Host dienen, zur Vermeidung von Synch Problemen identische Ingame Settings benutzen.
        Jau, gesagt getan, gleiches Ergebnis, es laggt wie Sau. Ich habe (laut Fraps) auch die GENAU gleichen FPS ob ich nun mit alles maxed oder alles auf Minimum spiele, so um die 10 FPS. Und oh ja laut des Spiels habe ich zu meinem Kumpel nen miserablen Ping (je weniger Punkte desto schlechter) ... was soll das denn? In Swat 4 ist mein Ping zu ihm um die 25-30.
        Hier muss UbiSoft DRINGENDST nachsitzen, ansonsten hätten sie den Coop auch gleich weglassen können. Dieser Netcode ist jedenfalls ein schlechter Witz.
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