Splinter Cell 3: Die Welt am Abgrund

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Special Justin Stolzenberg Als bevorzugte Quelle auf Google hinzufügen

Splinter Cell 3: Die Welt am Abgrund Noch nie hing das Überleben der Menschheit an einem so dünnen Faden: 2007 eskaliert ein Konflikt in Ostasien, als das inzwischen zur Nuklearmacht avancierte Nordkorea Raketen auf einen amerikanischen Flugzeugträger feuert. Doch während sich der Westen prompt zum Gegenschlag rüstet, glaubt die NSA (National Security Agency) an eine Verschwörung mit dem Ziel, Nordkorea die Schuld für den Ausbruch des Dritten Weltkriegs in die Schuhe zu schieben.

NSA-Einsatzleiter Lambert schickt seinen Superspion Sam Fisher auf die Spurensuche: Bitte verhindern, dass der Dritte Weltkrieg ausbricht, danke. "Sonst noch Wünsche?", will Sam wissen. Er fragt das, wie es ein sympathischer Held nach Hollywood-Gesetz fragen muss: mit rauer Stimme und zynischem Unterton. Dieser Humor, trocken wie die Sahara, zieht sich durchs gesamte Spiel und drückt der teils märchenhaften Story einen parodistischen Stempel auf. Zwischensequenzen erzählen die Geschichte im "Breaking News"-Stil des Nachrichtensenders CNN, was wiederum Glaubwürdigkeit schafft. Damit halten sich Realismus und Fantasie die Waage.

Tatsächlich gehören die Dialoge zu den stärksten Punkten des ganzen Spiels. Belauscht Sam die Unterhaltung zweier Wachmänner in gebrochenem Englisch, dann ist das mindestens lustig. Doch nichts erreicht die Qualität des schwarzen Humors, der entsteht, wenn Sam einen Gegner mit vorgehaltenem Messer zum Frage-und-Antwort-Spiel "überredet". Die an Gemeinheit nicht zu überbietenden Drohungen Fishers, gepaart mit den ängstlichen Antworten des Opfers, könnte man als Hörspiel verkaufen.

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