Ghost Recon: Breakpoint: gamescom-Vorschau zum PvP-Modus Ghost War
Mit Breakpoint hat Ubisoft großes vor. Neben der vielversprechenden Kampagne und dem Koop-Modus soll der in der nahen Zukunft angesiedelte Open-World-Titel uns auch mit seinen PvP-Kämpfen überzeugen. Auf der gamescom konnten wir zwei der insgesamt sechs Maps im Team-Deathmatch-Modus ausprobieren. Unser Ersteindruck: Die Gefechte spielen sich sehr gut und verlangen vor allem viel Teamplay.
Ghost Recon: Wildlands mag nicht jeden Spieler sogleich überzeugt haben, aber der Open-World-Shooter servierte uns zumindest eine unglaublich große Spielwelt mit allerlei interessanten Missionen. Für den Nachfolger haben sich die fleißigen Entwickler von Ubisoft Paris aber nochmals Gedanken darüber gemacht, wie man die Spielerfahrung weiter verbessern könnte. Dass zu einem grandiosen Shooter auch ein guter PvP-Modus gehört, dürfte den Verantwortlichen recht schnell in den Sinn gekommen sein. Das Besondere an den Multiplayer-Gefechten von Breakpoint ist aber, dass sie mit zum Spielfortschritt gehören. Ergo: Wenn wir Erfahrungspunkte im PvP-Modus Ghost War verdienen, können wir mit ihnen auch Waffen und andere Ausrüstung für die Kampagne freischalten.
Wie diese Mechanik sich genau auf den Einzel- beziehungsweise Koop-Modus auswirkt, können wir anhand unseres Gamescom-Termins natürlich noch nicht sagen. Dagegen wissen wir aber, dass die Entwickler ein gutes Händchen für Mehrspielerkarten haben und ebenso zu wissen scheinen, wie man für Teamplay sorgt. In den PvP-Gefechten von Breakpoint kämpfen Teams von vier Spielern gegeneinander. Dabei können wir uns für vier unterschiedliche Klassen entscheiden, die darüber bestimmen, welche zwei Hauptwaffen und welche Spezialfähigkeiten wir mit ins Feld führen. Zur Auswahl stehen etwa Sanitäter, Scharfschützen und Sturmsoldaten. Fürs Teamplay wichtig ist es unserer kurzen Erfahrung nach, dass alle Klassen in einem Team vertreten sind. Die Feinde haben nämlich einen gewaltigen Vorteil, wenn ihr Scharfschütze ohne Gegenwehr aus mehreren Hundert Metern auf uns feuern kann.
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In Breakpoint spielen neben den Waffen auch Technik-Gadgets eine große Rolle. Die wichtigsten Tools stehen uns aber zu Beginn einer Partie nicht zur Verfügung - was wir nur begrüßen können! Um etwa an eine Drohne zu gelangen, müssen wir uns auf den weitläufigen Maps eine Weile nach den Gegenständen suchen, bis wir sie bekommen.
Das führte in den von uns gespielten Gefechten oftmals dazu, dass es zu regelrechten Gemetzeln an bestimmten Punkten auf der Karte kam, weil alle Spieler unbedingt eine Drohne haben wollten. Gewonnen hat dabei jedes Mal das Team, das sich besser abgesprochen hat. Das ging übrigens auch gelegentlich ganz ohne Voice-Chat: Wie in vielen anderen Online-Shootern können wir auf Knopfdruck einen Punkt auf dem Bildschirm markieren und so unsere Teamkameraden vor einer Gefahr warnen.
Anhand einer Spielstunde wollen wir natürlich noch kein endgültiges Urteil über den PvP-Modus fällen. Unser Ersteindruck ist aber, dass Ubisoft hier unterhaltsame und zugleich taktische Gefechte abliefert, die zwar nicht alleine als Kaufgrund dienen, aber zumindest mehr als nur eine nette Dreingabe sind.
