The Witcher 4 ist mein Highlight der Game Awards: Hier ist alles, was wir bisher wissen
Der erste Trailer zu The Witcher 4 hat eine große Frage beantwortet und viele neue aufgeworfen. Was wir sonst bisher über das Rollenspiel wissen.
Neue Story und Gebiete
Über die Story wollten die Entwickler verständlicherweise zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht viel verraten. Das Spiel soll einige Jahre nach den Ereignissen von The Witcher 3 angesiedelt sein. Wobei es für mich durchaus noch spannend bleibt zu erfahren, wie viele Jahre es nun genau sind. Vor allem da Ciri im Trailer doch deutlich erwachsener aussieht.
Auch zum aktuellen Status der Welt wollten die Macher noch nicht wirklich etwas verraten. Dabei habe ich da durchaus Fragen. Am Ende von The Witcher 3 war das Imperium von Nilfgaard dabei, die gesamten nördlichen Königreiche zu überrennen. Herrscht Nilfgaard nun immer noch über den ganzen Kontinent? Wir werden im Spiel wohl wieder hauptsächlich in den nördlichen Königreichen unterwegs sein, allerdings die meiste Zeit in gänzlich neuen Regionen.
Dabei führt das Abenteuer auch weit in den Norden des Kontinents. Das im Trailer gezeigte Dorf namens Stromford sei demnach eine ziemlich isolierte Siedlung im Norden und kann so wie im Video gesehen auch im Spiel besucht werden. Dort sind all die NPCs anzutreffen, die auch im Trailer zu sehen waren. Die dargestellte Story läuft im Spiel allerdings nicht genauso ab und wurde nur für Präsentationszwecke so gestaltet. Sie soll aber ein Beispiel für die Nebenquests in The Witcher 4 sein.
Monster lauern überall
Das Monster aus dem Trailer wird es ebenfalls im Spiel geben und es wird eine von diversen neuen Kreaturen sein. Es handelt sich dabei um ein Wesen, das Baug genannt wird. Dieses Monster sei von serbischer Folklore inspiriert worden. Zusätzlich dazu, dass es sich um einen formidablen Gegner im Kampf handelt, spielt dieses Monster mit den Gedanken seiner Gegner und nährt deren Ängste. So muss Ciri im Kampf mit dem Baug auch ihre inneren Monster überwinden, um siegreich hervorzugehen.
Die Entwickler betonen in ihren Gesprächen nach den Game Awards immer wieder, dass das Spiel den Kampf gegen Monster auf verschiedenen Ebenen thematisiert. Da sind zum einen die tatsächlichen Monster, auf die Ciri als professionelle Monsterjägerin Jagd macht, um ihren Lebensunterhalt zu verdienen. Dazu kommt die Lektion, die sie in der im Trailer gezeigten Szene lernt, dass manchmal Menschen die größeren Monster sind. Und schließlich gibt es noch die inneren Dämonen, die jeder mit sich herumträgt, auch Ciri.
Mit der Kraft von Unreal
Nun ist The Witcher 4 auch das erste Spiel, in dem CD Projekt Red die Unreal Engine 5 nutzt und nicht mehr seinen hauseigenen Grafikmotor. Dennoch war es ein großes Ziel der Entwickler, die gleiche Ästhetik aufrechtzuerhalten, die in den letzten Spielen etabliert wurde. Dazu arbeitet das Studio sehr eng mit Epic Games zusammen und hat sich eine speziell auf seine Bedürfnisse zugeschnittene Version der Engine zusammengebaut.
Nachdem nun die Arbeit an den Tools und die Vorproduktion abgeschlossen wurden, ist das Spiel vor einigen Wochen in die volle Produktion gegangen. Mehr als 400 Leute arbeiten jetzt mit Hochdruck an The Witcher 4. Darunter Veteranen der Serie, aber auch Entwickler von Cyberpunk 2077, die ihre Erfahrungen mit einbringen sollen. Denn aus den Problemen beim Launch des Sci-Fi-Rollenspiels hat man viel gelernt. Die Art und Weise, wie produziert und innerhalb des Studios kommuniziert wird, wurde komplett umgekrempelt. So ist das Spiel zum Beispiel von Anfang an auch auf Konsole spielbar, um dort sofort eventuelle Probleme erkennen zu können.
Für mich war die Ankündigung von The Witcher 4 das große Highlight der Game Awards. Dafür, dass ich zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht damit gerechnet habe, wissen wir doch schon ein paar Infohäppchen. Auf jeden Fall mehr, als das, was wir die ersten Jahre nach der Ankündigung von Cyberpunk 2077 wussten. Um sich wirklich ein Bild vom Spiel zu machen, reicht das aber natürlich noch lange nicht aus. Ich befürchte allerdings, dass wir jetzt erstmal eine ganze Weile lang nichts mehr von CD Projekt Red zum Spiel hören werden. Trotzdem freue ich mich auf den Moment, an dem ich mit Ciri auf Monsterjagd gehen kann. Bis dahin lenken uns die Macher ja vielleicht noch mit dem Remake des ersten Witcher ein wenig ab. Ich hätte nichts dagegen.

Es kann aber durchaus sein, dass Geralt der Grund ist, warum Ciri zur Hexerin wurde.
Mag sein, dass einer der Gründe, warum ich lieber nicht ein Witcher 4 mit Ciri als Protagonistin favorisiert habe ist, dass sie mir persönlich nicht besonders sympathisch war, und die Szenen mit ihr mir auch nicht gefallen haben, ist aber reine Geschmacksache.
Daher waren meine Hoffnungen darauf, um was sich eine weiteres Witcher Spiel drehen sollte andere als es nun ist, war aber eigentlich abzusehen.
Ich sehe ein, dass man bei einer Produktion dieser Größenordnung als Entwickler lieber auf Nummer sicher geht, als was wirklich Neues zu wagen.
Ich werde es mit Sicherheit spielen, weil ich das Witcher Universum liebe, aber Ciri halt nicht besonders. Das wird das fertige Spiel hoffentlich dann ändern. ;)
Es kann aber durchaus sein, dass Geralt der Grund ist, warum Ciri zur Hexerin wurde.
Stattdessen lagen meine Hoffnungen darin, vielleicht die Geschichte eines anderen Hexers zu erzählen, vielleicht sogar zurück zu den Anfängen der Hexer.
Andererseits wäre das vielleicht ein zu großes Risiko, denn mit Ciri hat man einen populären und beliebten Charakter.
So oder so gehe ich aber davon aus, dass ein richtig gutes Spiel wird und so oder so werde ich es auch kaufen und spielen.
Auf jeden Fall freue ich mich auf einen weiteren Teil im Witcher Universum.
Wer mich aus dem Forum hier kennt ( und noch immer da ist 😅) weiß, dass ich von Anfang an auf einen Teil mit Ciri als Protagonistin gehofft habe. Ich mag die Bücherreihe sehr und Ciri ist neben Geralt nun mal die Hauptprotagonistin in diesen.
Wie geschrieben ist eine erwachsene Ciri ein gut formbarer Charakter, der in der Jugend viel über Verrat, Misbrauch, Verlust und Kalkül lernen musste und daher durchaus eine gewisse Härte mit sich bringt.
Es gibt ein Event, dass umso mehr dazu beitragen könnte und auch ihr Hexerdasein erklären würde.
Ich glaube, dass das auch tatsächlich im Sinne von CDPR ist.
Ciri könnte dadurch auch ihre Kräfte verlieren, evtl nur einige von ihnen. Ich würde mir durchaus eine Dinensionswechselnde Ciri wünschen, evtl aber erst in zukünftigen Spielen oder DLCs.
Das leidige : "Woke"- Thema ergibt sich hier mMn gar nicht. Bei Ciri wird man sehr wohl wählen können, da das auch so die Vorlage wiedergibt. Immer dies linkslinken woken polnischen Autoren, die mit ihren Werken die Spiele ruinie.... Oh. 😉
Kurzum: Ich freue mich extrem auf das Spiel, das dann wohl 2027 oder so erscheinen wird.
Vorbestellen werde ich aber garantiert nicht, da CDPR da mit Cyberpunk extrem viel Vertrauen eingebüßt hat, VA nicht für diese Gen 😅