The Witcher 3, Assassin's Creed Origins und die Krux mit der Genre-Bezeichnung: Eine Kolumne von Peter Bathge
Ein Kommentar zum Genre-Irrsinn: Wann ist ein (Action-)Rollenspiel ein RPG? Zu welchem Genre gehört Minecraft? Und wieso gibt es heutzutage Walking-Simulatoren? Redakteur Peter Bathge lässt euch teilhaben an seiner Verwirrung und fordert weniger strenge Klassifizierungen für Videospiele - der Vielfalt zuliebe und der Innovation.
Auch wenn ich The Witcher 3 (jetzt kaufen )nie länger als eine Stunde gespielt habe, kann ich mich doch noch gut an die Diskussionen rund um den Release im Mai 2015 erinnern: Ist das Open-World-Abenteuer von Geralt nun ein echtes Rollenspiel - oder doch eher ein Action-Adventure?
Die Meinungen der Fans gingen damals auseinander und das nicht zum ersten Mal: Was ein Genre ausmacht, ist seit jeher umstritten; Bezeichnungen wie Hack & Slay, Simulation, ja selbst Ego-Shooter leiden schon lange unter einer gewissen Unschärfe, erst recht seitdem immer mehr experimentelle Genre-Mixe und neue Variationen bekannter Spielprinzipien erscheinen. Das sorgt einerseits immer wieder für Verwirrung bei Spielern und sogar Redakteuren - andererseits bin ich aber der Meinung, dass die starren Genre-Einteilungen längst nicht mehr zum dynamischen Videospielmarkt passen. Warum, das erkläre ich euch in meiner Kolumne.
Kolumne zum Genre-Wahnsinn: RPG oder Action-Adventure?
Quelle: PC Games
Ego-Perspektive, aber kein Ego-Shooter: System Shock prägte das Untergenre der Action-Rollenspiele auf Jahrzehnte.
Genre-Klassifikationen dienen der Übersichtlichkeit, Begriffe wie "Adventure" oder "Wirtschaftssimulation" helfen dabei, ein Spiel gedanklich einzuordnen, Verbindungen zu ähnlichen Spielen zu ziehen und den Dschungel der Neuveröffentlichungen zu navigieren. Davon profitieren sowohl Spieler, die sich vor dem Kauf schnell ein Bild von dem zu erwartenden Spielablauf machen können, als auch Spielezeitschriften, die seit jeher mit Genre-Listen, -Awards und -Vergleichen arbeiten. Aber auch der Publisher eines Spiels hat ein gesteigertes Interesse daran, ein neues Projekt mit möglichst wenigen Worten beschreiben zu können. Gegenüber Investoren. Und gegenüber potenziellen Käufern. Denn der Mensch ist ein Gewohnheitstier, er kauft gerne, was er kennt - neue Spielideen mit bis dato unbekannten Genre-Bezeichnungen werden argwöhnisch beäugt.
Doch längst verschwimmen die Grenzen zwischen den Genres, sind die Übergänge fließend. Klar, FIFA 18 ist ein Fußballspiel - aber ist es eine Simulation, ein Arcade-Spiel oder gar - haltet euch fest! - eine Arcade-Simulation? Als Deus Ex im Jahr 2000 erschien, war sich die versammelte Journaille uneins darüber, ob es sich nun um einen Ego-Shooter handelt - oder um ein (Action-)Rollenspiel. Und was ist überhaupt ein Rollenspiel? Manch ein The Witcher 3-Kritiker ist felsenfest davon überzeugt, dass ein RPG eine Charaktererstellung benötigt, in dem man seinen eigenen Helden kreiert - und nicht etwa eine fest vorgeschriebene Figur übernimmt wie Geralt oder den namenlosen Helden aus Gothic. Aber spielt man da nicht ebenso eine Rolle wie wenn man sich in Pillars of Eternity vor Spielbeginn seine Wunschklasse aussucht?
Quelle: Games Aktuell
Eine Bauernsimulation? Ein Aufbaustrategie-Spiel? Eine Dating-Sim? Stardew Valleys Sandbox-Charakter widersetzt sich dem althergebrachten Schubladendenken.
Die Verbreitung von RPG-Mechaniken wie Levelaufstiegen und Quests nach dem Erfolg von World of Warcraft hat zudem zu einer explosionsartigen Expansion der Rollenspiel-Elemente geführt, heutzutage sind praktisch alle Genres durchsetzt von Erfahrungspunktebalken, Talentbäumen und Skillpunkten. Far Cry 5 wird beim Release 2018 wieder auf derartige Motivationsunterstützer setzen - aber deswegen ist der Ego-Shooter noch lange kein RPG. Wie schwierig es geworden ist, ein Spiel einem einzigen Genre zuzuordnen, zeigt das Beispiel Dishonored 2.
Hier wird aus der Ego-Perspektive gespielt und auch mit der Pistole geschossen - aber Dishonored 2 dem gleichen Genre wie dem ultrabrutalen Doom zuzuordnen, wäre absurd. Denn hier wird auch mit dem Degen gekämpft, geschlichen, die Umgebung erkundet, es werden Dokumente gelesen und Dialoge geführt, Entscheidungen getroffen und Geheimnisse entdeckt. Aus Mangel an Alternativen nennt man das dann Action-Adventure - und steckt dieses ungewöhnliche Spiel, das manch ein englischer Journalist wie auch den 2017-Hit Prey als "immersive sim" bezeichnet, also als eine Art Simulation, in ein Genre mit GTA 5 und Assassin's Creed.
Und plötzlich war da dieses Klötzchen-Spiel ...
Was ein Action-Adventure bieten muss, um als solches bezeichnet zu werden, haben in den vergangenen Jahren Studios wie Rockstar, Rocksteady (Batman: Arkham Knight) und natürlich Ubisoft definiert. Open-World-Spiele mit von Icons überhäuften Weltkarten fühlten sich teils alle wie anhand der sagenumwobenen Ubisoft-Formel nach Schema F gestrickt an, selbst wenn sie von anderen Entwicklern kamen wie beim Überraschungs-Hit Mad Max. Daran jedoch sieht man, wie restriktiv Genre-Bezeichnungen sein können, wenn in den Meeting-Räumen der großen Publisher der Ruf nach "so einem Action-Adventure wie von Ubisoft" laut wird, um die Quartalszahlen im Sinne der Aktionäre aufzubessern. Innovationen bleiben auf der Strecke, bewährte Muster werden wiederholt. Das war zuvor schon bei Third-Person-Actionspielen der Marke Gears of War so (Stichwort: Deckungsshooter) und hatte bereits damals für eine Übersättigung des Marktes gesorgt.Wie blödsinnig die Einteilung in Ober-Genres wie Action, Rollenspiel oder Sport ist, zeigen Metroidvanias, Platformer und Beat'em Ups, die allesamt der Action-Kategorie zugeordnet werden, obwohl sie jeweils völlig andere Spielansätze verfolgen. Und was ist mit den zuletzt so populären Survival-Spielen wie Rust? Was passiert, wenn Spiele gänzlich neue Genres erschaffen wie der Welterfolg Minecraft? Wir haben das in der PC Games-Redaktion selbst erlebt, für das Klötzchen-Bauspiel passte keine unserer über Jahrzehnte hinweg etablierten Genre-Bezeichnungen. Ist Minecraft nicht vielleicht ein Aufbauspiel? Nein, das haben wir doch immer dem Strategie-Genre zugeordnet, mit isometrischer Perspektive.
Ein Puzzlespiel? Adventure? Letztlich einigten wir uns auf Aufbau-Sandbox - und packten Minecraft im Einkaufsführer des Print-Heftes der PC Games in die sogenannte "Special Interest"-Liste, eine Verlegenheitskategorie, die wir bereits einige Jahre zuvor aus der Taufe gehoben hatten. Ein Sammelbecken der experimentellen und ungewöhnlichen Spielideen, der Indies und Rätselspiele, von Portal bis Braid, von World of Goo bis Dota 2. Ach ja, Dota 2, dieses MOBA. MOBA, das heißt "Multiplayer Online Battle Arena" und wie bedeutungslos ist dieser Begriff doch, wenn man darüber nachdenkt. PUBG ist ein MOBA, wenn man die Bezeichnung streng auslegt. Battlefield 1 passt in die MOBA-Definition. Und wenn man so will, auch in die Rollenspiel-Sparte. Denn übernimmt man in der Solo-Kampagne von Battlefield 1 nicht auch eine Rolle?
Quelle: danrharvey
Minecraft hob im Alleingang ein gänzlich neues Genre aus der Taufe.
CRPG vs. Action-RPG: Über Loot und Entscheidungen
Quelle: PC Games
Taktikspiel oder RPG? The Banner Saga ist ein Grenzfall, für den einen Beobachter wiegt den Strategie-Teil schwerer als die Rollenspiel-Elemente.
Aber nein, das ist natürlich Quatsch, wird jetzt jeder Videospieler sagen und jeder Rollenspiel-Fan sowieso. RPGs, das sind Mammutwerke wie Divinity: Original Sin 2 - mit Entscheidungen, Loot, Charakterwerten, einer Party. Nur leider sind diese Elemente längst nicht mehr exklusiv dem Rollenspiel-Genre zugeordnet, gibt es sammelbare Ausrüstung überall von Diablo 3 bis Darksiders 2. Und Entscheidungen? Vielleicht sind die ja noch ein definierendes Rollenspiel-Merkmal, neben der Charaktererstellung (die es aber auch im laut unserer Testerin Katharina Reuß eher dem Action-Adventure zuzuordnen Monster Hunter World gibt)? The Witcher 3 hat Entscheidungen und wird von einer Mehrheit der Spieler und Experten als Rollenspiel behandelt. Mittelerde: Schatten des Krieges hat keine - und gilt als Action-Adventure, trotz Loot, trotz Auflevel-Mechanik. Publisher Warner Bros. Interactive geht damit allerdings nicht konform und hat den Titel in einer Pressemitteilung mal als "Open-World-Third-Person-Action-RPG" bezeichnet. Man kann es auch übertreiben, liebe PR-Abteilung!
Dabei übernehmen wir als Redaktion so gut wie immer die Genre-Bezeichnung der Hersteller, einfach aus Gründen der Einheitlichkeit. Nur wenn mal ganz wahnwitzige Behauptungen aufgestellt werden sollten, jemand etwa Cities: Skylines als Adventure bezeichnen sollte oder Total War als Simulation. Aber Moment, wird nicht in fast allen Spielen etwas simuliert? Und was für einem Genre ist Total War nun überhaupt zuzuordnen? Es ist ein Strategiespiel, na klar, aber gehört es zur Aufbau-, Runden- oder Echtzeitstrategie? Ist es nicht ein Mix aus allen drei? Für zusätzliches Chaos sorgt in Deutschland seit jeher die Einführung von Spezialgenres. Aus heute unbekannten Gründen entschlossen sich die Pioniere des deutschen Videospieljournalismus zum Beispiel dazu, aus Platformern Jump & Runs zu machen. Und was in aller Welt als FPS gilt, ist hierzulande ein Ego-Shooter.Solch künstliche Wortschöpfungen machen einem das Leben schwer, wenn man heutzutage über den Videospielmarkt in seiner ganzen bunten Vielfalt berichten möchte. Denn der Leser soll doch bitteschön verstehen, um welche Art von Spiel es geht, soll Genres leicht zuordnen können. Dabei ist es eine unmögliche Aufgabe, auf diese archaische Art und Weise Struktur in den wild wuchernden Schrebergarten von Steam & Co. zu bringen. Und es ist meiner Meinung nach auch kein erstrebenswertes Ziel, denn durch das Einzwängen in enge Genre-Korsette tun wir neuen Spielkonzepten Unrecht. In unserem Drang, alles zu klassifizieren, erhöhen wir die Gefahr, dass Spieler abgeschreckt werden von Genre-Bezeichnungen, mit denen sie der Erfahrung nach nichts anfangen können - obwohl die bekannten Vertreter dieses Genres mit dem neuen, individuellen Titel vielleicht gar nicht mehr so viel gemeinsam haben. Was für Folgen das haben kann, wird exemplarisch am Begriff "Walking-Simulatoren" deutlich, der vielen "wahren" Gamern inzwischen als Schimpfwort gilt, dabei aber nur ein krudes, unscharfes Bild von solch interaktiven Erlebnissen wie Proteus, Gone Home oder What Remains of Edith Finch zeichnet.
Doch auch im AAA-Bereich wird die Berichterstattung immer verzwickter, dem 2017-Release von Assassin's Creed Origins sei Dank. Denn das neueste Assassinen-Abenteuer bezeichnete ich bereits bei der Ankündigung als waschechtes Rollenspiel - und kritisierte im ACO-Test dann die fehlenden Entscheidungsmöglichkeiten. ABER: Origins hat Nebenquests, optionale Aufträge mit eigenen Geschichten, Zwischensequenzen, Belohnungen. Ein klares Zeichen für seine RPG-Wurzeln! Oder? Was nach einer eindeutigen Sache aussieht, ist komplizierter als man meinen sollte. Gerade erst wurde Assassin's Creed Origins von einer anderen großen deutschen Spiele-Webseite zum besten Action-Adventure des Jahres 2017 gekürt - zusammen mit Horizon: Zero Dawn und Nintendos XP-losem The Legend of Zelda: Breath of the Wild. Horizon hat übrigens auch Rollenspiel-typische Nebenquests - und Mini-Entscheidungen in den Multiple-Choice-Dialogen, noch so ein RPG-Steckenpferd. Das neue Assassin's Creed lässt euch dagegen keine Auswahl in Gesprächen. Gehören also beide Spiele ins selbe Genre?
Spätestens jetzt dürftet ihr, liebe Leser, genauso verwirrt sein wie ich. Juhu, Ziel erreicht, +50 Erfahrungspunkte. Denn wäre das echte Leben ein Spiel, was für ein anderes Genre könnte es sein als ein Rollenspiel? Oder vielleicht doch eher ein Adventure ...?

"Das Rollenspiel ist tot, es gibt nur noch Action-Adventures."
Und damit meine ich nichts Negatives über die Qualität/en des Spiels an sich, obwohl ich im Moment nicht so viel Lust auf Gekloppe habe. Aber die paar Charakteroptionen, die der Witcher hat, gibts auch in vielen anderen 3rd-Person-Actionadventures. Und was die Dialogoptionen angeht, sind die auch nicht sehr ausufernd. Bin mal gespannt, inwieweit sich Cyberpunk an Deus Ex orientiert. Human Revolution war überraschend gelungen als Neuauflage dieser Reihe. :) Bin jetzt vermutlich erst mal die Deadfire-DLC spielen. Die hatte ich zu Release ausgelassen.
Das mit den editieren ist kein Ding, im Gegenteil, finde ich sogar gut dass du dadurch versucht hast mehrere Postings nachträglich zu vermeiden
Meine Lösung: Bei meiner Einkaufsliste für's kommende Jahr teile ich Spiele nur nach groben Kategorien ein: Rollenspiel (was auch Action-Adventures beinhaltet), Strategie und Bau. Adventure, Shooter/Action und Sport/Rennen wären weitere Kategorien, interessieren mich aber nicht so. So weiß ich grob, was mich erwartet, und für Weiteres werde ich eh den Test lesen. Dort finde ich dann hoffentlich mir wichtige Sachen wie Fertigkeitssystem und Beute. So sind dann also Witcher, Assassins Creed, Dragon Age, Mass Effect, Neverwinter Nights, Skyrim und Pillars of Eternity bei mir (und der PC Games) in einer Kategorie. Wobei ich bei Letzterem "Oldschool-Rollenspiel" weiß, das ich es trotz des schönen Attributs- und Fertigkeitensystem nicht weiter spielen werde, weil der Bedienkomfort so alt und sperrig ist. Der Begriff Rollenspiel wird oft so weit gefasst, dass ich zur Unterscheidung von Adventures auch Merkmale heranziehe, die ich denen zuordne: Ich mag keine fummeligen Geschicklichkeitseinlagen und keine ausufernden Rätsel – bitte, liebe Entwickler, höchstens in unwichtigen Nebenquests.
Auch Civilization, Anno und Cities Skylines sind vergleichbar, da man dort ja die meiste Zeit mit Bauen und Versorgung beschäftigt ist.
Die Erfindung immer neuer Kategorien nervt beim Lesen der PC Games. Ich will nicht Metroiddingsda, Dark Souls oder Dota spielen müssen, um zu wissen, was das für ein neues Spiel ist. Fairerweise muss ich sagen, dass es oft Erfindungen der Publisher sind und die meisten Spieleberichte (Steam, youttube, Onlinekonkurrenz) eher Vergleiche nutzen, als das Spielgeschehen wirklich zu beschreiben. Vergleiche können auch nützlich sein, z.B. wenn man ein Spiel wie Diablo II oder Grim Dawn sucht. Aber letztlich sind diese ja auch nur Rollenspiele, nur dass ich sie auch mit Freunden spielen kann und sie höheres Spieltempo und entferntere Perspektive haben.
Beispiele für Kategorienmixe, die keine sind:
Spellforce als Strategie-Rollenspiel-Mix zu bezeichnen ist ein reiner Marketinggag. Eine Handlung und Helden hat es in anderen Spielen auch, das nennt man Story und kommt in fast allen Spielen vor. Bei Command & Conquer und Starcraft bestreitet doch trotz der Inszenierung keiner, dass es sich um (Echtzeit)strategiespiele handelt. Auch schon früher hatten Strategiespiele Rollenspielelemente, z.B. Inventar in Warcraft, die aber den Spielablauf kaum berühren.
Total War hab ich mal als Rundenstrategie gespielt und die Schlachten berechnen lassen, weil für Echtzeitschlachten gibt es bessere Spiele (wenn auch selten mit so vielen Einheiten). Nun wurde der Strategieteil im historischen Total War aber im Laufe der Zeit so verschlimmbessert, dass er für mich nur noch als besseres Menü zum Auswählen der nächsten Schlacht taugt. Total War kommt bei mir also heutzutage die Kategorie Strategie.
Anno 2205 einen Strategieteil zu verpassen war die dämlichste Entscheidung neben der schlechten Performanceoptimierung und den Masse-statt-Klasse-Karten.
P.S. "Neuer Benutzer"? Ich schreib zwar selten was, aber "neu" ist bei 20 Jahren PC Games lesen nicht ganz treffend. Entschuldigt bitte meine Fehler beim Editieren und Löschen meiner Kommentare.
Beispiele:
-Charakterskill vor Spielerskill
-Charaktersystem
-Entscheidungen und ihre Auswirkungen
-Quests
-Held wird im Laufe des Spiels deutlich stärker
-Immersion der Spielwelt
-etc. etc.
Letztendlich kann ich damit leben, dass etwas als Rollenspiel gesehen wird, wenn mehrere Kriterien zutreffen. Sagen wir 3 oder so. Das ist doch eine schöne und absolut willkürlich gewählte Zahl. ;-)
Zu der Sache mit den vorgefertigten Charakteren kann ich nur sagen, dass das für mich persönlich kein Grund ist, ein Spiel nicht als Rollenspiel anzuerkennen. Ich meine, wenn The Witcher und Gothic deswegen keine Rollenspiele wären, müsste das auch für Planescape: Torment gelten. Und da käme dann ein kollektiver Aufschrei aller anderen Fans dieses Klassikers. "Ja schon, aber das ist was anderes, weil... ähm... äääh..."
Edit:
Adventure Gamers bezeichnet "Walking Simulatoren" übrigens als "Solitary Exploration". Das klingt doch schon deutlich netter. Auch wenn ich mein Geld lieber für Spiele mit deutlich mehr Gameplay ausgebe, haben die Dinger gern mal eine echt gute Story.