The Suffering: Ties That Bind

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Test Dirk Gooding - Autor Als bevorzugte Quelle auf Google hinzufügen

The Suffering: Ties That Bind Oder Drogentote: Säuglinggroße Körper mit Spritzen im Kopf, abgeschnittenen Beinen und einem verstörten Blick. Klarer Fall: Das Spiel gehört auf gar keinen Fall in die Hände von Kindern und Jugendlichen. Der Anblick solcher Mengen virtuellem Blut könnten sogar manchem Erwachsenen zu heftig sein. Die deutsche Variante ist nur dezent entschärft. Unterschied: Sie können die Köpfe nicht vom Rumpf schießen.

Monströs!

Im Gegensatz zum ersten Suffering schleppt Torque nur noch zwei Waffen gleichzeitig mit. Neben den genreüblichen Ballermännern wie die abgesägte Schrotflinte oder Tommy-Maschinengewehr, greift Ihr Recke auf dickere Gerätschaften wie Granaten- oder Raketenwerfer zurück. Die Begrenzung auf nur zwei Kanonen bringt Taktik ins Spiel. Nicht selten stehen Sie vor der Wahl, ein fast leeres, aber durchschlagkräftiges Maschinengewehr gegen zwei vollgeladene, aber schwache Colts zu tauschen.

Es geht allerdings auch ohne Waffen: Im Wutrausch lassen Sie Torques inneres Monster per Knopfdruck frei. Das Ungeheuer ist drei Köpfe größer als sein Wirt und kämpft nur mit Krallen. Dafür erledigen Sie so die Gegner mit einigen wenigen Schlägen. Übrigens: die Entwicklung des Biests hängt von Ihren Handlungen ab. Hilfsbereite Spieler bekommen ein anderes Monstrum zu Gesicht als böse.

Gruseln und Ballern

The Suffering: Ties That Bind Die Optik fällt mit dem Schauplatzwechsel noch düsterer aus als im ersten Teil. Dem Spielspaß tut es keinen Abbruch. Im Gegenteil, die bedrohliche Atmosphäre lässt den Spieler förmlich erzittern. Aber nicht durchgehend - wenn Sie etwa in einem Raum gefangen sind und sich gleichzeitig um mehrere Gegner kümmern, legen Sie schnell Ihre Ängste beiseite und ballern sich stupide durch die Monsterhorden.

Rätsel beschränken sich auf den üblichen Schalter-Einheitsbrei. Liegt die Brut am Boden, stellt sich im nächsten Raum die Gruselstimmung dank hervorragender Geräuschkulisse von selbst wieder ein. Wer in Silent Hill geboren ist und die Zombies aus Resident Evil als Haustiere hält, greift bei The Suffering: Ties That Bind zu. Aber bitte nur, wenn Sie volljährig sind!

Wertung zu The Suffering: Ties That Bind (PC)

Wertung:

8.0 /10
Pro & Contra
Gelungene AtmosphäreHervorragende SoundkulisseEinzigartige Kreaturen
Kurze SpieldauerStellenweise zu schwer

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