The Florida Project: Review zum bittersüßen Gesellschafts-Drama mit Willem Dafoe

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Szene aus "The Florida Project"
Quelle: Prokino

Während die kleine Moonee die Welt mit den Augen eines Kindes sieht, versucht ihre junge Mutter Halley durch ihre Arbeit in einem Stripclub Geld zu verdienen, um ihrer Tochter trotz der ärmlichen Verhältnisse ein schönes Leben zu bereiten. Doch ihre Tätigkeit ruft auch das Jugendamt auf den Plan.

Die 6-jährige Moonee lebt mit ihrer jungen, arbeitslosen Mutter Halley in einem Motelkomplex in Orlando, Florida. Die beiden wie auch ihr Umfeld sind so etwas wie das Strandgut der Gesellschaft: dort die Pracht von Disney World mit ihren Tausenden von Besuchern, hier der Trash, der jene Welt der Wohlhabenden nur von der Ferne bestaunen kann. Moonee und ihren Freunden ist das egal: Sie erleben ihre Abenteuer und spielen den Erwachsenen Streiche - sehr zum Leidwesen des gutmütigen Motel-Managers Bobby (sehr sympathisch: Willem Dafoe). Doch auch wenn Halley eine gute Mama zu sein versucht, zeigt sich immer mehr, dass für eine blutjunge Mutter mit Kind ein solches Leben am Rande der Gesellschaft nicht ewig funktionieren kann ...
Nach seinem Kritiker-Liebling Tangerine L.A. legt Regie-Entdeckung Sean Baker mit Florida Project (jetzt kaufen 6,99 € ) nun einen gut beobachtenden Film über die am Rande der US-Gesellschaft Lebenden nach, bei dem vor allem die Jungdarsteller mit großer Authentizität bestechen.

Fazit:
Mitten aus dem Leben (in Armut) gegriffen. Der Blick aus ­Kinderaugen verknüpft Unbeschwertheit mit Unverblümtheit.

Wertung zu The Florida Project

Wertung:

8.0 /10
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    • Kommentare (1)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von Gast1692738601 Mitglied
        Hmm, vom Thema her nichts was man sich als halbwegs intelligenter Erwachsener nicht auch selber denken könnte, aber durch gute schauspielerische Leistungen, davon geht man bei Dafoe ja aus, sicherlich einen Blick wert.
        Der gesellschaftliche Fingerzeig-Effekt bleibt dabei bei mir also wohl eher aus, aber Atmosphäre kann das sicher locker ausgleichen um nicht vor Langeweile zu sterben.
      • Von Gast1692738601 Mitglied
        Hmm, vom Thema her nichts was man sich als halbwegs intelligenter Erwachsener nicht auch selber denken könnte, aber durch gute schauspielerische Leistungen, davon geht man bei Dafoe ja aus, sicherlich einen Blick wert.
        Der gesellschaftliche Fingerzeig-Effekt bleibt dabei bei mir also wohl eher aus, aber Atmosphäre kann das sicher locker ausgleichen um nicht vor Langeweile zu sterben.
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