Diesen Shooter könnt ihr jetzt völlig kostenlos spielen - und er ist richtig, richtig gut!

2
Special Malik Brugger - Autor Stefan Wilhelm - Redakteur Als bevorzugte Quelle auf Google hinzufügen
Bereit für den Kampf.
Quelle: Embark Studios

Mit The Finals schicken die Embark Studios einen heißen, neuen Bewerber um die Online-Shooter-Krone ins Rennen. Er ist ab sofort spielbar - ich konnte ihn schon vorab ausprobieren!

Die Schmerzenslaute meiner Spielfigur übertönen all die anderen Geräusche. Ich nehme eine Granate zwischen die Finger und versuche die Anzahl der Feinde abzuschätzen. Sind es drei? Vier? Bevor ich den Sicherungsstift ziehen kann, bricht durch eine tosende Explosion der Boden unter meinen Füßen zusammen.

Ich stürze ein Stockwerk hinab und lande direkt in den Armen der Feinde. Im verzweifelten Versuch, den Sicherungsstift zu ziehen, werde ich im Kugelhagel zu Boden gerissen. Die schrillen Jubelrufe des Publikums dringen erneut an meine Ohren. Ein neuer Gewinner wurde gefunden, ein neues Tribut.

Die Euphorie in ihren Stimmen ist das letzte, was ich höre. Das ekstatische Hologramm-Publikum, die dynamische Spielwelt und das vielfältige Waffenarsenal tragen dazu bei, dass ich mich wie ein Teilnehmer der Hungerspiele fühle. Falls euch der neuste Panem-Kinofilm nicht überzeugen konnte, dann schafft es vielleicht The Finals.

Die Spielwelt beeindruckt nicht nur visuell durch eindrucksvolle Maps und wechselnde Wetterkonditionen, sondern auch durch ihre Zerstörbarkeit. In The Finals darf ich meiner Zerstörungslust in großem Umfang freien Lauf lassen, was bei ehemaligen Battlefield-Entwicklern vermutlich auch zu erwarten war.

Feuergefecht in Monaco. Quelle: Embark Studios Ein Großteil der Spielumgebung kann durch explosive Gadgets, Geschosse oder Fähigkeiten niedergerissen werden. Diese Spielmechanik verleiht der Spielwelt eine ganz besondere Dynamik: Abhängig von der Spielsituation könnt ihr Fluchtrouten, geheime Passagen oder alternative Durchgänge schaffen. Sämtliche Öffnungen können durch Gadgets oder Fähigkeiten auch temporär wieder verschlossen werden, was zu äußerst kreativen und taktischen Spielrunden führen kann.

Die schnelle Fortbewegung durch die Spielwelt, das rasante Rennen von Vorsprung zu Vorsprung, die farbigen Akzente der Seoul-Map - all das erinnert mich an die Dynamik und das Gamedesign, das auch Mirror's Edge auszeichnet. Vielleicht ist das aber auch nicht überraschend, da das Vorbild Battlefield und Mirror's Edge seinerzeit vom selben Studio entwickelt wurden.

Spätestens als ich das Sturmgewehr zur Seite legte, um mit einer geschliffenen Klinge in der Hand meine Gegner auszuschalten, war es um mich geschehen. Ich habe nun mal ein ausgesprochenes Fable für Nahkampfwaffen. Und das auch in Shootern.

Wird der Fokus auf den Nahkampf gelegt, wird vom Spieler natürlich erwartet, seine Spielstrategien anzupassen. Nicht selten habe ich ordentlich Blei an den Kopp bekommen, bis ich mich endlich traute, die Spielwelt zu meinem Vorteil zu nutzen: Sei ständig in Bewegung. Gewinne durch Klettern und Parkour an Höhe. Springe durch geschlossene Fenster. Dutzende Glasscherben umhüllen dich.

Und dann regnest du wie der Tod von oben auf deine Gegner herab. Läuft es gut, enden deine Feinde in Nullkommanichts als Fischfutter. Warst du allerdings ein wenig zu sehr in deinem Assassin's-Creed-Film unterwegs, mäht dich eine Schrotflinte nieder.

Apropos Niedermähen: Nach dem Ableben bietet das Spiel die Möglichkeit, von einem Teammitglied wiederbelebt zu werden oder selbst zu respawnen. Eine besonders praktische Option ist dabei das direkte Spawnen bei einem Teammitglied, was lästige Umwege erspart. Auffallend ist, dass das Spiel auf Fallschaden verzichtet - selbst von hohen Gebäuden kann ich ohne Bedenken in die Tiefe springen. Das spielt dem rasanten Gameplay und den vertikal designten Maps natürlich wunderbar in die Karten.

Insgesamt lässt sich sagen, dass mich der kurze Einblick in The Finals überzeugt hat. Der Multiplayer-Shooter beeindruckte mich durch seine visuelle Gestaltung, das durchdachte Sounddesign, die immersive, zerstörbare Spielwelt und die Freiheit, die dem Spieler in der Gestaltung seines Spielstils überlassen wird. Also ich werde nach der Arbeit definitiv meinen Controller in die Hände nehmen, um auf den Dächern Monacos Granaten zu verteilen! Und wie schaut es bei euch aus?

2
    • Kommentare (2)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von Brugger99 Autor
        Zitat von Cobar
        Vielleicht solltet ihr etwas weniger davon nehmen, was ihr euch vor dem Schreiben da eingeworfen habt :B
        Andererseits auch mal schön sowas zu lesen statt den immer gleichen Beschreibungen, also gerne weiter so.

        Zum Spiel selbst:
        Ich freue mich sehr darüber, dass es endlich erschienen ist.
        Das Spiel ist free2play (kann also jeder problemlos selbst ausprobieren) und hat mir in der Gametest Beta schon sehr gut gefallen.
        Gerade die zerstörbaren Umgebungen machen es für mich nochmal deutlich interessanter als viele andere Arena-Shooter.
        Nervig sind die Runden, in denen man Leaver drin hat (oder sie halt nicht drin hat) und das sind leider noch sehr viele Runden, denn das wirkt sich sofort aufs ganze Team aus und macht ein 3v3v3 schon sehr unausgeglichen. Am meisten Spaß macht Finals wirklich, wenn drei gleich starke Teams um die Tresore bzw. Cashstations kämpfen.
        Am besten mit Freunden als Premade Gruppe spielen, das macht die Kommunikation deutlich einfacher und Runden, in denen das Team mal ein wenig zusammen spielt, sind dann meist auch gut gewinnbar.
        [Ins Forum, um diesen Inhalt zu sehen] musste bei deinem Kommi schmunzeln. Das einzige, was ich mir während des Schreibens geballert habe, war der Hunger Games Soundtrack - das reicht manchmal schon aus. ? Mir macht es sehr Spaß, Artikel kreativ zu gestalten. Freut mich also, wenn es dir gefällt!
        Mir selbst hat beim Antesten die zerstörbare Spielwelt definitiv auch am besten gefallen. Das macht das Gameplay einfach viel dynamischer und rasanter. Man weiß nie, wann neben einem die Wand niedergerissen wird oder der Boden unter den Füßen einstürzt. Das lässt eben viel Kreativität in der Spielumgebung zu, was ich spitze finde.
      • Von Brugger99 Autor
        Zitat von Cobar
        Vielleicht solltet ihr etwas weniger davon nehmen, was ihr euch vor dem Schreiben da eingeworfen habt :B
        Andererseits auch mal schön sowas zu lesen statt den immer gleichen Beschreibungen, also gerne weiter so.

        Zum Spiel selbst:
        Ich freue mich sehr darüber, dass es endlich erschienen ist.
        Das Spiel ist free2play (kann also jeder problemlos selbst ausprobieren) und hat mir in der Gametest Beta schon sehr gut gefallen.
        Gerade die zerstörbaren Umgebungen machen es für mich nochmal deutlich interessanter als viele andere Arena-Shooter.
        Nervig sind die Runden, in denen man Leaver drin hat (oder sie halt nicht drin hat) und das sind leider noch sehr viele Runden, denn das wirkt sich sofort aufs ganze Team aus und macht ein 3v3v3 schon sehr unausgeglichen. Am meisten Spaß macht Finals wirklich, wenn drei gleich starke Teams um die Tresore bzw. Cashstations kämpfen.
        Am besten mit Freunden als Premade Gruppe spielen, das macht die Kommunikation deutlich einfacher und Runden, in denen das Team mal ein wenig zusammen spielt, sind dann meist auch gut gewinnbar.
        [Ins Forum, um diesen Inhalt zu sehen] musste bei deinem Kommi schmunzeln. Das einzige, was ich mir während des Schreibens geballert habe, war der Hunger Games Soundtrack - das reicht manchmal schon aus. ? Mir macht es sehr Spaß, Artikel kreativ zu gestalten. Freut mich also, wenn es dir gefällt!
        Mir selbst hat beim Antesten die zerstörbare Spielwelt definitiv auch am besten gefallen. Das macht das Gameplay einfach viel dynamischer und rasanter. Man weiß nie, wann neben einem die Wand niedergerissen wird oder der Boden unter den Füßen einstürzt. Das lässt eben viel Kreativität in der Spielumgebung zu, was ich spitze finde.
      • Von Cobar Spiele-Enthusiast/in
        Zitat

        Aus weiter Ferne jubelt uns das Hologramm-Publikum zu, deren Tribünen die gesamte Arena umkreisen. Die Sicht ist trüb.

        Tausende Hologramm-Gesichter verschwimmen zwischen all den Nebelschwaden zu winzigen, farbigen Punkten. Das euphorische Jubeln folgt mir allerdings bis in den abgelegensten Winkel der Map. Es gibt kein Entrinnen vor den Stimmen.
        Vielleicht solltet ihr etwas weniger davon nehmen, was ihr euch vor dem Schreiben da eingeworfen habt :B
        Andererseits auch mal schön sowas zu lesen statt den immer gleichen Beschreibungen, also gerne weiter so.

        Zum Spiel selbst:
        Ich freue mich sehr darüber, dass es endlich erschienen ist.
        Das Spiel ist free2play (kann also jeder problemlos selbst ausprobieren) und hat mir in der Gametest Beta schon sehr gut gefallen.
        Gerade die zerstörbaren Umgebungen machen es für mich nochmal deutlich interessanter als viele andere Arena-Shooter.
        Nervig sind die Runden, in denen man Leaver drin hat (oder sie halt nicht drin hat) und das sind leider noch sehr viele Runden, denn das wirkt sich sofort aufs ganze Team aus und macht ein 3v3v3 schon sehr unausgeglichen. Am meisten Spaß macht Finals wirklich, wenn drei gleich starke Teams um die Tresore bzw. Cashstations kämpfen.
        Am besten mit Freunden als Premade Gruppe spielen, das macht die Kommunikation deutlich einfacher und Runden, in denen das Team mal ein wenig zusammen spielt, sind dann meist auch gut gewinnbar.
      Direkt zum Diskussionsende
  • Print / Abo
    Apps
    PC Games 07/2026 PCGH Magazin 07/2026 play5 07/2026 N-Zone 07/2026 Linux Magazin 07/2026 LinuxUser 07/2026 Raspberry Pi Geek 07/2026
    PC Games PC Games Hardware Linux Magazin Raspberry Pi Geek Computec Kiosk