TESO: Markarth im Test - so viel Spaß hatten wir im neuen Story-DLC

0
Test Karsten Scholz - Redakteur Als bevorzugte Quelle auf Google hinzufügen
TESO: Markarth im Test - so viel Spaß hatten wir im neuen Story-DLC
Quelle: Zenimax

Der frisch auf PC, Mac und Stadia erschienene Story-DLC Markarth für The Elder Scrolls Online schickt uns erneut nach Himmelsrand, um der Grauen Schar endgültig das Handwerk zu legen. Wie gut uns das Finale von "Das Schwarze Herz von Skyrim" gefallen hat, verraten wir euch in unserem Test zu Markarth.

Das Schicksal von ganz Tamriel steht mal wieder auf dem Spiel. Die Graue Schar ist zurück und will, angeführt vom Obervampir Rada al-Saran und mit der Hilfe von Lebensenergie raubenden Gramstürmen, etwas Dunkles aus den Tiefen von Himmelsrand ans Licht holen. Wir haben uns den Vampiren bereits in zwei Verlies-DLCs, im Kapitel Greymoor (im Test) sowie in zwei Prolog-Questreihen entgegengestellt. Der frisch auf PC, Mac und Stadia erschienene Story-DLC Markarth führt uns nun ins Reik, wo wir neben den Untoten auch die stolzen Stämme der Reikmannen treffen und wo es schließlich zum finalen Kampf gegen die Blutsauger kommt (die Konsolen-Version soll am 10. November folgen).

Wir haben uns bereits durch das Finale der jahresumfassenden Geschichte "Das Schwarze Herz von Skyrim" gespielt und verraten euch im Folgenden, wie gut uns der Story-DLC Markarth gefallen hat.

TESO: Markarth im Test - gelungenes Story-Finale!

Da es sich beim "Schwarzen Herz von Skyrim" um eine über das gesamte Jahr hinweg erzählte Geschichte handelt, baut der neue DLC Markarth natürlich auf den Ereignissen von Harrowstorm, Greymoor sowie Stonethorn auf. Wer sämtliche Facetten der Handlung erfahren will, sollte dementsprechend auch das Gesamtpaket erlebt haben, bevor er sich ins Reik aufmacht.

Am ehesten könnt ihr noch auf die beiden Verlies-DLCs verzichten, da in den Dialogen von Greymoor sowie Markarth immer wieder Erlebtes für uns Spieler zusammengefasst und in den Kontext gesetzt wird. Das Kapitel Greymoor sowie die Prolog-Questreihe für Markarth solltet ihr jedoch in jedem Fall mitnehmen. Zumal ihr nur dann Zugang zu den finalen Ereignissen erhaltet, wenn ihr die Geschichten von Greymoor und Markarth durchgespielt habt.

Und ja, es lohnt sich, das "Schwarze Herz von Skyrim" durchzuspielen! Markarth hält die hohe Qualität vorheriger Story-Updates. Die Dialoge sind gut geschrieben und gewohnt stark vertont. Einige spannende Figuren wie Rada al-Saran oder Verandis erhalten durch die Gespräche respektive Ereignisse mehr Tiefe, und es gibt ein Wiedersehen mit diversen bekannten Nasen. Die Quests spielen sich ganz TESO-typisch abwechslungsreich, wobei das Rätseln für unseren Geschmack dieses Mal etwas zu kurz kommt. Dafür wollen uns in den Dwemer-Ruinen ständig Fallen ans Leder, und wir lernen eine neue Möglichkeit der Fortbewegung kennen, die auch in Kämpfen zum Einsatz kommt.
TESO: Markarth im Test - Der Kampf gegen Fürstin Belain litt unter einem fiesen Bug. Ein Hotfix schaffte Abhilfe.  Quelle: buffed TESO: Markarth im Test - Der Kampf gegen Fürstin Belain litt unter einem fiesen Bug. Ein Hotfix schaffte Abhilfe.  Apropos: Im Zuge der Story erwarten uns einige Highlight-Kämpfe, die uns teils knackiger vorkamen als der Endkampf im Greymoor-Kapitel. Gut so! Schade nur, dass wir ein wichtiges Story-Gefecht aufgrund eines Bugs auch nach mehreren Versuchen nicht erfolgreich beenden konnten - stets fielen wir irgendwann durch den Boden und mussten das Spiel neu starten. Die gute Nachricht: Die Entwickler haben den Bug zeitnah mit einem Hotfix behoben. Ansonsten sind wir nur auf kleinere Technikaussetzer gestoßen, die sich nur leicht auf den Spielspaß auswirken, etwa wenn sich im Dialog der Mund eines NPCs nicht bewegt, der Gesprächspartner aufgrund einer fehlerhaften Perspektive nicht richtig zu sehen ist oder sich Dialogzeilen nicht auswählen lassen (ein Neustart des Spiels konnte das Problem lösen).

TESO: Markarth im Test - das Reik

Die Heimat der Reikmannen ist der Schauplatz der Handlung des neuen DLCs, und wie schon die Greymoor-Zone versprüht auch dieser Teil von Himmelsrand mit seinen alten Ruinen, den zerklüfteten Bergen und mürrischen Bewohnern echte Skyrim-Atmosphäre. Allein die Stadt Markarth ist mit ihrem verwinkelten, vertikalen Aufbau einen Besuch wert.
TESO: Markarth im Test - Die Festung von Markarth wurde in den Berg reingebaut. Beeindruckend!  Quelle: buffed TESO: Markarth im Test - Die Festung von Markarth wurde in den Berg reingebaut. Beeindruckend!  Ein noch größerer Augenöffner ist mal wieder der unterirdische Teil der Region; die Schwarzweite mit ihren riesigen, leuchtenden Pilzen, die sich um alte Dwemer-Bauwerke herum schmiegen. Dazu die zahlreichen tierischen Bewohner der Welt, die immersive Soundkulisse, die Musik ...

TESO: Markarth im Test - In den alten Ruinen der Dwemer erwarten uns gefährliche Maschinen und tödliche Fallen. Quelle: buffed TESO: Markarth im Test - In den alten Ruinen der Dwemer erwarten uns gefährliche Maschinen und tödliche Fallen. Es ist fast schon schade, dass in der neuen Region nur zwei Weltbosse, sechs Himmelsscherben und zwei Gewölbe versteckt sind. Wir hätten gerne noch mehr Gründe gefunden, die Spielwelt bis in den letzten Winkel zu erkunden. Zumal von den Nebenquestreihen nur wenige wirklich hervorstechen. An einer Stelle helfen wir etwa dabei, Schutzzauber vor den auch in dieser Zone tobenden Gramstürmen zu errichten. An anderer Stelle droht eine Hochzeit ins Wasser zu fallen, die zwei verfeindete Reik-Stämme zusammenbringen soll. Klar, dass wir hier als Mittelsmann fungieren. Wir hätten uns weitere Aufgaben dieser Art gewünscht, über die wir noch mehr über die hiesigen Reikmannen erfahren.
TESO: Markarth im Test - Wer bekommt beim Anblick dieses Hügelgrabs noch Skyrim-Vibes? Quelle: buffed TESO: Markarth im Test - Wer bekommt beim Anblick dieses Hügelgrabs noch Skyrim-Vibes?

TESO: Markarth im Test - neue Solo-Arena und mehr

Trotz unseres Wunsches nach mehr Nebenquestreihen steckt ausreichend Inhalt im neuen DLC. Für knapp 2.000 Kronen (oder kostenlos als Teil des ESO-Plus-Abos) bekommt man schließlich nicht nur die neuen Quests in Markarth sowie den Story-Abschluss von "Das schwarze Herz von Skyrim", sondern auch die neue Solo-Arena "Grund von Vateshran".
TESO: Markarth im Test - die neue Solo-Arena Grund des Vateshran wirft euch in abwechslungsreiche Kämpfe. Quelle: buffed TESO: Markarth im Test - die neue Solo-Arena Grund des Vateshran wirft euch in abwechslungsreiche Kämpfe.

Ähnlich wie in der Mahlstrom-Arena in Orsinium erwarten euch hier zig Kämpfe gegen besondere Anführer, die immer schwerer werden und über die ihr euch einzigartige Belohnungen wie Gegenstandssets erspielen könnt. Die Arena ist dabei in drei Bereiche unterteilt, die sich deutlich voneinander unterscheiden und die ihr in beliebiger Reihenfolge angehen könnt. Die Mechaniken der Kämpfe fallen sehr unterschiedlich aus. Beim Kampf gegen den Minotauren Rahdgarak müssen wir etwa nicht nur den Schwüngen seiner Axt ausweichen, sondern uns mit dem Kletterhaken auch immer wieder auf andere Areale der Arena schwingen, etwa um seine Immunität aufzuheben oder um tödlichen Flächeneffekten auszuweichen.

TESO: Markarth im Test - Fazit und Wertung

Meinung

Wertung zu TESO - The Elder Scrolls Online (PC)

Wertung:

9.0 /10
Pro & Contra
Tolles Zonen-Design (Reik und Schwarzweite)Gewohnt abwechslungsreiche QuestsKlasse Dialoge, tolle SprecherSpannender Abschluss der Jahres-StoryNeue Arena für SolistenEs gibt viel zu entdecken, viel zu erspielenDank ESO-Plus ein Schnäppchen
Einige Bugs trüben den SpielspaßGroßer Story-Fokus leidet weiter unter MMO-StrukturEin, zwei mehr erinnerungswürdige Nebenquests wären schön gewesen.

Mehr Infos zu Markarth findet ihr auf unserer neuen Übersichtsseite zu The Elder Scrolls Online.

0
  • Print / Abo
    Apps
    PC Games 07/2026 PCGH Magazin 08/2026 play5 08/2026 N-Zone 07/2026 Linux Magazin 08/2026 LinuxUser 07/2026 Raspberry Pi Geek 07/2026
    PC Games PC Games Hardware Linux Magazin Raspberry Pi Geek Computec Kiosk