TESO: Greymoor im Test - So viel Spaß hatten wir im Westlichen Himmelsrand

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Test Karsten Scholz - Redakteur Als bevorzugte Quelle auf Google hinzufügen
TESO: Greymoor im Test - So viel Spaß hatten wir im Westlichen Himmelsrand
Quelle: Zenimax

Mit Greymoor geht's endlich wieder zurück nach Himmelsrand, und zwar in den Teil, den wir zuletzt in Elder Scrolls V: Skyrim betreten durften. Doch wie viel Spaß macht das neue Kapitel von The Elder Scrolls Online? Wie schlagen sich Neuerungen wie das Antiquitätensystem? Wir verraten es euch in unserem Test zu Greymoor!

Für viele passionierte Rollenspieler gehört The Elder Scrolls V: Skyrim zu den besten Genre-Vertretern seiner Art. Die Gründe dafür sind zahlreich. Die Spielwelt strotzte nur so vor Atmosphäre. Die Begegnungen mit den imposanten Drachen brannten sich ins Gehirn. Genauso viele der Quests und Geschichten. Zudem wusste man nie, was auf dem nächsten Ritt passieren wird. Das Unvorhergesehene lauerte hinter jeder Ecke. Und dank der zahlreichen, teils fantastischen Mods der Community wurde es auch nach vielen hundert Stunden einfach nicht langweilig im namensgebenden Himmelsrand.

Als die Verantwortlichen von Zenimax Anfang des Jahres ankündigten, dass Tamriel-Helden mit dem neuen Kapitel Greymoor erstmals seit eben jenem fünften Teil der RPG-Reihe in den westlichen Teil von Skyrim zurückkehren dürfen, war den Entwicklern die Aufmerksamkeit und Vorfreude vieler Elder-Scrolls-Veteranen sofort sicher. Gleichzeitig liegt die Messlatte nun sehr hoch. Können Matt Firor und sein Team mit Greymoor die alte Skyrim-Magie auch in ihrem Online-Rollenspiel heraufbeschwören? Und wie schlagen sich die Neuerungen des Kapitels? Taugt Greymoor, wie von den Entwicklern versprochen, als frischer Einstiegspunkt für Tamriel-Neulinge? Wir haben die Antworten!

TESO: Greymoor im Test - Mit Greymoor einsteigen? Das geht!

Seit vielen Jahren schon konzipiert Zenimax die alljährlich erscheinenden Kapitel so, dass diese als möglicher Einstiegspunkt für interessierte Rollenspiel-Fans taugen. Wie zuvor Morrowind, Summerset und Elsweyr besitzt auch Greymoor ein eigenes Tutorial, das euch in die grundlegenden Spielmechaniken einführt. Dazu kommt, dass in allen Teilen von Tamriel eine flexible Stufenskalierung wirkt. Euer frisch erstellter Charakter kann sich überall nach Lust und Laune auf die hiesigen Quests stürzen, sich für Gruppenherausforderungen wie Weltbosse mit anderen Helden, egal welcher Stufe, zusammenschließen und Beute, passend zum eigenen Level, einsacken.
TESO: Greymoor im Test - Vor allem einige der Nebenquestreihen haben uns richtig gut gefallen. Und ja, wir sprechen hier mit einer Puppe. Quelle: buffed TESO: Greymoor im Test - Vor allem einige der Nebenquestreihen haben uns richtig gut gefallen. Und ja, wir sprechen hier mit einer Puppe. Dass ihr von all der Freiheit und der Masse an Inhalten nicht erschlagen werdet, dafür sorgen zwei Hilfestellungen, die bereits in den letzten Monaten ins Spiel kamen. Der Ratgeber für Fertigkeiten versorgt euch mit Empfehlungen für mögliche Spielweisen eurer Klasse und schlägt euch konkret vor, welche Fertigkeiten ihr als Nächstes erlernen solltet. Der Gebiets-Leitfaden hält euch wiederum über den Fortschritt in den Zonen auf dem Laufenden und weist euch auf Aufgaben in der Nähe hin. Auch wenn diese beiden Features nicht mehr ganz frisch sind, profitieren Spieler, die mit Greymoor neu einsteigen, von diesen enorm.

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TESO: Greymoor im Test - Schwarzes Herz von Skyrim

Der Spieleinstieg ist mit dem neuen Abenteuer also gut machbar. Bedenkt jedoch, dass Greymoor bereits die zweite Phase der jahresübergreifenden Geschichte rund um das schwarze Herz von Skyrim ist. Die nahm mit dem Verlies-DLC Harrowstorm bereits im ersten Quartal 2020 ihren Anfang, in dem wir es erstmals mit den Gramstürmen und dem Eiskap-Zirkel zu tun bekommen. Doch keine Sorge: Die Ausgangslage und der Grund für eure Reise ins Westliche Himmelsrand werden auch dann ausreichend erklärt, wenn ihr erst jetzt mit Greymoor den Einstieg wagt.
TESO: Greymoor im Test - Die Gramstürme sind toll inszeniert und gefallen uns sogar noch besser, als die Drachenangriffe aus dem letzten Jahr. Quelle: buffed TESO: Greymoor im Test - Die Gramstürme sind toll inszeniert und gefallen uns sogar noch besser, als die Drachenangriffe aus dem letzten Jahr. Details über die Story selbst wollen wir im Test nicht verraten. Nur so viel: Vor allem einige der Nebengeschichten und -Quests haben uns richtig gut gefallen. Mal müssen wir einen vampirischen Mörder aufspüren und dafür mit Zeugen reden, den Spuren des Assassinen folgen oder uns in einer Sperrzone an Wachen vorbeischleichen. An anderer Stelle ergründen wir, warum ein Möchtegern-Archäologe in einer Flasche gelandet ist, lösen dabei gleich mehrere (nicht allzu knifflige) Rätsel und schmunzeln nebenbei über die launigen, mal wieder klasse vertonten Dialoge.

Die große Story-Kampagne von Greymoor verschenkt indes einiges an Potenzial. Die Ausgangslage ist spannend, die Schauplätze sind teils atemberaubend (dazu gleich mehr), doch hört die Geschichte genau dann (und unserem Geschmack nach viel zu schnell) auf, als die Story gerade so richtig Fahrt aufnehmen möchte. Dazu kommt, dass der finale Kampf viel zu einfach geraten ist. Gut gefallen hat uns dafür der Twist, mit dem das letzte Drittel der Geschichte eingeläutet wird, sowie ein Ereignis am Ende, bei dem wir kurz Gänsehaut hatten. TESO: Greymoor im Test - Die Hauptgeschichte von Greymoor hat ihre Höhepunkte, verschenkt unterm Strich aber Potenzial. Quelle: buffed TESO: Greymoor im Test - Die Hauptgeschichte von Greymoor hat ihre Höhepunkte, verschenkt unterm Strich aber Potenzial.

TESO: Greymoor im Test - Wunderschönes Himmelsrand

So viel Spaß wir mit den Quests und Teilen der Geschichte auch hatten, der Star von Greymoor ist die Spielwelt. Wie schon mit Vvardenfell in Morrowind ist es den Entwicklern auch mit dem Westlichen Himmelsrand richtig gut gelungen, eine aus einem Elder-Scrolls-Rollenspiel bekannte Spielwelt gut in das Online-Pendant zu übertragen. Mit ikonischen Orten wie der auf einem Felsbogen liegenden Stadt Einsamkeit kitzeln sie gezielt die Nostalgienerven der Skyrim-Fans.

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Gleichzeitig lässt sich überall viel Neues entdecken. Und ja, damit meinen wir neben erstmals zugänglichen Arealen auch die altbekannten Himmelsscherben, mehrere Weltbosse, Gewölbe, Verliese, neue Questgeber und vieles mehr. Gut haben uns auch die dynamisch in der Welt auftauchenden Gramstürme gefallen, für die ihr euch unbedingt mit anderen Tamriel-Helden zusammentun solltet. Wer mit einer eingespielten Gruppe in den Kampf ziehen will, der besucht die neue 12-Spieler-Prüfung Kynes Ägis, in der drei neue Bossherausforderungen auf euch warten.

Am meisten gestaunt haben wir aber nicht in Einsamkeit, Drachenbrügge oder während eines Gramsturms, sondern in der unterirdischen, toll designten Schwarzweite. Dort streifen wir durch uralte Dwemer-Ruinen, reiten an riesigen, leuchtenden Pilzen vorbei oder legen uns mit Vampir-Scharen in Sichtweite des beeindruckenden Kastells Graumoor an. Die Festung der Blutsauger dürfen wir für einige Quests sogar betreten, und auch in der Burg bekamen wir fürs Auge und in Sachen Atmosphäre einiges geboten. Überall stehen Statuen, hängen schaurig-schöne Bilder an der Wand oder baumelnde Kronleuchter beziehungsweise Käfige mit Gefangenen von den Decken. Am liebsten hätten wir den ganzen Kram eingesackt, um damit unser neues Stolzspitze-Herrenhaus (das Skyrim-Veteranen nur zu gut kennen dürften) schick einzurichten.
TESO: Greymoor im Test - Der Besuch von Kastell Graumoor ist uns in besonders guter Erinnerung geblieben.  Quelle: buffed TESO: Greymoor im Test - Der Besuch von Kastell Graumoor ist uns in besonders guter Erinnerung geblieben. 

TESO: Greymoor im Test - Launiges Buddeln im Dreck

Mit dem Antiquitätensystem liefern die Entwickler mit Greymoor eine weitere Möglichkeit, sich in der Spielwelt zu verlieren. Über so ziemlich jede Aktivität im Spiel könnt ihr nun Hinweise auf einen vergrabenen Schatz erhalten. Über das Erspähen-Minispiel versucht ihr dann, die Hinweise in konkrete Ortsangaben umzumünzen. Dabei müsst ihr auf einem Spielbrett innerhalb der verfügbaren Runden möglichst viele leuchtende Zellen erreichen, indem ihr euch effizient einen Weg über die Felder mit den unterschiedlichen Symbolen zusammenklickt. Je mehr leuchtende Zellen ihr erreicht, desto weniger potenzielle Ausgrabungspunkte werden euch später auf der Karte angezeigt.

Wenn ihr die Grabungsstätte einer Antiquität dann ausfindig gemacht habt, wartet das zweite Minispiel auf euch. Bei dem müsst ihr mit Hilfe des Antiquar-Auges zuerst den möglichen Fundort eingrenzen. Danach kommen Werkzeuge wie Pinsel, Spatel oder Schaufel zum Einsatz, um Erde abzutragen und den Schatz letztlich zu bergen, wobei ihr auch dafür nur eine begrenzte Anzahl an Aktionen zur Verfügung habt. Sowohl das Erspähen als auch die Grabung besitzen dabei zwei eigene Fertigkeitslinien, die ihr leveln könnt und über die ihr sukzessive neue Verbesserungen freischaltet, die euch bei der erfolgreichen Absolvierung der Minispiele helfen und dank denen ihr auch besonders gut versteckte Antiquitäten aufspüren könnt.

Auf die Art könnt ihr euch nicht nur Wertgegenstände erspielen, die bei Händlern viel Gold bringen, sondern auch neue Handwerksstile, ein Reittier, Einrichtungsgegenstände, Bemalungen und Verzierungen für euren Charakter oder die sechs neuen, mythischen Ausrüstungsteile. Die bringen jeweils einen besonderen Effekt mit und fallen stark limitiert aus: ihr dürft immer nur eine mythische Ausrüstung anlegen. Unterm Strich erweitert das neue Antiquitätensystem die bisherigen Inhalte von TESO (jetzt kaufen 69,95 € ) glänzend um eine neue Ebene, die ganz unterschiedliche Spielertypen für einige Zeit beschäftigen wird.

TESO: Greymoor im Test - Bessere Vampire statt neue Klasse

Eine komplett neue Klasse gibt es mit Greymoor leider nicht. Dafür haben die Entwickler die dominante Rolle der Vampire im Westlichen Himmelsrand zum Anlass genommen, um der Fertigkeitslinie des Blutsaugers eine Generalüberholung zu verpassen. Die besitzt nun deutlich mehr aktive Fertigkeiten und ein eindrucksvolles Ultimate, das euch für gewisse Zeit in einen mächtigen Vampirlord verwandelt, der Feinde durch Wände aufspüren kann. Der bisherige Ultimate-Zauber Fledermausschwarm ist übrigens nicht einfach gestrichen worden, sondern Teil der ersten Weiterentwicklung der Vampirlord-Verwandlung.
TESO: Greymoor im Test - Das neue Ultimate der Fertigkeitslinie der Vampire verwandelt euch in einen mächtigen Blutsauger-Lord. Quelle: buffed TESO: Greymoor im Test - Das neue Ultimate der Fertigkeitslinie der Vampire verwandelt euch in einen mächtigen Blutsauger-Lord. Neu ist auch das System hinter dem Vampir-Dasein. Wer alle vier Phasen des Vampirismus durchlaufen will, der muss regelmäßig vom Blut anderer Tamriel-Bewohner trinken. Nur in der vierten Phase erhaltet ihr Zugriff auf alle Vampir-Fertigkeiten. Zudem sind diese in der letzten Phase besonders kostengünstig. Dafür rauben euch Fertigkeiten anderer Linien nun deutlich mehr Ausdauer oder Magicka. Durch Feuer nehmt ihr mit jeder Phase mehr Schaden und eure Gesundheitsregeneration sinkt letztlich gen null. Ihr müsst also abwägen, wie wichtig euch die Vorteile des Vampirs sind und ob ihr die Nachteile für diese in Kauf nehmen wollt. Letztere lassen sich übrigens zumindest für einige Zeit durch den zweiten Morph des Ultimates umgehen. Dank dieser Verbesserung erreicht ihr mit der Verwandlung in den Vampirlord eine neue fünfte Phase, in der ihr als Vampir absolut keine Nachteile verspürt - ihr seid also eine Art Super Saiyajin der Gattung Vampir. Cool!

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TESO: Greymoor im Test - Technisch mit Luft nach oben

Es ist zum Verrücktwerden. Da implementieren die Entwickler seit Monaten schon Maßnahmen, um die Performance des Spiels trotz der immer weiter steigenden Spielerzahlen deutlich zu verbessern, um die langen Ladezeiten und den enormen Festplatten-Bedarf nach unten zu drücken, und dann sorgen vereinzelte Bugs dafür, dass Greymoor einen richtigen Fehlstart hinlegt. Erst hatten alle Spieler, egal ob Käufer oder nicht, Zugriff auf das neue Kapitel. Dann kam es zu extrem langen Ladezeiten, die oft sogar in unendlich langen Ladebildschirmen oder einem Verbindungsabbruch endeten.

Wer ins Spiel kam, der kämpfte mit Lags, die mit der Zeit immer schlimmer wurden. Mehrmals mussten die Server heruntergefahren werden, bis die Verantwortlichen die gröbsten Baustellen beseitigt hatten. Mittlerweile könnt ihr Greymoor fast problemlos genießen. Fast, weil wir im Zuge unseres Tests noch mit weiteren Fehlern konfrontiert wurden. Mal konnten wir einen Quest-Gegenstand nicht aufheben, mal einen Quest-NPC nicht ansprechen. In solchen Fällen half es meist nur, die gesamte Questreihe neu zu starten. Ärgerlich!

TESO: Greymoor im Test - Fazit und Wertung

Meinung

Wertung zu TESO - The Elder Scrolls Online (PC)

Wertung:

8.0 /10
Pro & Contra
Tolles HimmelsrandOft spaßige, abwechslungsreiche QuestsKlasse Dialoge, tolle SprecherEs gibt viel zu entdecken, viel zu erspielenAntiquitätensystem motiviertRunderneuerte Vampir-LinieAuch für Einsteiger geeignetNeue Prüfung für 12 Spieler
Einige Bugs trüben den SpielspaßHauptgeschichte verschenkt Potenzial.Keine neue Klasse
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    • Kommentare (1)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von Nyx-Adreena Nerd
        Ich bin auch ganz angetan vom neuen Addon.

        Der Start war natürlich mal wieder eine Katastrophe, was schade ist, da der Shitstorm dann immer erst das eigentlich gute Spiel überschattet, aber das war schon leicht anstrengend, auch wenn man geduldig ist. :-B

        Aber es lohnt dann ja doch. Einsamkeit fand ich schon in Skyrim immer toll und nun wieder in diesem Gebiet zu sein und die Orte wieder zu erkennen, macht unter anderem den Reiz von TESO aus.
        Ich bin noch nicht ganz durch mit der Hauptgeschichte, weil ich mir da ein wenig Zeit lassen wollte, aber sie macht mir bislang viel Spaß, auch dank der ungleichen Gefährten, die man um sich schart.

        Die Nebenquests, in denen man wieder alte Bekannte wie Rigurt den Ungestümen (orkischer Botschafter mit Hang zum Chaos) oder Narsis Dren (dunkelelfischer Laberkopp, den man gerne mal in Brunnen schubst) trifft, machen Spaß und die Schwarzweite ist wirklich toll umgesetzt. Eine ganze Welt unter der Erde.

        Ich habe nach langer Zeit meine Vampirin wieder reaktiviert und die neuen Skills ausprobiert. Kann noch etwas stressig sein, wenn man Fertigkeiten einsetzt, die auf die eigene Lebensenergie gehen, aber die ultimative Kraft ist wirklich schön mächtig.

        Das Antiquitätensystem mag ich ebenfalls, da man wirklich gute Dinge finden kann und noch was zur Lore erfährt, was ich ja an TESO sehr schätze.

        Atmosphäre hat das Spiel weiterhin, wenn man sich drauf einlassen kann. Ich habe nun eine Quest zum „Bleichen Mann“ und als ich kürzlich durch Drachenbrügge kam, sang die dortige Bardin ein Lied über ihn. Da setzte ich mich ein wenig mit ans Feuer und lauschte und nun bin ich noch mehr auf den Verlauf der Quest gespannt. ;)
      • Von Nyx-Adreena Nerd
        Ich bin auch ganz angetan vom neuen Addon.

        Der Start war natürlich mal wieder eine Katastrophe, was schade ist, da der Shitstorm dann immer erst das eigentlich gute Spiel überschattet, aber das war schon leicht anstrengend, auch wenn man geduldig ist. :-B

        Aber es lohnt dann ja doch. Einsamkeit fand ich schon in Skyrim immer toll und nun wieder in diesem Gebiet zu sein und die Orte wieder zu erkennen, macht unter anderem den Reiz von TESO aus.
        Ich bin noch nicht ganz durch mit der Hauptgeschichte, weil ich mir da ein wenig Zeit lassen wollte, aber sie macht mir bislang viel Spaß, auch dank der ungleichen Gefährten, die man um sich schart.

        Die Nebenquests, in denen man wieder alte Bekannte wie Rigurt den Ungestümen (orkischer Botschafter mit Hang zum Chaos) oder Narsis Dren (dunkelelfischer Laberkopp, den man gerne mal in Brunnen schubst) trifft, machen Spaß und die Schwarzweite ist wirklich toll umgesetzt. Eine ganze Welt unter der Erde.

        Ich habe nach langer Zeit meine Vampirin wieder reaktiviert und die neuen Skills ausprobiert. Kann noch etwas stressig sein, wenn man Fertigkeiten einsetzt, die auf die eigene Lebensenergie gehen, aber die ultimative Kraft ist wirklich schön mächtig.

        Das Antiquitätensystem mag ich ebenfalls, da man wirklich gute Dinge finden kann und noch was zur Lore erfährt, was ich ja an TESO sehr schätze.

        Atmosphäre hat das Spiel weiterhin, wenn man sich drauf einlassen kann. Ich habe nun eine Quest zum „Bleichen Mann“ und als ich kürzlich durch Drachenbrügge kam, sang die dortige Bardin ein Lied über ihn. Da setzte ich mich ein wenig mit ans Feuer und lauschte und nun bin ich noch mehr auf den Verlauf der Quest gespannt. ;)
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