Wer bremst, gewinnt
ROTER RENNER Was Preis und Performance anbelangt, gilt die heißblütige italienische Ducati als der Ferrari unter den Motorrädern und ist der Traum eines jeden Superbikers.
Steigen Sie in die Lederkombi und holen Sie den Sturzhelm aus dem Keller! Mit Superbike 2000 geben Motorrad-Fanatiker auch außerhalb der Saison Vollgas.
Was dem Autonarren seine Tourenwagen, das sind für Motorradfahrer die Superbikes. Diese hochgezüchteten Maschinen sind seriennäher als die Grand Prix Bikes und somit bezahlbarer als die Hightech-Krads aus der Königsklasse. In EA Sports' 2000er-Version der Rennsimulation schlüpfen Sie in den knallbunten Lederdress eines unerschrockenen Motorrad-Rennfahrers. Sie wählen Ihren Lieblingsfahrer und dessen Team aus den tatsächlichen Teilnehmern der aktuellen Superbike-Saison aus. Grundsätzlich bietet das Spiel drei verschiedene Fahrmodi: Schnelles Rennen, Einzelrennen und Meisterschaft. Das schnelle Rennen versetzt Sie sofort an die Spitze eines Starterfeldes. In Einzelrennen und Meisterschaft können Sie hingegen jede Veranstaltung eines Superbike-Wochenendes nachspielen, vom freien Training bis hin zum eigentlichen Wettbewerb.
Bevor es losgeht, kümmern sich erfahrene Piloten noch um das Tuning und die Reifenwahl; diese Aufgabe kann aber auch der Computer übernehmen.
Auf der Strecke angekommen, erwarten Sie detailgetreue Nachbildungen legendärer Kurse wie Monza, Hockenheim oder Brands Hatch. Optisch eindrucksvoller als die Kurse sind die Motorräder selbst und vor allem die Fahrer. Die Lederkombiträger ducken sich auf den Geraden hinter die Verkleidung, hängen in engen Kurven wenige Zentimeter über dem Asphalt und halten in kritischen Situationen bravourös das Gleichgewicht. Spielen Sie im Anfänger-Modus, so führt Ihr Fahrer die passenden Bewegungen selber aus. In höheren Schwierigkeitsgraden jedoch müssen Sie selber entscheiden, wann Sie sich flach aufs Bike legen und wann Sie sich zum Bremsen in den Wind recken.
Wer sich lieber mit menschlichen als mit simulierten Gegnern misst, spielt entweder am selben PC mit geteiltem Bildschirm oder tritt im LAN oder Internet gegen bis zu fünf Konkurrenten an.
