Diese U-Boot-Simulation hätte nicht mehr auftauchen sollen.
Auch wenn die Infoschirme wichtige Funktionen eines echten U-Boots nachbilden, beweisen sie, dass solche Simulationen kaum Spiel zu nennen sind.
Im Jahr 2001 geht das offenbar nicht mehr: Den Designern fehlt die Fantasie für gute (oder auch nur fehlerfreie) Missionen. Ansonsten ist Sub Command seinen zahlreichen Vorbildern erschütternd ähnlich. Wie bereits 688 Attack Sub (erschienen anno 1989) besteht das gesamte Spiel aus einer Seekarte und sechs Info-Bildschirmen. Mithilfe dieser schmucklosen Schalttafeln steuert man das Boot, identifiziert und ortet Geräusche und schießt schließlich Torpedos ab - ohne jemals etwas vom Ergebnis zu sehen. Das gesamte Geschehen spielt sich dabei in der Fantasie des Spielers ab. Aber was bei einem Buch mit spannendem Inhalt gut ist, erweist sich bei einem Spiel mit eintönigen Missionen als fatal: Sich immer wieder vor Schiffen verstecken, immer wieder Schiffe identifizieren und dem Bordcomputer zur Nachverfolgung übergeben, sich immer wieder über die unzuverlässigen Automatikfunktionen sowie das 234-seitige, mangelhafte PDF-Handbuch zum Selbst-Ausdrucken ärgern, so etwas ist langweilig und nervtötend. Und wäre bestenfalls verzeihlich, wenn dem Auge Ansprechendes geboten werden würde.

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- bei diesen Test hast Du einfach ganz tief ins Braune gegriffen, Du Aushilfsredakteur ! Du solltest Dich jetzt nicht rausreden, sondern zugeben, dass die Testbewertung von 20% eine der groessten Verfehlungen der gesamten PC Games-Geschichte darstellt und dafuer geradestehen.
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- Da schon sehr viel inhaltlich diskutiert wurde, moechte ich nicht naeher ins Detail gehen, sondern nur generell betonen, dass es sich hierbei um eine Simulation handelt und sie deshalb auch als solche bewertet werden sollte.
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- Gruss
- Dusty
Oh, kein Problem. Zu den 20% stehe ich durchaus! Nachdem ich weiß Gott genügend Spiele gesehen und vermutlich sämtliche U-Boot-Simulationen gespielt habe, fällt es mir nicht weiter schwer, die spielerischen Qualitäten von Sub Command einzuschätzen und für diese Wertung gerade zu stehen.
Den 'Aushilfsredakteur' nehme ich allerdings persönlich - ich wüsste nicht, dass ich dir Grund gegeben hätte, mich anzugreifen. Erspar dir das bitte in Zukunft.
Nein, wir bewerten eine U-Boot-Simulation nicht als Simulation, sondern als Spiel. Als solches wurde es entwickelt, als solches wird es vermarktet und als solches wird es von der Mehrzahl der Käufer gekauft. Auch Moorhuhn 3 bewerten wir nicht als Jäger-Ausbildungsprogramm, sondern als Spiel. Paris-Dakar Rally wird nicht als Fahrschulersatz gewertet, S.W.I.N.E. nicht als Nachbildung eines Ökosystem und Sub Command nicht als Trostpflaster für trockengelegte U-Boot-Besatzungen.
Aber auch als Simulation fehlt dem Programm einiges. Ein U-Boot besteht auch aus Besatzung, aus den Räumlichkeiten, aus der ganz speziellen Atmosphäre, nicht nur aus einigen Anzeigen. Bei einer Rennsimulation wird auch nicht nur der Tacho und der Aschenbecher in aller Perfektion nachgebildet, sondern etliches mehr. Selbst klappernde Kotflügel tragen in solchen Simulationen ihren Teil zur Atmosphäre bei - bei den vorhandenen U-Boot-Simulationen fehlt so etwas völlig.
Harald
bei diesen Test hast Du einfach ganz tief ins Braune gegriffen, Du Aushilfsredakteur ! Du solltest Dich jetzt nicht rausreden, sondern zugeben, dass die Testbewertung von 20% eine der groessten Verfehlungen der gesamten PC Games-Geschichte darstellt und dafuer geradestehen.
Da schon sehr viel inhaltlich diskutiert wurde, moechte ich nicht naeher ins Detail gehen, sondern nur generell betonen, dass es sich hierbei um eine Simulation handelt und sie deshalb auch als solche bewertet werden sollte.
Gruss
Dusty
also gut. ich versuchs mal ganz langsam...
- wenn jemandem ein spiel nicht gefällt, dann muss er es ja nicht spielen. von einer zeitschrift wie der PCG erwarte ich jedoch eine objektive bewertung von spielern für spieler...das kann jedoch nur jemand, der a) ahnung vom genre hat und b) sich für dieses auch interessiert.
Seit den Zeiten von 688 Attack Sub liebe ich dieses Genre und ich habe seitdem wirklich JEDE U-Boot-Simulation gespielt.
- u-boot sims, wie sub command oder silent hunter 2 haben viel mehr anhänger, als du, harald wagner, es dir vielleicht vorstellen kannst.
Doch, Renegade1972, das kann ich mir vorstellen. Alle zehn lästern ja hier im Forum über meine Artikel.
- schau dir z.b. mal die seite www.sh2fleet.com an und du wirst um eine erfahrung reicher.
Soso. Weil dir gefällt, was dort steht, ist es wahr? ;-)
- abgesehen davon, dass die grafik sowohl in SC als auch SH2 für ein spiel dieses genres durchaus sehr gut ist (auf jeden fall mehr als 4% oder 16% , wie bei der bewertung der PCG) ist der spielspass, den IHR angeblich ja bewertet, auf alle fälle deutlich höher, als er im test dargestellt wird.
LOL! Also mal ehrlich. Die Grafik ist NICHT gut. Sie ist lächerlich. Eine Handvoll unbewegliche Bildschirme? Im Jahr 2001? Wenn ich bedenke, was technisch möglich ist, habe ich äußerst wohlwollend gewertet.
Deinen Zeilen wage ich zu entnehmen, dass du dich bestens in einem U-Boot auskennst. Gibt es da nicht auch eine Besatzung? Vielleicht sogar eine, die in Panik geraten kann? Räume? Gänge? Rohre? Lampen, die kaputtgehen können? All das hab ich bislang in keiner U-Boot-Simulation gesehen. Und wenn du mir jetzt entgegnest, dass solche Dinge unnötig und viel zu verspielt seien, beweist dass nur, dass du eher auf Simulationen als auf Spiele stehst. Und wir bewerten nun einmal Spiele...
- zum thema, zitat "was nicht einmal realistisch ist", frage ich mich manchmal, woher die sich selbsternannten EXPERTEN ihre erfahrungen haben.
Halt mal bitte die Luft an. Der Satz "...sich die komplette "Action" auf wenigen unbewegten Bildschirmen abspielt" (was nicht einmal realistisch ist) ..." bedarf keiner Erfahrungen, sondern nur etwas Nachdenken. Man ist in der Rolle eines U-Boot-Kommandanten. Ein solcher bewegt sich ab und an mal durch seinen Kahn (das konnte ich noch in keiner U-Boot-Simulation) und setzt sich bestenfalls in Ausnahmefällen an das Sonar (das musste ich bis bislang noch immer) und kommt garantiert nicht auf die Idee, sich an die Bordkanone zu setzen (war bisher auch immer möglich). Wo also ist das realistisch?
- ich mag mich ja sehr täuschen, harald, deshalb bitte ich sofort um entschuldigung, wenn es anders sein sollte, aber wie viele jahre hast du auf welchen u-booten gedient, dass du beurteilen kannst, was an so einem spiel realistisch ist.
Auf dieses Niveau können wir in diesem Forum gut verzichten. Ich habe weder dich noch andere Leser angegriffen, sondern eine Simulation. Du solltest das nicht zum Anlass nehmen, persönlich zu werden.
- und auch eine simulation ist nur ein SPIEL und wird es immer bleiben...
Und muss sich daher an den Maßstäben eines Spiels messen lassen.
- und realismus kann nur einer beurteilen, der es erlebt hat...
Ich wage zu bezweifeln, dass du auf einem U-Boot gedient hast und dort deine gesamte Zeit vor dreifarbigen Monitoren verbracht hast... ;-)
Harald
- und das fehlende handbuch ist einer frechheit. nicht weniger frech ist dieser test. dem tester muss man wirklich jegliche kompetenz absprehcen. wer nicht mal denn sinn des spiels versteht und das geht aus dem test ja schon recht eindeutig hervor, kann es natürlich auch nicht bewerten.
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- wer sich ein vernünftiges bild über dieses spiel machen möchte, sollte den test in der gamestar oder die onlinetests auf den folgenden seiten lesen. nicht weil diese es besser bewertet haben, sondern weil sie wissen wovon sie reden. der pcgames test ist einfach nur peinlich für ein so großen magazin. es gibt an diesem game wahrlich viel zu kritisieren und jedermanns sache sind simulationen sicher auch nicht, aber die von pcgames angebrachten kritikpunkte sind ein witz und zeigen klar, das der tester den sinn des games nicht kapiert hat.
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Da kann ich mich nur Anschließen. Außerdem stand der Test in der PC-Games unter der Rubrik "Sport"?! Das sagt doch schon alles. So wie`s aussieht ist, zumindest für PC-games, das Simulationsgenre schon gestorben.