Steam Machine ist kein Flop - zumindest nicht für Valve
Die Steam Machine ist alles andere als günstig. Dennoch scheint Valve mit der neuen Hardware genau das erreicht zu haben, was von Anfang an das eigentliche Ziel war.
Die Steam Machine ist viel zu teuer! Diesen und ähnliche Sätze waren nach der offiziellen Enthüllung des Verkaufspreises für Valves Mini-PC relativ häufig zu hören und zu lesen. Das ist kein Wunder, immerhin kostet das gute Stück selbst in der kleinsten Ausführung etwas mehr als 1.000 Euro. So mancher Skeptiker ist daher fest davon ausgegangen, dass sich die Steam Machine zu einem großen Flop entwickeln dürfte. Doch allem Anschein nach ist die Hardware für Valve trotz aller Unkenrufe ein Erfolg - aus einem interessanten Grund.
Wie teuer ist die Steam Machine?
Keine Frage: Der Kauf einer Steam Machine ist alles andere als ein günstiges Vergnügen. Schon alleine aufgrund der globalen Speicherkrise sah sich Valve dazu gezwungen, den Preis relativ hoch anzusetzen. Von solchen Anpassungen bleibt die gesamte Branche nicht verschont, auch für die PS5, die Xbox Series X/S und die Switch 2 müsst ihr mittlerweile mehr Geld hinlegen als noch Anfang 2026.
All diese Konsolen sind jedoch deutlich günstiger als selbst das kleinste Modell der Steam Machine. Die 512-Gigabyte-Variante schlägt mit immerhin 1.039 Euro zu Buche. Wenn ihr dazu noch einen Steam-Controller bestellt, kostet euch das Paket 1.108 Euro. Wer sich hingegen das 2-Terabyte-Modell zulegen möchte, muss 1.359 Euro auf die virtuelle Ladentheke legen - mit Controller sogar 1.428 Euro. Bei solch hohen Preisen war durchaus eine gehörige Portion Skepsis zu spüren, ob sich der Mini-PC von Valve überhaupt überzeugend verkaufen würde. Die von einigen Kritikern vorausgesagte Bruchlandung scheint jedoch auszubleiben.
Die Steam Machine ist ein Erfolg - doch warum eigentlich?
Gaming-Journalist und Branchenkenner Jason Schreier meldete sich erst kürzlich in einem neuen Video auf seinem YouTube-Kanal zu Wort. Dabei beleuchtete er nicht nur nochmals den 14 Jahre langen Leidensweg der Steam Machine, sondern ging auch auf deren offiziellen Launch ein. Seinen Aussagen zufolge sei die Steam Machine trotz der hohen Preise ein Erfolg für Valve. Das liege jedoch nicht etwa daran, dass die Zahlen mit denen einer PS5 oder einer Xbox Series X/S konkurrieren könnten. Vielmehr lege Valve andere Maßstäbe für die Frage von Erfolg und Misserfolg an.
"Ich glaube, das Ganze hat sich für sie als Erfolg erwiesen. Und das liegt daran, dass Valves Ziel hier nicht unbedingt darin besteht, eine Hardware zu entwickeln, die sich millionenfach verkauft und mit der PlayStation und der Xbox konkurriert."
Stattdessen sei es stets das Ziel von Valve gewesen, das eigene PC-Ökosystem zu stärken und gleichzeitig das hausinterne SteamOS auf möglichst viele Hardwareplattformen zu erweitern. Dieses Vorhaben sei sowohl mit dem Steam Deck als auch der neuen Steam Machine umgesetzt worden. Außerdem konnte Valve alle bisher verfügbaren Exemplare der Mini-PCs an Kunden auf der Warteliste verkaufen, was ebenfalls als Erfolg verbucht werden könne.
Wollt ihr euch ebenfalls eine Steam Machine kaufen oder ist sie euch zu teuer? Nutzt gerne die angebotene Kommentarfunktion und teilt uns eure Meinung zum Thema mit. Beachtet beim Kommentieren aber bitte die Forenregeln und die allgemeine Netiquette im Internet. Solltet ihr noch keinen Account haben, könnt ihr über eine Registrierung nachdenken, die viele Vorteile mit sich bringt. Unsere Video-Inhalte findet ihr bei Youtube, Instagram und Tiktok.

Bei mir wären es 10 Meter Luftlinie vom PC zum Beamer im Wohnzimmer, 20 Meter, wenn das Kabel so verlegt werden soll, dass ich es nicht jedes Mal wegräumen muss). Dann brauchts noch Ton zur Anlage auf der gegenüberliegenden Seite vom Wohnzimmer (Bluetooth kannst knicken, es gibt ne zeitliche Verzögerung, die sich nur beim Filme-Streamen per Softwareeinstellung halbwegs lösen lässt).
Dann wäre noch das Problem der Peripherie. Tastatur, Maus, Gamepads (Spoiler: 10 Meter funktioniert in der Theorie, praktisch gibts Aussetzer und Stotterer bei Bluetooth)
Ich habe schon vor über 20 Jahren angefangen Bild/Ton vom PC an den WohnzimmerRÖHRENfernseher zu übertragen (Anekdote: 10 Meter Klinkenkabel verursachten italienischen Radioempfang in den Lautsprechern)
Es ist immer Frickelei, Bastelarbeit, aufwendig und nichts davon langfristig zufriedenstellend. Ich müßte separat Bild, Audio und Peripherie verlegen, 60 Meter hochwertige Kabel. Die ich irgenwann wieder austauschen darf.
Was auch früher oder später passiert. Ich habe jeden Spaß mitgemacht, DIN, PS2, alle USB-Generationen. SVIDEO, VGA, DVI, HDMI. Irgendwann ist gut.
SteamLink vom PC ins Wohnzimmer funktioniert, aber ich nutze es nicht, weil mein Bildschirm am Schreibtisch 21:9 Format hat und ich bei jedem Spiel, bei jedem Start wenn ich das Zimmer wechsel, die Auflösung manuell einstellen muss (da viele Spiele inzwischen borderless Window nutzen, muss ich das sogar in Windows und nicht nur im Spiel)
Also nutze ich hin und wieder das Steam Deck oder einen Win Max 2, sogar mit einem USB-C-Dock, um die Kabelei klein zu halten. Eine kleine dedizierte Kiste mit SteamOS wäre mir aber lieber.
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Ein modulares Thermaltake Toughpower SFX 550W, 16GB DDR5-RAM und eine 2TB NVMe hatte ich noch übrig, was mir einiges an Kosten erspart hat. Mit RAM und Festplatte wären wir bei etwa 1.100 €. Natürlich lässt sich der Preis hier und da noch drücken, etwa durch die Wahl einer anderen CPU ohne integrierte Grafikeinheit, einer günstigeren Grafikkarte oder einer anderen Festplatte.
Gut gemacht, wer kann sollte selber bauen. Einfach leicht mehr Leistung als die Steam Machine dann kann man auch bequem deren presets nutzen. Oder viel mehr Leistung und selber einstellen.
Wenn RAM nicht so teuer wäre, würde ich jetzt auch endlich mal einen (ehemals) HTPC bauen.
Hast du eine Einkaufsliste was du genommen hast? Nur aus Interesse...