Action-Simulation mit Anspruch
In einer der ersten Missionen lernt man, unbemerkt an gegnerischen Panzern vorbeizufahren.
Mit dem Niedergang von Topware habe dies nichts zu tun, meinte ein Sprecher von Triggerlab in seinem Internet-Forum, Stealth Combat verwende lediglich die gleiche 3D-Engine. Dass die Namen der Einheiten und Kriegsparteien, die Hintergrundgeschichte und die Einheitengrafiken nahezu identisch mit denen des auf Eis gelegten Iron Dignity sind, stört ihn nicht weiter.Stealth Combat gehört in die gleiche Gruppe von Spielen, wie Incoming Forces oder Echelon: Der Spieler sitzt in einem Panzer oder Flugzeug und schießt die unzähligen Gegner ab, die auf ihn zustürmen. Hierzu muss er allerdings zunächst einmal mit der Bedienung zurecht kommen, die wegen der getrennten Steuerung von Fahrzeug und Geschütz viel zu umständlich ausfällt. Immerhin lässt TriggerLab den Spieler in dieser Situation nicht alleine: Recht intelligent agierende Flügelmänner stehen ihm zur Seite und können mit wenigen Tastaturkommandos über die vergleichsweise kleinen Landschaften geschickt werden. Bereits dieser Umstand reicht aus, dass Stealth Combat weitaus anspruchsvoller ist, als seine direkten Konkurrenten - leider aber auch wesentlich zäher.
