Der lange Leidensweg des Kotor-Remakes - Ein neues Lebenszeichen macht Hoffnung

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News Matthias Dammes - Redakteur Als bevorzugte Quelle auf Google hinzufügen
Der lange Leidensweg des Kotor-Remakes - Ein neues Lebenszeichen macht Hoffnung
Quelle: Lucasfilm Games

Ein versehentliches Posting eines Saber-Managers und Insider-Informationen führen zu einem neuen Hoffnungsschimmer für das Kotor-Remake. Die Neuauflage von Knights of the Old Republic wird vielleicht schon dieses Jahr neu vorgestellt.

Es gibt unzählige Star-Wars-Spiele, aber nur wenige haben einen Kultstatus erreicht wie Knights of the Old Republic. Der Klassiker von Bioware gilt nicht nur als eines der besten Star-Wars-Spiele, sondern allgemein als eines der besten Rollenspiele aller Zeiten. Seit Jahren warten Fans inzwischen auf Neuigkeiten zum geplanten Remake dieses Meisterwerks. Doch die Flamme der Hoffnung, dass dieses Projekt irgendwann doch noch ans Licht der Öffentlichkeit gelangt, hat jetzt neue Nahrung erhalten.

Dieses Mal sogar aus fast offizieller Quelle. Auslöser der aktuellen Spekulationen rund um Kotor ist nämlich niemand Geringeres als Steve Allison, der neue Chief Business Officer von Saber Interactive. Der Manager wechselte erst kürzlich von Epic Games zu Saber, um dort das Self-Publishing-Segment weiter auszubauen. Auf Reddit tauchte von ihm nun ein Posting auf, das offenbar als persönliche Antwort auf die Frage eines Users geschrieben wurde. Darin geht es in erster Linie um Mikrotransaktionen, aber Allison erwähnt auch das sich langsam formende Line-Up für 2028 zu dem neben Space Marine 3 "hoffentlich" auch das Kotor-Remake gehören soll.

Eine turbulente Entwicklungsgeschichte

Die Erwähnung von Knights of the Old Republic in dieser Mitteilung war vermutlich ein Ausrutscher von Steve Allison und das Posting an sich vermutlich auch gar nicht für die Öffentlichkeit bestimmt. Dennoch ist dieses Lebenszeichen direkt aus der Chefetage von Saber nicht zu unterschätzen. Erstmals angekündigt wurde das Remake in einem Playstation-Showcase im September 2021 als eine Zusammenarbeit der Port-Spezialisten von Aspyr und Sony. Seitdem mussten Fans vorwiegend immer wieder Hiobsbotschaften zur Kenntnis nehmen, die zwischenzeitlich daran zweifeln ließen, ob das Spiel überhaupt noch erscheinen würde.

Schon wenige Monate nach der Ankündigung gibt es Berichte, dass den Entwicklern von Aspyr die nötige AAA-Expertise fehle, um ein solches Projekt zu stemmen. Saber Interactive wird daraufhin als Unterstützung dazugeholt. Nach der internen Präsentation eines ersten Vertical Slice, werden der Design Director und der Art Director entlassen und die Entwicklung vorläufig gestoppt. Im August 2022 folgt dann der vollständige Wechsel von Aspyr zu Saber. Beim Saber-Studio Mad Head Games beginnt die Entwicklung weitestgehend von vorn. Im folgenden Jahr herrscht völlige Funkstille. Währenddessen entfernt Sony Trailer und Social-Media-Beiträge von seinen Kanälen. Auch wenn der Konzern das zunächst mit Musikrechten begründet, wird schließlich deutlich, dass man sich aus dem Projekt zurückgezogen hat.

Die nächsten großen Fragezeichen zur Zukunft des Projekts gibt es im März 2024, als Saber Interactive aus seinem Mutterkonzern Embracer herausgekauft wird. Um Fans zu beruhigen, bezeichnen die Verantwortlichen das Projekt als "lebendig und wohlauf". Das ist nun auch schon wieder über zwei Jahre her. Zuletzt bestätigte zwar Chief Creative Officer Tom Willits im März 2026, dass sich das Spiel weiterhin in der Entwicklung befindet, ohne jedoch jegliche weitere Details zu nennen. Damit ist die jetzt aufgetauchte Aussage von Steve Allison die positivste Nachricht zum Kotor-Remake seit Jahren.

Ankündigung noch in diesem Jahr?

Im Zusammenhang mit diesem Lebenszeichen, meldet sich auch der Star-Wars-Insider "100% Star Wars" auf seinem Kanal zu Wort. Neben der Aussage von Allison bringt er dabei auch angebliche eigene Kontakte bei Saber mit ein. Von diesen habe er gehört, dass das Spiel wohl noch in diesem Jahr erneut angekündigt werden soll. Da das Projekt nicht mehr viel mit dem von Aspyr vor fünf Jahren angekündigten Spiel gemein habe, werde es als komplett neue Ankündigung behandelt. Wenn diese doch nicht mehr in diesem Jahr erfolgt, wäre demnach auch ein Reveal während der Star-Wars-Celebration im April 2027 denkbar.

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Weiterhin berichtet der Insider auch, dass der Release des Kotor-Remakes ursprünglich als eines der vielen geplanten Höhepunkte für die Feierlichkeiten zu "50 Jahren Star Wars" im Jahre 2027 vorgesehen war. Intern sei man inzwischen aber darauf umgeschwenkt, stattdessen im Jahr 2028 das 25. Jubiläum von Kotor selbst anzupeilen. Diese Informationen können wir natürlich nicht verifizieren, nehmt sie daher also mit einer gewissen Portion Skepsis. Allerdings hat "100% Star Wars" schon einen gewissen Namen für zutreffende Infos rund um Kotor.

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