Star Wars: Empire At War
Wetter spielt ebenfalls eine wichtige Rolle: Auf verregneten Planeten feuern Laser nur noch mit der Hälfte der Genauigkeit, Sandstürme behindern Raketen. Allerdings schwächelt die KI bei den Bodenschlachten. Die Zusammensetzung der Truppen ist manchmal unausgewogen, gegnerische Helden tauchen so gut wie nie auf. Und gegen Snowspeeder die einzigen "Lufteinheiten" in den Bodenschlachten baut die KI erst dann Luftabwehrtürme, wenn man mit den Gleitern schon einen Großteil der Computerarmee zerstört hat.
Sei mein Held
Alle wichtigen Figuren der Star Wars-Saga wie Darth Vader, Han Solo, der Imperator, Boba Fett und Luke Skywalker tauchen in den Solokampagnen und auch im Mehrspielermodus als spielbare Helden auf. Von ihren Fähigkeiten her unterscheiden sie sich stark: Manche geben bestimmte Forschungs- und Produktionsboni, andere führen besondere Einheiten ins Feld. Admiral Ackbar kommandiert in Raumschlachten beispielsweise das Flaggschiff der Rebellenflotte, die Home Eins.
Andere Figuren wie Boba Fett und Han Solo mischen sowohl in Raum- als auch bei Bodengefechten mit (siehe Kasten rechts "Allzweckhelden"). Grundsätzlich sind die Helden weniger mächtig als in Warcraft 3, aber wichtiger als in Age of Empires 3.
Problemfall Mehrspielermodus: Einzelne Raum- und Bodengefechte liefen problemlos. Doch die wirklich interessante Kampagne für zwei Spieler, von denen einer das Imperium und der andere die Rebellen übernimmt, brach aufgrund von Synchronisationsfehlern zu häufig ab. Laut Nachfrage bei Activision soll am Verkaufstag ein Patch bereitstehen, der sich darum kümmert. Wir verzichten vorerst auf eine Wertung und liefern den Test in der nächsten Ausgabe nach.
Fazit: Empire at War hat trotz kleiner Kritikpunkte alles, was ein Referenzspiel braucht. Das Wichtigste: Es macht unglaublich viel Spaß. Sie brauchen sich jetzt nur noch zu entscheiden, auf welcher Seite der Macht Sie stehen!
