Spielumfang, spielerische Substanz, Helden und Fahrzeuge
Anspielbericht zu Star Wars: Battlefront: Lichtschwert raus, Blaster in die Hand und ab aufs interplanetare Schlachtfeld: Die Sternenkriege rufen! Wir konnten bereits mehrere Stunden in die Test-Version des Actionspiels hineinzocken.
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Quelle: PC Games
Neben den Mehrspielermodi gibt es auch vier unterschiedliche Missionstypen, die man ganz ohne Mitspieler absolvieren kann. In der einen Variante schlüpft ihr in die Haut von berühmten Star Wars-Charakteren wie Darth Vader.
Star Wars: Battlefront: Was steckt drin im Star Wars-Wohlfühlpaket?
Spiele wie Titanfall und Evolve haben es bereits vorgeführt: Titel, die auf eine aufwendig inszenierte Story verzichten, müssen viel Überzeugungsarbeit leisten. Battlefront hat es in dieser Hinsicht dank der starken Star Wars-Lizenz deutlich einfacher, doch dürften sich trotzdem viele potenzielle Käufer die Frage stellen: "Was bekomme ich eigentlich für meine 50 Euro?" Schlicht gesagt: Neun Mehrspielervarianten, die man zum Start auf zwölf unterschiedlichen Karten spielen kann, sowie vier (Koop-)Missionstypen, die eher der Übung dienen. Damit fällt der Umfang fast identisch mit dem Mehrspielermodus von Battlefield 4 aus – wobei der vierte Teil der Shooter-Reihe noch eine etwa sieben Stunden lange Kampagne bietet. Anhand der zehn Stunden, die wir mit den Star Wars-Schlachten verbringen durften, können wir schlecht sagen, ob man sich tatsächlich über einen zu schmalen Umfang ärgern wird. Wir können lediglich feststellen, dass man bei Battlefront etwas weniger für sein Geld bekommt als bei Battlefield 4.
Quelle: PC Games
Die Blaster-Waffen von Battlefront haben keinen Rückstoß. Schon dadurch ist das Gameplay im Vergleich zu Battlefield deutlich simpler, aber auch zugänglicher.
Star Wars: Battlefront: Die spielerische Substanz
Die Online-Shooter-Gemeinde konnte man in den letzten Jahren ziemlich einfach in zwei Lager aufteilen: die Call of Duty-Jünger auf der einen Seite und die Battlefield-Fanatiker auf der anderen. Während sich die Fans der Activision-Reihe über die schnellen und actionbetonten Gefechte freuten, kamen die kleinen Taktiker und Teamspieler unter uns auf den riesigen Schlachtfeldern der Battlefield-Serie auf ihre Kosten. Wer nun damit rechnet, dass auch Battlefront auf ein relativ komplexes Gameplay setzt, wird ziemlich wahrscheinlich enttäuscht sein. Die Krieg-der-Sterne-Gefechte könnte man am ehesten als leicht zugänglich und kurzweilig bezeichnen. Zwar sind die Karten etwa im Vorherrschafts- und Kampfläufer-Attacke-Modus für Genreverhältnisse fast schon gigantisch, aber solche Dinge wie zum Beispiel die Handhabung der Waffen oder die Auswahl an unterschiedlichen Fahrzeugen sind in Battlefront deutlich simpler beziehungsweise kleiner gehalten als in der Battlefield-Serie. Das macht den neuesten DICE-Titel nicht unbedingt schlechter als seine Vorgänger, doch spricht das Spiel unserer Meinung nach eine etwas andere Zielgruppe an. Wer das vor dem Kauf von Battlefront berücksichtigt und sich einfach auf unkomplizierte Schlachten mit einer waschechten Star Wars-Atmosphäre freut, wird die Anschaffung ziemlich wahrscheinlich nicht bereuen.
Quelle: PC Games
Luke gegen den Imperator - da fliegen die Fetzen! Die Heldenduelle sind spektakulär inszeniert.
Star Wars: Battlefront: Die Helden und Fahrzeuge
Alte Helden braucht das Land – und wenn diese über die Macht verfügen, umso besser. Zum Launch des Spiels stehen uns insgesamt sechs Helden zur Verfügung, welche durch ihre schiere Kampfkraft so manches Match aufmischen können – drei auf Rebellen- und drei auf Imperiumsseite. Die Rebellen erhalten durch Luke, Leia und Han Solo Unterstützung, die entweder mit Waffengewalt oder – in Lukes Fall – der Macht gegen ihre Feinde vorgehen. Dasselbe gilt für die Vertreter des Imperiums beziehungsweise der dunklen Seite, Darth Vader, Darth Sidious und Boba Fett. Anders als normale Einheiten fügen die Heroen ihren Gegnern massiven Schaden zu. Zusätzlich zu ihren Standardangriffen verfügen sie über drei Spezialaktionen, die allerdings nicht, wie bei den regulären Kämpfern, frei zugewiesen werden können. So wirft etwa Darth Vader sein Lichtschwert, Leias Blaster schießt mit deutlich mehr Wucht als normal und Luke saust mit rasantem Tempo auf seine Feinde zu. Diese Spezianangriffe sind automatisch On-Hit-Kills, außer sie richten sich gegen andere Helden. Spielen dürfen wir die besonderen Figuren entweder in speziell dafür vorgesehenen Spielmodi oder wenn wir ein entsprechendes Symbol während eines Matches aufsammeln. Das Hochgefühl, wie man es etwa bei Perksystemen nach einem erfolgreichen Killstreak erlebt, fällt hier also weg. Für Gelegenheitsspieler ist es natürlich toll, dass sie auch regelmäßig als Helden randürfen, aber es ist auch sehr simpel gelöst. Dasselbe gilt übrigens für die Fahrzeuge sowie Fluggeräte, die man in den Matches findet oder eben in speziell dafür gedachten Spielmodi anwählt. Das Gefühl, mit einem AT-ST durch die Gegend zu stapfen und Rebellen zu plätten, mit dem Speeder Bike Gas zu geben oder sogar hinter dem Steuer des Millennium Falcon den Luftraum unsicher zu machen, ist aber natürlich trotzdem mehr als befriedigend.
