Star Trek: Starfleet Academy - negative Zuschauerbewertungen lassen aufhorchen
Beim Publikum scheint die neue Star Trek-Serie alles andere als gut wegzukommen.
Endlich kann man die neue Star Trek-Serie streamen. Die ersten beiden Folgen von Starfleet Academy laufen bereits auf Paramount Plus. Und während sich die Kritikerinnen und Kritiker durchaus begeistert zeigen, kriegt die Serie von den Zuschauerinnen und Zuschauern ordentlich ihr Fett weg.
Starfleet Academy: Wie gut ist die neue Star Trek-Serie?
Ein Blick auf das Bewertungsportal Rotten Tomatoes vermittelt zwei Gegensätze, die aufhorchen lassen. Die Presse zeigt sich überwiegend positiv gestimmt. Starfleet Academy kommt nicht ganz an die Traumwertungen von Star Trek: Strange New Worlds mit 94 % Zustimmung ran. Dennoch ist ein Wert von 85 % Zustimmung mehr als ordentlich. Ganz anders sieht es jedoch aktuell beim Publikum aus.
Star Trek: Starfleet Academy erreicht bei den Zuschauerinnen und Zuschauer bislang nur einen enttäuschenden Wert von 35 %. Die Serie wird teilweise regelrecht verhöhnt. Zum Vergleich: Strange New Worlds erreichte beim Publikum mit all den verrückten Geschichten rund um Spock, Kirk und Co. einen Wert von sehr soliden 70 %. Doch was genau wird eigentlich an Star Trek: Starfleet Academy kritisiert?
So negativ fallen die Bewertungen zur neuen Star Trek-Serie aus
Ein User, der lediglich einen halben von fünf möglichen Sternen vergibt, schreibt beispielsweise folgendes: "Ekelhaft für die Fans von Star Trek und beleidigend für jeden über 12 Jahren. Dies ist möglicherweise die schlechteste TV-Show, die ich je gesehen habe, und ich bin immerhin fast 55 Jahre alt". Ein weiterer enttäuschter Trekkie, der ebenfalls nur mit einem halben Stern bewertet, watscht die neue Serie wie folgt ab:
"Handelt es sich hierbei um eine (un-)absichtliche Verhöhnung des eigenen geistigen Eigentums? Ein schrecklicher, wenn auch glänzender Beutel mit flammenden Exkrementen, der auf die Veranda derer fallen gelassen wird, die vergessen haben, dass er existiert, lange bevor der Gestank verblasst. Teenie-Drama-Komödie oder ängstliche Science-Fiction?". Solche deftigen Verrisse verhöhnen die neue Star Trek-Serie auf fragwürdige Weise. Doch es gibt durchaus auch positive Reaktionen auf Starfleet Academy:
"Als alter Trekkie mochte ich [die ersten Folgen] wirklich" schreibt ein Zuschauer, der 4,5 Sterne vergibt. Ein weiterer Nutzer zeigt sich überzeugt von der Mischung aus neuen Charakteren und alten Fan-Lieblingen und vergibt volle 5 Sterne. Einzelne Kommentare herauszupicken ist eine Sache, sich den Wertungsdurchschnitt genauer anzusehen, eine andere.
Bislang setzen sich die 35 % aus etwas mehr als 100 Bewertungen zusammen. Strange New Worlds wurde hingegen tausendfach bewertet. Im Fall von Star Trek: Starfleet Academy gilt es also abzuwarten, in welche Richtung sich die Bewertungen mit dem Erscheinen der weiteren Episoden entwickeln. Neue Folgen von Star Trek: Starfleet Academy erscheinen donnerstags. Gut möglich, dass sich die Stimmung noch bessert. Dennoch ist der negative Grundton der Zuschauerreaktionen gesetzt. Insgesamt umfasst die erste Staffel Star Trek: Starfleet Academy ganz zehn Folgen.

Logisch ;)
Was mir einfach schon zu Beginn (Trailer) missfallen ist, ist das Feeling, dass es sich hier eher um eine High-School handelt, als um eine Akademie.
Das Verhalten der Protagonisten erinnert eher an pubertierende Teenager.
Keine emotional stabileren, jungen Erwachsenen.
Es wird, wenns mir recht ist, schon in der ersten Folge "beef" gesucht.
Das ist also die Creme de la creme der Sternenflotte?
Einerseits gehen sich beinahe zwei Studenten an den Kragen, nur auseinandergehalten von einem anderen.
Andererseits gegen eine militär-Klasse(?).
Zum ersten Zwist:
Im Normalfall lernt man sich erst mal kennen, ist nett zueinander, eher introvertiert.
Kommt eine Typ daher, der sich aufspielen will, wird er ignoriert oder schräg angeschaut.
Kommt ein zweiter dazu: Sollen sie sich doch prügeln.
DAnn bekommen sie einen Verweis und beim zweiten fliegen sie von der Akademie.
Für jenden Studenten sollten eigentlich 200 hinten anstehen.
Diejenigen, welche es geschafft haben, sollten sie privilegiert fühlen und ein wenig Demut an den Tag legen.
Dass sich dann auch noch zwei Klassen "bekämpfen"...Kindergarten halt.
Hat sich so die Menschheit weiterentwickelt?
Gibts diese Streitigkeiten seit jeher, also eine Art Tradition?
Das ist dann also das Herz der Sternenflotte: Man macht sich gegenseitig runter.
Macht da die Akademie nicht dagegen? Schaut man da zu?
(Wird dann wohl eine Folge kommen, in der man aufeinander angewiesen ist und erst danach hat man sich ganz doll lieb)
Man ist weit in der Zukunft, verehrt aber eigentlich nur Leute (Menschen?), welche vor Jahrhunderten eine Rolle gespielt haben. Ist dazwischen ja dann wohl nicht viel passiert.
Grad mal gegoogelt. Stimmt, wir reden heute auch noch viel über
- Friedrich von Stauffen
- Franz von Assisi
- Albertus Magnus...
Dass das Raumschiff jetzt aufgegliedert ist...
mMn vollkommener Mumpitz.
Man wollte einfach etwas cooles machen. Aber sinnbefreit.
Die Designs der ST-Schiffe empfand ich schon seit der Kindheit ein wenig komisch.
Warum so viele dünne Abschnitte? Da ist die Sollbruchstelle schon von weitem zu sehen.
Da hat mit Battlestar Galactica um einiges besser gefallen. Auch von der Logik her,
dass die Brücke sehr gut geschützt ist.
Aber die Formen sind inzwischen ikonisch, also triebt mans auf die Spitze:
Ein Puzzle ohne Leim.
Ist ja nicht so, dass es 1-2 Folgen gibt, in denen Schilde oder Transporter versagen.
Aber das wird 800 Jahre später nie mehr passieren.
Das ganze wird auch ein wenig zusätzliche Energie benötigen (wobei ich mich da bei Academy nicht auskenne)
Warum hat man sich nicht auf ein EFFIZIENTES Design gestürzt.
Eine Art Borg-Schiff: Kompakt. Wenn schon neu, dann überlegt.
so Flasche leer.
ACHTUNG SPOILER!!!
die Danksagung an Avory Brooks fand ich eine ganz tolle Nummer im Abspann der letzten Folge academy. Daran sieht man wie Kurzman in das Fanchise reinwächst und zeigt es auch uns alten Hasen.
Ich kann jedem, abweichend meiner anfänglichen Meinung, zum jetzigen Zeitpunkt empfehlen, Academy eine Chance zu geben. Jede Star trek Serie fängt meist schwach an, und dafür ist das gezeigte doch mit jeder Folge die dazukommt erstaunlich gut. Und ich hab die 1. Folge nach 25 Minuten erst ausgemacht und hab es dann 3 Wochen später noch mal versucht. Es hat sich bis jetzt gelohnt.
Was ich sehr angenehm empfinde, ist das jetzt 800 jahre vergangen sind, die ganze Technik hat sich weiter entwickelt, und die Macher haben nun endlich die Freiheit sich von der heutzutage teils veralteten Technik, ich sag nur Pads in den Maschinenraum mit Dienstplan bringen, weil es keine Datenübertragung gibt, zu verabschieden.
Mir kommt nur momentan der Wissenschaftlich erklärlbare Aspekt etwas kurz, so wie die Materie die ihre Form ändern kann. Ich frage mich dann, wo vorher ein Gang war was passiert wenn da gerade einer herläuft, wenn der Gang verschwindet weil das Raunschiff sich umformt.
Da fehlt zu mindest mir persönlich die Logik, auf der die alten Star trek Serien ( wenn auch letztendlich erzwungen ) basierten.
Aber allgemein habe ich das Gefühl, dass bei neuen Interpretationen alter beliebter Franchises die Zielgruppe in erster Linie nicht die Fans und Zuschauer sind, sondern die Investoren. Und die haben eben meist kein Interesse am Content, sondern nur an möglichst schnellen Gewinnen. Egal, ob Spiele, Filme, Serien, das Problem zieht sich durch die komplette Unterhaltungswelt. Und wenn Staffel 1 mal nicht zündet, dann wird Staffel 2 nicht besser gemacht, sondern die Serie wird einfach eingestellt.
Traurige Zeiten für "Kunst" und Künstler. Klar ist Geld wichtig, schließlich kostet die Produktion ja auch viel Geld und man will Gewinne machen, um ein angenehmes finanzielles Polster für das nächste Projekt zu haben. Aber das sollte dann auch primär für die Macher und Künstler sein, nicht für kalte, gierige Investoren ohne Interesse am eigentlichen Produkt.