Split: Filmkritik einesThrillers mit vielen Gesichtern

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Test Christian Horn - Autor Als bevorzugte Quelle auf Google hinzufügen
Eine Persönlichkeit von Kevin: ein lispelnder siebenjähriger Junge.
Quelle: Universal

Der neue Film des "The Sixth Sense"-Regisseurs M. Night Shyamalan beginnt als Entführungsthriller: Ein Psychopath sperrt die Teenagerin Casey und zwei Freundinnen in ein verzweigtes Kellerverlies. Bald merken die Mädchen, dass ihr Entführer mit einer multiplen Persönlichkeitsstörung kämpft. 23 verschiedene Persönlichkeiten leben in ihm, darunter ein lispelndes Kind, ein fröhlicher Modedesigner und eine strenge Haushälterin. Ein halbes Dutzend davon lotet der Schotte James McAvoy ("Drecksau") mit seinem facettenreichen Spiel aus.

Wie immer bei Shyamalan verfügt auch "Split" über eine übernatürliche Komponente, wenn sich eine mögliche 24. Persönlichkeit namens "das Biest" ankündigt... Spannung bezieht der Mysterythriller aus dem Zusammenspiel von Anya Taylor-Joy ("The Witch") und James McAvoy. Dass beide Figuren an einem Kindheitstrauma knabbern, verleiht dem bisweilen übererklärten Plot einen emotionalen Unterbau. Zur dichten Atmosphäre trägt die dissonant dröhnende Tonspur entscheidend bei.

Wertung zu Split

Wertung:

7.0 /10

Fazit

Faszinierend gespielter, nicht immer schlüssiger Mysterythriller mit einem gelungenen Dreh ins Fantastische.

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