Die 10 einflussreichsten Spiele der Dekade, Seite 5: The Elder Scrolls 5: Skyrim und The Witcher 3: Wild Hunt

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Special Lukas Schmid - Autor PC Games Redaktion Als bevorzugte Quelle auf Google hinzufügen 17,55 €
Die 10 einflussreichsten Spiele der Dekade, Seite 5: The Elder Scrolls 5: Skyrim und The Witcher 3: Wild Hunt
Quelle: Bethesda

Es kommt nicht oft vor, dass Spiele ganze Genres begründen, ein Gameplay-Feature neu erfinden, zum Popkultur-Phänomen werden oder einfach als Vorbild dienen - die zehn Titel, die wir nach langer Diskussion in der Redaktion ausgesucht haben und die wir euch in diesem Special vorstellen, haben es aber ohne jede Frage geschafft. Neu: Jetzt könnt ihr euch unser Special auch als Video ansehen!

The Elder Scrolls 5: Skyrim

Der kleine Dovakhiin möchte aus dem Kinderparadies abgeholt werden" - The Elder Scrolls 5: Skyrim beeinflusste nicht nur die Spielelandschaft.

Genre: Rollenspiel
Entwickler: Bethesda
Hersteller: Bethesda 
Termin: 11. November 2011
Plattformen: PC, PS4, Switch u. v. m.

Drachen zu erschlagen ist euer Job – die Echsen sind Highlight und Markenzeichen des Spiels. Quelle: Bethesda Drachen zu erschlagen ist euer Job – die Echsen sind Highlight und Markenzeichen des Spiels. Das Rezept von Skyrim ist nicht besonders innovativ, zugegeben - bereits die beiden Vorgänger Oblivion und Morrowind bedienten sich größtenteils der gleichen Mechaniken, auch in nachfolgenden Werken blieb Bethesda der Erfolgsformel treu. Aber genau diese Mischung erreichte und begeisterte 2011 so viele Spieler wie nie zuvor. Himmelsrand ist groß, Himmelsrand ist gefährlich, und Himmelsrand ist euer Spielplatz. Was ihr darin anstellt, bleibt weitestgehend euch überlassen. Räumt Hügelgräber leer, lest alle Bücher, erschlagt Drachen, richtet euer Haus ein, tötet NPCs, werdet Chef aller Gilden, spielt einen muskelbepackten Nord oder einen listigen Argonier und taucht ein in eine raue Fantasy-Welt, die man so zuvor noch nicht gesehen hatte. Während Skyrim spielerisch keine Wagnisse einging, sogar Features der Vorgänger kürzte, erfreute es sich immenser Beliebtheit, die sich in glänzenden Verkaufszahlen (30 Millionen Kopien, systemübergreifend bis heute), jeder Menge Auszeichnungen und vielen Portierungen niederschlug.

Wenige Spiele nehmen zudem einen so großen Stellenwert in der Pop- und Internetkultur ein: Wir verdanken Skyrim unter anderem eine Menge "Pfeil im Knie"-Witze, mindestens zwei Kinder mit dem Namen Dovakhiin sowie unzählige Fus-Ro-Dah-Youtube-Videos. Immer noch sehr aktiv ist die Mod-Szene rund um Bethesdas Rollenspiel, die teilweise skurrile Blüten treibt - etwa in der Form einer Modifizierung, die alle Drachen durch Thomas the Tank Engine ersetzt. - Katharina Pache

Meinungen

The Witcher 3: Wild Hunt

Detailverliebte Open World trifft Wahnsinnsstory: Im Jahr 2015 schockte der Witcher die Konkurrenz. Damit bleibt das Rollenspiel bis heute unerreicht.

Genre: Rollenspiel
Entwickler: CD Projekt
Hersteller: CD Projekt 
Termin: 19. Mai 2015
Plattformen: PC, PS4, Xbox One, Switch

Von der Story über die Grafik bis hin zu den Quests: Die Qualität glänzte aus jeder Programmzeile. Quelle: CD Projekt Red Von der Story über die Grafik bis hin zu den Quests: Die Qualität glänzte aus jeder Programmzeile. Spätestens als man mit Plötze im Abendrot durch Velens Wälder ritt, als man Ciri das erste Mal in die Arme schloss, als man Könige stürzte und Zauberinnen verführte, da gab es keine Zweifel mehr: The Witcher 3 war die neue Referenz. Mit seinem irre ambitionierten Fantasy-Abenteuer gelang CD Projekt auf Anhieb der Sprung in die Open World - und ließ zahllose Skeptiker verstummen. Viele dachten, man könne keine offene Welt à la Skyrim mit derart intensivem Storytelling kombinieren, wie man es von CD Projekt gewohnt war. Doch The Witcher 3 zeigte: Das geht. Und wie! 50 Stunden intensive Hauptquest mit zig denkwürdigen Momenten, stark geschriebene Charaktere (man denke nur an den blutigen Baron!), knifflige Entscheidungen mit spürbaren Auswirkungen und ein mordscooler Held allein hätten bereits ein tolles Spiel ergeben.

Doch zusätzlich gab es auch riesige Landmassen zu erkunden, die nochmals mehr als 50 Stunden an Nebenaufgaben, Dungeons, Schatzsuchen und vielem mehr bereit hielten. Allein in der prächtigen Stadt Novigrad konnte man problemlos ein paar Tage zubringen. Nicht alles war perfekt, es gab viel nutzlose Beute, der Schwierigkeitsgrad fiel oft zu leicht aus. Doch all das verblasste angesichts des umwerfenden Gesamtpakets, das später dank zweier riesiger DLCs nochmal gute 30 Stunden größer wurde. Auch heute noch sieht das Spiel fantastisch aus. Und führt ungehindert zahllose Bestenlisten an. Doch wie lange noch? Im April veröffentlicht CD Projekt sein neues Spiel Cyberpunk 2077 - und viele rechnen schon jetzt mit einem Meisterwerk. - Felix Schütz

Meinungen

Welche Spiele haben euch in den letzten zehn Jahren ganz besonders mitgerissen beziehungsweise welche findet ihr einflussreicher als alle anderen? Verratet es uns in den Kommentaren!

Bildergalerie

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  1. Seite 1 Die 10 einflussreichsten Spiele der Dekade, Seite 1: Broken Age und Dark Souls
  2. Seite 2 Die 10 einflussreichsten Spiele der Dekade, Seite 2: Fortnite und Gone Home
  3. Seite 3 Die 10 einflussreichsten Spiele der Dekade, Seite 3: Grand Theft Auto 5 und Heavy Rain
  4. Seite 4 Die 10 einflussreichsten Spiele der Dekade, Seite 4: Minecraft und Pokémon Go
  5. Seite 5 Die 10 einflussreichsten Spiele der Dekade, Seite 5: The Elder Scrolls 5: Skyrim und The Witcher 3: Wild Hunt
    • Kommentare (7)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von Gemar Mitglied
        Der größte beeinflussende Faktor in der letzten Dekade war sicherlich die GIER der Publisher oder sogar der Entwickler.

        Wie viele Spiele haben ihre Möglichkeiten nicht genutzt?
        Wie viele Spiel wurden aufs Geldeintreiben ausgerichtet?
        Wie viele Spiele kamen unfertig auf den Markt?
        Wie viele Genre Könige sind im Sumpf der Gier versunken?
        Ich will es gar nicht mehr wissen.

        Spiele müssen Geld einbringen, das ist klar. Aber das was das Marketing da macht zerstört geniale Franchises und gute Spiele.
        Das aktuell beste Beispiel dazu ist Blizzard.
      • Von Gemar Mitglied
        Der größte beeinflussende Faktor in der letzten Dekade war sicherlich die GIER der Publisher oder sogar der Entwickler.

        Wie viele Spiele haben ihre Möglichkeiten nicht genutzt?
        Wie viele Spiel wurden aufs Geldeintreiben ausgerichtet?
        Wie viele Spiele kamen unfertig auf den Markt?
        Wie viele Genre Könige sind im Sumpf der Gier versunken?
        Ich will es gar nicht mehr wissen.

        Spiele müssen Geld einbringen, das ist klar. Aber das was das Marketing da macht zerstört geniale Franchises und gute Spiele.
        Das aktuell beste Beispiel dazu ist Blizzard.
      • Von SOTColossus Mitglied
        Heavy Rain kann ich nicht ganz nachvollziehen. Von der völlig grausamen Steuerung abgesehen, gab es meiner Meinung in den 90ern genau soviele interaktive Filmspiele wie nach Heavy Rain.

        Da hätte ich eher irgendeines der frühen storylastigen Sony 3rd Person Action Adventures genommen, denn storylastig steht mittlerweile für hohe Wertungen und man merkt, wie sich Sony völlig darauf verlässt und z.B. auch schon die letzten Tomb Raider in diese Richtung gehen.
      • Von Gemar Mitglied
        Zitat von Worrel
        The Walking Dead, das eine ganz Flut an ähnlichen Spielen hervorgebracht hat?
        Meinst Du das Adventure von Telltale? Große Auswirkungen hatte deren Spielprinzip aber nicht auf andere Entwickler. War dies mehr oder weniger doch schon vertreten.
      • Von Neawoulf Mitglied
        Far Cry 3 würde mir da noch einfallen, aus meiner Sicht allerdings als Negativbeispiel: Das Spiel hat wohl, wie kaum ein anderes, das Open World Konzept beeinflusst, das seitdem in unzähligen Spielen (nicht nur auf Ubisoft beschränkt) ähnlich funktioniert: Große, grafisch schöne, aber oft seelenlose offene Spielwelt, linear durchgescriptete Hauptmissionen, die per Minimap/GPS wie Attraktionen eines Theme Parks abgeklappert werden, gemischt mit unzähligen repetitiven Nebenaufgaben. Damals hat's mir in Far Cry 3 sogar noch Spaß gemacht, aber inzwischen kann ich dieses Open World Konzept echt nicht mehr sehen. Open World könnte so viel mehr bieten in Sachen Immersion, Spielmechaniken, Storytelling ... aber die großen Publisher scheinen an diesem Theme Park Konzept festhalten zu wollen.
      • Von Worrel Mitglied
        The Walking Dead, das eine ganz Flut an ähnlichen Spielen hervorgebracht hat?
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