Small Town Killers: Filmkritik zur schwarzhumorigen dänischen Komödie
Ib und Edward haben genug von ihren Ehefrauen. Im Bett läuft nichts mehr und die beiden werden zu allem Überfluss auch noch ständig verspottet. Um das Geld für den Scheidungskrieg zu sparen, heuern sie kurzerhand einen ausländischen Auftragskiller an.
Die biederen Handwerker Ib und Edward sind arg frustriert. Nicht nur, dass ihre Gattinnen sie nicht mehr ranlassen, die machen sich auch noch lustig über ihre Männer. Warum dann nicht scheiden lassen? Doch das würde teuer. Die Idee also: Lassen wir unsere Alten doch einfach von einem Profikiller umbringen! Prompt landet der versoffene Russe Igor in der dänischen Provinz und macht gleich mal ein paar Leute kalt. Doch die Holden riechen derweilen den Braten und heuern ihrerseits eine spleenige englische Lady an, die sich auf das Geschäft mit dem schleichenden Tod versteht ...
Schön schwarzhumorig kommt diese dänische Klamotte daher, aber dabei auch so furchtbar naiv, dass es schon wieder zum Stirnrunzeln führt. Da sitzt kaum ein Wortwitz und wird auch jegliche Chance zur Situationskomik verpasst. Durch schön schrullige Figuren allein trägt sich eine Komödie heutzutage eben nicht mehr und leider verlässt sich Ole Bornedals Drehbuch viel zu sehr auf diese. Bei Nachtwache hat er es 1994 deutlich besser gemacht.
FAZIT
Ziel verfehlt, setzen! Irgendwie versteht diese Komödie es nicht, einen wirklich zum Lachen zu reizen. Zweimal Kichern allein reicht nicht.
Offizieller deutschsprachiger Trailer zu "Small Town Killers":
