Shadowrun
Daneben beschränkt Ihre magische Energie (sogenannte Essenzpunkte) die Zahl der Zauber, die Sie wirken können. Zudem blockiert mancher Spruch oder manches technische Hilfmittel Essenzpunkte, statt sie zu verbrauchen. So regenerieren sie sich erst, wenn die Wirkung der Magie-Fertigkeit nachlässt. Dass jede der vier Rassen - Mensch, Elf, Troll und Zwerg - zudem unterschiedlich begabt ist, macht die Sache zusätzlich taktisch. Die Menschen sind die Allrounder und sowohl im Kampf als auch in Sachen Magie zu gebrauchen. Die Elfen dagegen stellen die schnellste Rasse dar. Dafür halten sie wenig Schaden aus, heilen sich aber mit der Zeit automatisch. Trolle agieren langsam und eignen sich optimal für Schlachten gegen mehrere Gegner, da sie viel Schaden einstecken. Zwerge haben die meisten Essenzpunkte und entziehen ihrer Umgebung magische Energie - dafür regeneriert sie sich bei ihnen nur langsam. Diese Unterschiede der Rassen machen sich aber nicht so stark bemerkbar, wie es scheint.
Technisch schwächelt Shadowrun jedoch. Die Innenlevels wirken trist, alles erscheint Grau in Grau. Lediglich die Außenareale überzeugen. Ein paar hübsche Effekte hier und da wissen zu gefallen, insgesamt erinnert der Look aber an einen Half-Life 2-Mod. Der Online-Modus zeichnet sich durch seine Komfortabilität aus. Um schnell eine Internetpartie zu spielen, reicht es, einen Button im Menü zu klicken. Das Spiel sucht dann selbstständig nach einem optimalen Server. Über den integrierten Vioce-Chat besprechen Sie sich mit Teamkollegen. Ein Zusatzprogramm ist nicht nötig. Einfacher geht es nicht.