Filmrezension zum Animationsabenteuer Robinson Crusoe
Der Regisseur Vincent Kesteloot, der uns bereits "Sammys Abenteuer 2" brachte, präsentiert mit "Robinson Crusoe" eine neue aufregende und exotische Welt, in welcher sich der Schiffbrüchige Robinson Crusoe mit den tierischen Bewohnern einer einsamen Insel anfreundet und einige Abenteuer erlebt.
Der Entdecker Robinson Crusoe strandet nach einem Sturm auf einer einsamen Insel. Er ist jedoch nicht so allein, wie er anfangs glaubt: In dem Papagei Dienstag findet er eine Art Seelenverwandten; denn auch Dienstag träumt davon, die Welt zu entdecken. Nach anfänglichen Verständigungsschwierigkeiten kann sich Robinson mit dem geflügelten Quatschkopf anfreunden. Schon bald helfen dieser und dessen tierische Freunde Robinson dabei, sich auf der Insel häuslich einzurichten. Es dauert aber nicht lange, bis sich diese kleine Gemeinde gegen Raubkatzen und Piraten zur Wehr setzen muss.
Regisseur Vincent Kesteloot erzählt eine liebevolle Fabel über Freundschaft und Vertrauen, die nur gelegentlich den erzählerischen Faden verliert. Eher ein Spaß für ein jüngeres Publikum, können sich erwachsene Begleitungen an den detailverliebten Animationen und 3D-Effekten und den Stimmen von Matthias Schweighöfer, Kaya Yanar und Cindy aus Marzahn erfreuen.
Fazit / Beeindruckend animierter Familienfilm, der nur erzählerisch und emotional gelegentlich etwas vom Kurs abdriftet.
