Red Dead Redemption 2: Diese 5 Dinge solltet ihr unbedingt einmal gemacht haben
Die Welt von Red Dead Redemption 2 ist groß, sehr groß. Entsprechend viel gibt es im virtuellen wilden Westen zu tun. Wir haben fünf Vorschläge, wie ihr euch abseits der Story-Missionen in RDR 2 beschäftigen könnt.
Ein Leben als Outlaw ist hart. In Red Dead Redemption 2 (jetzt kaufen / 56,99 € ) kümmert ihr euch nicht nur um euer eigenes Wohlergehen, sondern auch um das eurer restlichen Bande - die Van-der-Linde-Gang braucht Medizin, Nahrungsmittel, Munition und jede Menge Kohle, die es unter anderem mit Raubüberfällen zu beschaffen gilt. Wenn ihr Hilfe dabei braucht - hier sind unsere RDR2-Guides zu perfekten Fellen und Hehlerstandorten! Es spricht aber nichts dagegen, abseits der Hauptmissionen und der Camp-Versorgung mal die Seele baumeln zu lassen, Kraft zu tanken und sich mit Kleinigkeiten zu beschäftigen, die nicht direkt auf der To-Do-Liste stehen. Hier kommen fünf Vorschläge zum Zeitvertreib im Wilden Westen!
Quelle: Computec
Dafür muss auch mal Zeit sein: Kommt euren Kumpanen im Lager näher und verbringt ein bisschen Zeit mit ihnen. Man weiß ja nie, wann man sich wiedersieht.
Saugt die Lager-Atmosphäre auf
Alle Bandenmitglieder haben einen Tagesablauf. Die Frauen kochen Eintopf für die Gang(ab Mittag könnt ihr euch bedienen und vom Kerne-Boost des Mahls profitieren), der kleine Jack spielt, viele betrinken sich, abends sitzt man gemeinsam am Lagerfeuer und eure Mitstreiter geben Geschichten aus der bewegten Vergangenheit zum Besten. Schnüffelt doch etwas herum oder unterhaltet euch mit euren Weggefährten! Wisst ihr etwa, was in der Bibel des Reverend steckt, die er meistens mit sich herumträgt?
Werdet zum Naturforscher
Mit über 150 Tierarten strotzen Steppe, Sumpf und Wälder in Red Dead Redemption 2 nur so vor Leben. Die Vögel, Reptilien, Amphibien und Säugetiere sind unglaublich detailgetreu und realistisch umgesetzt. Eine Kieferntangare fliegt anders als eine Stockente, Klapperschlangen warnen mit dem typischen Rasseln, wenn ihr ihnen zu nahe kommt, Bisons starten eine Stampede, wenn ihr sie aufschreckt. Schon in einem winzigen Waldstück könnt ihr mit etwas Geduld jede Menge Tiere beobachten und auf diese Weise euer Kompendium mit neuen Einträgen füllen. Besonders viel Betrieb herrscht bei Teichen und Bächen, wo Tiere regelmäßig zur Wasseraufnahme vorbeischauen.
Taucht in euer Tagebuch ein
Arthur führt ein Tagebuch, in dem er seine Gedanken notiert. Das Lesen der Zeilen ermöglicht einen noch intimeren Blick auf sein Befinden, als wenn man nur seinen Dialogen mit anderen Personen lauscht. Außerdem ist Arthur ein talentierter Künstler und hält die unterschiedlichen Orte, die die Bande besucht, in Bleistiftskizzen fest. Auch, wenn ihr unterschiedliche Tierarten oder Situationen in Stadt und am Straßenrand beobachtet, verewigt Arthur diese Szenen im Buch. Das Tagebuch ist etwas versteckt, ihr öffnet es zum Schmökern, wenn ihr lange den linken Button des Digikreuz gedrückt haltet.
Campt in der Wildnis wie ein echter Cowboy
Quelle: Computec
Ein echter Cowboy schläft unter dem Sternenzelt und kümmert sich immer vorbildlich um sein Reittier!
Ein Lagerfeuer, etwas Bohnen aus der Dose (oder ein saftiges Stück Fleisch, frisch über dem Feuer geröstet), Alkohol und Zigaretten: Für die perfekte Cowboy-Romantik müsst ihr nur euer Lager unter freiem Himmel aufschlagen. Eine gute Gelegenheit, um eure Ausrüstung auf Vordermann zu bringen und Salben herzustellen, damit in eurer Kräutertasche wieder Platz ist und die Knarren nicht beim nächsten Feuergefecht versagen. Und vergesst nicht, eurem Pferd etwas Gutes zu tun, wenn ihr gerade eine Pause macht. Das Striegeln und Füttern ist schnell erledigt und vertieft eure Beziehung zum Vierbeiner.
Schaut euch die Gegend mit dem Adlerauge an
Die Adlerauge-Fähigkeit hilft euch nicht nur bei Kämpfen, sondern auch beim Jagen. So entdeckt ihr die Fährten unterschiedlicher Tiere. Das geht übrigens auch in der Luft: selbst Fledermäuse und Vögel hinterlassen eine Spur. Aber denkt vor allem daran, besondere Orte kurz mit dem Adlerauge unter die Lupe zu nehmen. Interessante Objekte werden mit einem goldenen Schimmer markiert. Beispiel: Vielleicht ist euch schon der markante, einzeln stehende Baum auf einem Hügel in den Heartlands aufgefallen. Aktiviert beim Betrachten des Baumes mal das Adlerauge, um eine kleine Überraschung zu finden. Alternativ seht ihr einfach in unseren Guides nach, wo Secrets wie die Traumfänger und Saurierknochen zu finden sind ...
Soweit zu unseren Vorschlägen und zu Nebenbeschäftigungen in RDR 2 - wie vertreibt ihr euch die Zeit in im Wilden Westen am liebsten?

Ich spoiler nun ein bisschen also nicht weiterlesen wenn man es nicht erfahren will.
Es wurde im Vorfeld groß mit all den Tätigkeiten geworben usw,die finde ich auch durchweg gut.
Schade finde ich aber,es wurde u.a ja viel mit dem Lager geworben und den Gangmitgliedern für die man diverse Tätigkeiten machen kann und mit dem man durch das Land reisen kann.
Stimmt eigentlich auch.
Problem ist nur,gegen Ende der Hauptstory fällt das Lager mit seinen Tätigkeiten weg.Ganz am Ende schaut es so aus,dass sich die Bande mehr oder weniger aufgelöst hat,weil sie völlig zerstritten war durch Verrat und Wahnsinn,mehrere Mitglieder sind umgekommen.
Heißt also,das Lager mit dem im Vorfeld von Rocksstar so geworben wurde fällt komplett weg und damit auch die Interaktion mit den Bandenmitgliedern,die ein teilweise echt ans Herz wachsen können,weil die Story so super rübergebracht wird.
Man bekommt zwar am Ende des Spiels,wo man dann anfängt John Marston zu spielen,eine eigene Farm (die im 1.Teil dann eine Rolle gespielt hat),aber die ist nicht mehr mit dem Lager der Bande zu vergleichen.
Gleichzeitig ist auch die Sache,viele Tätigkeiten erlernt man erst im laufe der Story im Lager durch Bandenmitglieder und auch mit dem Fortschritt in der Story bekommt man Zugang zu neuen Waffen und Ausrüstung.
Heißt also auch,man kann nicht ab einem bestimmten Punkt einfach mit der Hauptstory aufhören und hat trotzdem Zugriff auf alle Inhalte wie Waffen,Tätigkeiten usw,man MUSS also die Hauptstory abschließen um vollen Zugriff auf sämtliche Dinge im Spiel zu haben.
Das führt dann aber zu einem anderen Problem.
Am Ende der Hauptstory stirbt Arthur Morgan,genauso wie im 1.Teil John Marston getötet wurde.Wo man im 1.Teil dann mit seinem Sohn Jack weitergespielt hat,spielt man hier mit John weiter.
Das finde ich persönlich schade,weil mir Arthur in laufe der Story echt ans Herz gewachsen ist als Protagonist,optisch hat er mir auch mehr zugesagt als der vernarbte John (die Art wie Arthur abtritt hängt auch damit zusammen wie ehrenhaft er sich im laufe des Spiels verhalten hat).
Wie gesagt,leider hat man aber keine Möglichkeit einfach die Hauptstory zu stoppen,wenn man auf alle Inhalte uneingeschränkt zugreifen will.
Mit dem Lager ist auch noch die Sache,in der Vorstellung von RDR2 hieß es immer man kann mit dem Lager (bzw der Bande) durch das Land ziehen.Eigentlich hat man dann verstanden man kann sich damit immer neue Orte suchen an die man sich niederlässt,ist aber auch nicht so.
Die Bande und damit das Lager ziehen von selbst in laufe der Story an festgelegte Orte und gerade den vorletzten Ort (Sumpf) fand ich persönlich nicht mehr so toll.
Nun habe ich die Hauptstory durch,bin trotz der Kritikpunkte super zufrieden mit dem Spiel,aber finde es schade das ich nun gezwungen bin mit John weiterzuspielen und nicht mehr mit Arthur und dass das Lager komplett weggefallen ist und damit auch die Bandenmitglieder (ausgenommen John's Familie).