Quake 4 (dt.)

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Quake 4 (dt.) Zur Abwechslung dürfen Sie zwischen den Schusswechseln in zwei Einsätzen die Kontrolle über einen futuristischen Panzer übernehmen. Sie rollen durch diverse Freiluftareale, die zwar ganz nett ausschauen, aber durch ihre Monotonität nicht wirklich überzeugen können. Vor allem die Steuerung lässt zu wünschen übrig. Das Gefährt lässt sich nur schwammig lenken und die ständigen Raketenangriffe der Feinde gingen uns schnell auf die Nerven.

Anders schaut es jedoch bei den Missionen aus, bei denen Sie in einen riesigen Mech-Anzug schlüpfen. Mit Maschinengewehr oder Granatwerfer kämpfen Sie sogar gegen eine hochhausgroße Metallspinne. Dass Derartiges mit ids aktueller Engine überhaupt möglich ist, überraschte uns. Schließlich beschränkte sich Doom 3 auf düstere, mit Grafikeffekten vollgepumpte Umgebungen und Gegner. Einsätze an der frischen Luft waren Mangelware. Nun lenken Sie Mister Kane im Mech-Anzug durch riesige rote Berglandschaften, die an den Mars erinnern.

Waffenkäfig

Quake 4 (dt.) Die an die Serie angelehnten Waffen präsentieren sich gewohnt durchdacht. Halten Sie anfangs nur eine mickrige Blaster-Pistole in den Händen, kommen die altbewährten Kandidaten wie Maschinenpistole, Schrotflinte, Lightning-Gun, Granat- und Raketenwerfer hinzu. Und was nur wäre die Quake-Reihe ohne die Railgun? Die Strahlenkanone kann aus den Strogg-Fieslingen in wenigen Momenten eine Staubwolke machen.

Außerdem werden manche Schießeisen im Verlauf der Geschichte durch Ingenieure aufgemotzt. So verfügt beispielsweise die Shotgun später über ein größeres Fassungsvermögen. Besonders gefallen hat uns das Nailgun-Upgrade. Per Mausklick schalten Sie in eine Zoom-Ansicht und können Gegner anpeilen, sodass sich die Munition selbst ihren Weg zum Opfer sucht.

Am spektakulärsten ist aber mit Abstand die Dark Matter Gun, kurz DMG. Die Knarre ist mit schwarzer Materie geladen. Einmal den Abzug gedrückt, verschlingt ein schwarzes Loch imposant alle Gegner, die sich in der Nähe befinden. Die DMG löst die alte Überwaffe, das Plasmagewehr BFG (Big Fucking Gun) ab und ist im Multiplayer genau so tödlich wie im Einzelspielermodus.

Freundeskreis

Quake 4 (dt.) Apropos: Der Mehrspielermodus hat uns besonders erstaunt. Schließlich war nicht zu erwarten, dass mit der Doom 3-Engine schnelle, hitzige Ballereinlagen im Internet und Netzwerk möglich wären, ohne dass die Framerate in den Keller stürzt. Schließlich beschränkte id vergangenes Jahr den Mehrspielermodus von Doom 3 auf vier Spieler, um einen reibungslosen Ablauf gewährleisten zu können. Doch der Multiplayer von Quake 4 (dt.) gleicht spielerisch dem Vorgänger Arena.

Die nötige Hardware vorausgesetzt, läuft der Titel mit einer konstanten Bildwiederholrate und mit einer starken Verbindung auch ohne Lags. Ein guter Ping ist deshalb wichtig, weil vor allem beim Benutzen einer Waffe wie der Railgun jeder Moment über Sieg oder Niederlage entscheiden kann. Auch die 14 Mehrspielerkarten sind intelligent gestaltet und kommen an die Qualität der Karten des Vorgängers heran. Auch die legendären Jumppads sind aus den Vorgängern übernommen und verleihen dem Mehrspielermodus den typischen Quake-Touch.

Ende gut, alles gut

Quake 4 (dt.) Nach zehn bis zwölf Stunden und einigen Zwischengegnern ist Matthew Kanes Kampf gegen die Strogg vorbei. Sogar auf dem Schwierigkeitsgrad "Einfach" wagen Sie es besser nicht, wie ein wildgewordener Möchtegern-Rambo durch die Levels zu düsen. Profis trauen sich an die drei höheren Grade heran. An Abwechslungsreichtum und Atmosphäre wird Quake 4 (dt.) gerade mal von Genre-Primus Half-Life 2 übertroffen. Die Entwickler schaffen es, den Spieler von Anfang bis Ende für das düstere Sciencefiction-Szenario zu begeistern. Dafür verdienen sie unseren Respekt.

Wertung zu Quake 4 (dt.) (PC)

Wertung:

9.0 /10
Pro & Contra
Sehr gelungenes SpieldesignViel Abwechslung und tolle EndbosseFlotter, klassischer Mehrspielermodus
Fahrzeuglevels zum Teil gestrecktDeutsche Version stark geschnitten

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    • Kommentare (3)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von LordMephisto Spiele-Kenner/in
        Zitat von Echtzeitmensch am 04.09.2006 19:48

        Soviel zum Klugscheißmodus: DSL 2000 bis 6000 erhöhen die Ping-Rate genau um 0. Sie erhöhen NUR die Downloadgeschwindigkeit.
        Mal davon ab, dass du hier grade nen fast ein Jahr alten Thread hochziehst. Wo hat ex bitte was davon geschrieben? Er sagt nur das man Fastpath haben sollte.
        Ach und zum Thema Klugscheißmodus: Wäre auch schlecht wenn sich der Ping erhöhen würde ;-)
      • Von LordMephisto Spiele-Kenner/in
        Zitat von Echtzeitmensch am 04.09.2006 19:48

        Soviel zum Klugscheißmodus: DSL 2000 bis 6000 erhöhen die Ping-Rate genau um 0. Sie erhöhen NUR die Downloadgeschwindigkeit.
        Mal davon ab, dass du hier grade nen fast ein Jahr alten Thread hochziehst. Wo hat ex bitte was davon geschrieben? Er sagt nur das man Fastpath haben sollte.
        Ach und zum Thema Klugscheißmodus: Wäre auch schlecht wenn sich der Ping erhöhen würde ;-)
      • Von Echtzeitmensch NPC
        Zitat von eX2tremiousU am 24.10.2005 12:00


        Zum MP: "mit entsprechender Hardware und euner guten Internetverbindung". Hier kann man eigentlich direkt schreiben "Ohne 3 GHz CPU, 1 GB RAM und GeForce 6800 macht der Titel bei mehr als 8 Spielern keinen Spaß weil es sonst sogar damit ruckelt". Und ohne DSL 2000 mit FP braucht man sich gar nicht erst an größere Schlachten mit mehr als 4 Spielern ranzuwagen. DSL 1000 ohne FP und alles darunter bringen nichts mehr. Komisch: Bei BField 2 reicht DSL 1000 noch locker zum spielen aus, trotz größerer Karten und WESENTLICH mehr Gegnern. Die D3-Engine ist wohl in solchen Punkten "etwas" anspruchsvoller.

        Regards, eX!
        Soviel zum Klugscheißmodus: DSL 2000 bis 6000 erhöhen die Ping-Rate genau um 0. Sie erhöhen NUR die Downloadgeschwindigkeit.
      • Von eX2tremiousU Mitglied
        Schnöner Test, nur frage ich mich ob die inhaltlichen Fehler absichtlich engebaut wurden? *Klugscheißmodus an* ;-)

        "Voss" ist kein Cpt. sondern nur ein Lt., sprich er ist Squad-Leader (was bei uns wohl ein Gruppenführer wäre). Des weiteren ist die "Hannibal" nicht sein Schiff, es steht unter dem Kommando von General "Schlagmichtot".

        So erleben Sie in einer Zwischensequenz wie vor Ihren Augen Narbengesicht Sledge von einem Strogg angegriffen und in die Tiefen der Strogg-Verarbeitungsanlagen gerissen wird.

        Falsch, Sledge, der Herr mit dem russischen Akzent wird nicht in einen "Strogg-Prototypen" verwandelt. Auch hier ist es Lt. Voss der dran glauben muss und später "leicht" modifiziert wieder auftaucht.

        Zum MP: "mit entsprechender Hardware und euner guten Internetverbindung". Hier kann man eigentlich direkt schreiben "Ohne 3 GHz CPU, 1 GB RAM und GeForce 6800 macht der Titel bei mehr als 8 Spielern keinen Spaß weil es sonst sogar damit ruckelt". Und ohne DSL 2000 mit FP braucht man sich gar nicht erst an größere Schlachten mit mehr als 4 Spielern ranzuwagen. DSL 1000 ohne FP und alles darunter bringen nichts mehr. Komisch: Bei BField 2 reicht DSL 1000 noch locker zum spielen aus, trotz größerer Karten und WESENTLICH mehr Gegnern. Die D3-Engine ist wohl in solchen Punkten "etwas" anspruchsvoller.

        Regards, eX!
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