Prototype: Test zum Action-Feuerwerk - Dauerbrenner oder Fehlzündung?
Blutig, blutiger, Prototype. Doch kann das Action-Spiel auf Dauer fesseln? Wir haben uns durchs pokalyptische Manhattan gekämpft und sagen: definitiv! Anmerkung: Unser Test basiert auf der Playstation-3-Version von Prototype. Bis dato stellte uns Activision keine PC-Version zur Verfügung. In Anbetracht der hohen (und baldigen) Indizierungsgefahr, werden wir voraussichtlich keinen Test der PC-Version veröffentlichen können. Nichtsdestotrotz möchten wir Sie anhand dieses Artikels über die Pros und Kontras von Prototype informieren.
Die Fähigkeiten wissen nicht nur durch Aufwertbarkeit, sondern auch durch ihre Vielfalt zu überzeugen. Keine der Varianten gerät im Spielverlauf übermächtig oder nutzlos. Je nach Vorliebe darf Alex seinen Peitschenarm schwingen, Gegner mit Wolverine-Krallen aufspießen oder mit gewaltigen Fäusten alles platt dreschen. Eine bestimmte Taktik erfordert zwar keiner der Gegner, doch generell fällt der Sieg je nach Widersacher mit bestimmten Fähigkeiten durchaus einfacher. Dies spornt an, auch andere Attacken auszuprobieren. Da man zudem noch Panzer und Helikopter übernehmen kann, braucht sich niemand über mangelnde Abwechslung zu beschweren. Dieser Kniff mit der großen Auswahl unterschiedlicher, starker Fähigkeiten katapultiert das Spiel erst in höhere Spielspaßsphären. Denn rein theoretisch gerät das stumpfe Schlachten schnell zur öden Pflicht. Praktisch wechselten wir jedoch einfach regelmäßig die Fähigkeit und umgingen so das Problem möglicher Eintönigkeit. Zusätzlich aufgepeppt durch spektakuläre Devastator-Moves, regelrechte Überfähigkeiten, holen die Entwickler das Maximum aus der eigentlich simplen Spielmechanik heraus.
Ein einfaches Grundprinzip und eine offene Spielwelt - so mancher Titel stolperte schon über diese Kombination und tat sich mit dem Feature Open World keinen Gefallen. Ganz anders jedoch bei Prototype. Radicals Action-Feuerwerk kann nur mit einer offenen Spielwelt funktionieren. Das resultiert einerseits aus dem Setting, einer Stadt im Endzeit-Zustand. Durch lineare Levels hätte man die Weltuntergangsstimmung niemals so eindrucksvoll und glaubwürdig darstellen können. Andererseits hat Alex Mercer noch eine Superfähigkeit in petto, die wir bisher nicht erwähnt haben: Er kann wahnsinnig hoch springen, Wände hochlaufen und mit genügend Schwung über weite Strecken gleiten. Etwas Übung vorausgesetzt, fliegen Sie über ganze Stadtviertel hinweg und erreichen in kürzester Zeit beinahe jeden Punkt der Stadt. Dementsprechend langweil Sie Prototype nicht mit langer Latscherei zur nächsten Mission, sondern machte besagte "Lauf"-wege beinahe schon zum Highlight. Wir konnten zumindest nicht genug davon kriegen!
Übrigens: Unser Schwestermagazin Videogameszone.de hat den Prototype-Test für die Konsolenversionen.

Oder habe ich die Dateien falsch entpackt?
die aber beide lösbar sind:
- Erkennung von div. Gamepads
- Massive Soundprobleme
Das Gamepad-Problem läßt sich einfach mit dem Xbox360-Gamepad-Emulator lösen.
In der Ini-Datei muss man ggfls. die Achsen und Buttons von Hand ändern, dann klappt alles einwandfrei.
Für das Soundproblem braucht man einen Scarface-Explorer. Damit die 00audio.rcf und die 01audio.rcf -Dateien in das Audio-Verzeichnis entpacken. Dann sind alle Soundprobleme passé. Da gibts wohl bei der In-Game-Dekomprimierung Probleme.
Das Spiel ist echt top - es macht riesen laune und ist eigentlich super einfach. Man baucht nicht groß nachdenken, sondern nur draufhauen, was das zeug hält. Ist echt mal ne gute Abwechslung :)
http://www.pcgames.de/?menu=0901&s=thread&bid=107&tid=7907809&x=2
Ich habe mein Saitek P2600 ohne Probleme bei Prototype zum Laufen gebracht. :-]