Brasilien sei Dank
Altmeister Eric Cantona (ehemals Manchester United) versenkt den Kopfball ganz problemlos
Brasilien sei Dank - die Welt ist seit einigen Jahren um eine St(r)andsportart reicher: Beach Soccer. Was mit ein paar Sunnyboys an der Copacabana von Rio begann, ist inzwischen zum ernst zu nehmenden
Verband gewachsen und bekommt nun mit Pro Beach Soccer sogar ein eigenes Computerspiel. Genau wie im großen Konkurrenten FIFA sind Originalspieler enthalten, darunter Altstars wie Cantona oder Amarelle. Im Gegensatz zum EA-Sports-Vertreter steht bei Pro Beach Soccer allerdings ganz klar die Action im Vordergrund. Entsprechend einfach ist die Bedienung: Für Flugkopfbälle oder Fallrückzieher braucht man nur eine einzige Taste. Leider reagieren die Akteure etwas träge, was besonders bei schnellen Richtungswechseln häufig zu verstolperten Bällen führt. Außerdem dauert die Ballannahme meist zu lang, so dass schnelle Direktpässe über mehrere Stationen nur selten umgesetzt werden können. Spielfluss
und damit dauerhafter Spaß kommt leider nicht auf. Dazu trägt auch die unspektakuläre Präsentation bei. Den Animationen fehlt der für ein Arcadespiel nötige Witz, die Kameraschwenks wirken wenig dynamisch.
