Prince of Persia-Vorschau: Details zur Technik, den Tricks und neue Gegner
Prince of Persia: Die Vergessene Zeit wird die Sands of Time-Trilogie erweitern. Wir waren bei Ubisoft und schauten uns den Titel an.
Quelle: Ubisoft
Sie können Wasser einfrieren und sich dies dann zunutze machen.
Doch der persische Prinz hat noch mehr übermenschliche Tricks auf Lager: Beispielsweise kann er sich mitten im Sprung blitzschnell nach vorn katapultieren, was in Kämpfen ebenso nützlich ist wie beim Überqueren großer Abgründe. Und wie bereits in den Vorgängern ist es jederzeit möglich, die Zeit um einige Sekunden zurückzuspulen. Sie haben einen Sprung verpasst, sind in eine Falle getappt oder haben im Kampf einen Fehler begangen? Mit dem Zeitreise-Feature haben Sie die Möglichkeit, es erneut zu versuchen. Falls Ihnen jedoch die dafür nötigen Energiekugeln ausgehen, ist der Bildschirmtod unausweichlich.
Eine weitere Fähigkeit des Adeligen wurde bei der Präsentation nur kurz angedeutet: Mit einem Zauber versetzen Sie zerstörte Teile der Festung in ihren Originalzustand zurück und schaffen damit neue Kletterpfade. Im Spiel müssen Sie diese und weitere Talente konstant anwenden, um die Levels zu meistern. Mitten im Spurt über Fallen, Abgründe und Hindernisse müssen Sie nicht nur zur richtigen Zeit die richtigen Zauber wirken, sondern auch stets auf unerwartete Ereignisse vorbereitet sein – eine Herausforderung, auf die wir uns freuen.
Die Technik des Gezeigten war ordentlich. Die Texturen sind detailliert, die Animationen flüssig und der Orchestersound gewann genau in den richtigen Momenten an Dynamik – etwa bei besonders waghalsigen Kletteraktionen. Auch das Leveldesign machte einen guten Eindruck. Wir erblickten massive Befestigungsanlagen, düstere Keller und schwebende Inseln in einer Welt zwischen den Zeiten. In den Abschnitten, in denen Gegner auf den Prinzen lauerten, wirkte die Szenerie jedoch arg flach und weitläufig. Das mag aber dem neuen Kampfsystem geschuldet sein, bei dem Sie sich wahren Gegnermassen stellen.
In den alten Spielen kämpfte der Prinz elegant und agil gegen seine Widersacher. Er umkreiste sie, wich ihren Angriffen aus und konterte mit tödlicher Präzision. Was wir in Die Vergessene Zeit sahen, erinnerte jedoch etwas an Dynasty Warriors 6: Empires oder Devil May Cry 4. Mit weiten Schwüngen mähen Sie durch Dutzende von Standardgegnern, die wie eine Mischung aus Zombie und Mumie aussehen. Doch nach wie vor ist der Prinz im Kampf agil. Er kann in die Luft springen, für einen Moment verharren – Videospiel-Logik sei Dank – und mit einem mächtigen Schlag auf seine Gegner niedersausen.
Das Kampfsystem erlaubt Ihnen, alle Angriffe durch das Halten der jeweiligen Taste aufzuladen. Sie können also entscheiden, ob Sie flinke, schwache Hiebe verteilen oder langsame, brachiale Attacken ausführen. Mit dem richtigen Timing entfesseln Sie Combos, die sowohl schnell als auch kraftvoll sind. Obendrein stehen Ihnen auch im Kampf die Mächte der Natur zur Seite. Demonstriert wurde uns die Tornado-Fähigkeit, bei der Sie einen Wirbelsturm um Ihre Spielfigur erzeugen. Er weht alle Gegner in Ihrer Nähe um – ideal, um sich aus heiklen Situationen zu befreien. Fähigkeiten wie diese lassen sich mit Erfahrungspunkten aufwerten. Der Tornado der Stufe 4 ist beispielsweise eine bildschirmfüllende Naturgewalt, die kurzerhand die Gegner in Ihrer Nähe verschlingt. Sie müssen sich allerdings entscheiden, ob Sie die Punkte lieber in Akrobatik- oder in Kampfkünste investieren.
Quelle: Ubisoft
Die Steuerung orientiert sich an Sands of Time und verlangt Geschick sowie gutes Timing.
Nachdem die 2008er-Fassung von Prince of Persia Kritik dafür erntete, dass Sie darin stets nur gegen einen Gegner kämpften, erwartet Sie nun das andere Extrem. Die ausufernden Metzeleien wirken bislang etwas zwiespältig auf uns. Werden die Schlachtfelder im fertigen Spiel alle so flach und karg wirken? Wie fühlt sich das Kampfsystem wohl an und lassen sich die verschiedenen Manöver bequem ausführen? Wie fordernd werden die Scharmützel? All diese Fragen lassen sich nicht beantworten, ohne selbst gespielt zu haben. Daher sind wir gespannt, wie die Entwickler die Kämpfe in das Spiel integrieren und welchen Einfluss die Spezialgegner auf das Spielgeschehen haben.
Neben den Standard-Schergen gibt es nämlich ausgefallenere Gegner. Gezeigt wurde uns ein Hüne mit Elefantenmaske. Er versucht stets, Sie zu rammen, und wirft dabei auch seine Kameraden um. Die Taktik, mit der Sie ihn besiegen, haben wir jedoch schon in vielen Spielen gesehen: Sie lassen ihn in eine Wand krachen und verpassen ihm Hiebe, solange er benommen ist. Außerdem versprach man uns Gegner von bis zu 30 virtuellen Metern Größe. Der Kampf mit ihnen wird uns hoffentlich lange in Erinnerung bleiben.

2. Warrior Within
3. Two Thrones
(4.) Prince of Persia (dieses häßliche CellShading Ding)
Was ist dann eigentlich der PoP Teil der danach raus kam (4)? Gehört der nicht in die Serie? Andere Story? oder wieso wird von ner Trilogie gesprochen?
1. gehört er nicht in die Serie
2. Stand nur auf der Verpackung "Prinve of Persia", was ich ehrlich gesagt einfach für einen Druckfehler halte.
Im Spiel wurde ja nicht ein einziges mal erwähnt, dass der komische Bauernlümmel ein Prinz sein soll.
Dass die Akrobatik und die Rätsel wiederkommen, freut mich sehr, aber diese riesigen Gegnermassen dämpfen meine Vorfreude doch erheblich.
2. Warrior Within
3. Two Thrones
(4.) Prince of Persia (dieses häßliche CellShading Ding)
Was ist dann eigentlich der PoP Teil der danach raus kam (4)? Gehört der nicht in die Serie? Andere Story? oder wieso wird von ner Trilogie gesprochen?
Jetzt ist die Serie für mich tot. Gruss an Ubisoft
"The two thrones" war der dritte...
MfG
KayTeEm