Playstation Now in der Beta: So funktioniert der Streaming-Dienst

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Playstation Now in der Beta: So funktioniert der Streaming-Dienst. (7)
Quelle: PC Games

PS Now kommt endlich auch nach Deutschland. Wir haben uns Sonys Streaming-Dienst für Spiele in der geschlossenen Beta einmal genauer angeschaut. In diesem Artikel stellen wir euch die Funktionsweise des Service auf der PS4 vor. Den PC-Client konnten wir in der Beta leider noch nicht ausprobieren.

Seit mehr als drei Jahren betreibt Sony nun bereits in ausgesuchten Ländern seinen Streaming-Dienst Playstation Now. Noch in diesem Jahr soll der Service endlich auch in Deutschland starten. Wann es genau soweit sein wird, ist bisher aber noch nicht bekannt. Zur Vorbereitung auf den Launch, veranstaltete der japanische Konzern im August eine geschlossene Beta-Phase. Auch wir haben uns an den Tests beteiligt und uns ausführlich mit dem Service befasst. In diesem Artikel stellen wir euch die Funktionsweise und unsere Eindrücke von PS Now vor.

Mit Playstation Now erhaltet ihr für eine monatliche Gebühr Zugriff auf eine umfangreiche Bibliothek von PS3- und PS4-Spielen. Wie teuer der Dienst in Deutschland wird, ist bislang nicht bekannt. In Großbritannien verlangt Sony derzeit 12,99 britische Pfund im Monat. Die Spiel von PS Now werden auf zentralen Servern von Sony ausgeführt und euch per Streaming auf PS4 oder PC zur Verfügung gestellt. Den PC-Client konnten wir während der Beta bislang leider noch nicht ausprobieren. Daher beziehen sich im folgenden alle Beschreibungen auf die PS4-Version.

Die Bibliothek ist recht unübersichtlich. Abhilfe schafft die Suchfunktion. Quelle: PC Games Die Bibliothek ist recht unübersichtlich. Abhilfe schafft die Suchfunktion. Auf der Konsole installiert ihr euch lediglich eine kleine App von rund drei Megabyte. Nach dem Start dieses Programms gelangt ihr direkt in das Spieleangebot. Das Menü zum Stöbern in der Bibliothek ist dabei allerdings nicht sonderlich übersichtlich ausgefallen. Untereinander sind die Spiele in verschiedenen Kategorien wie Genres, bestimmte Hersteller und Top-Spiele eingeteilt. Jede Kategorie lässt sich jeweils seitlich durchscrollen. Bei mehr als 500 Spielen fällt es hier nicht wirklich leicht den Überblick zu behalten. Immerhin haben die Entwickler an eine Suchfunktion gedacht. Mit dieser könnt ihr gezielt nach einem Titel suchen, wenn ihr genau wissen, welches Spiel ihr ansteuern wollt. Außerdem könnt ihr Favoriten festlegen, die dann in einer eigenen Liste gesammelt werden.

Sobald ihr den Titel eurer Wahl startet, heißt es einige Sekunden warten, in denen der Server das Spiel für den Start vorbereitet. Dieser Vorgang hat bei uns in der Regel rund 30 Sekunden gedauert, aber nie mehr als eine Minute. Während dieser Vorbereitungsphase erhaltet ihr einige wichtige Hinweise für die Handhabung von PS Now. So werden zum Beispiel die Start- und Select-Buttons der PS3 auf dem PS4-Controller über die linke und rechte Seite des Touchpads simuliert. Außerdem stellt euch das Programm einen Warnhinweis vor, der euch während des Spiels eingeblendet wird, sollte sich eure Internetverbindung verschlechtern. In diesem Fall solltet ihr das Spiel vorsichtshalber speichern.Wenn eure Leitung schon beim Spielstart nicht den Anforderungen entspricht, beendet die PS4 den Startvorgang und zeigt euch eine entsprechende Fehlermeldung an. Laut den offiziellen Voraussetzungen von Sony, benötigt ihr mindestes eine Internetverbindung von 5 MBit/s, um Spiele über PS Now zu streamen. Um einen reibungslosen Betrieb des Dienstes zu gewährleisten solltet ihr außerdem darauf achten, dass keine anderen Dienste wie Netflix, Youtube oder datenintensive Downloads die Bandbreite belasten.

Nach zu langer Untätigkeit werden Spiele automatisch beendet. Quelle: PC Games Nach zu langer Untätigkeit werden Spiele automatisch beendet. Während des Spielens solltet ihr darauf achten, dass ihr das Spiel nicht einfach für einige Zeit untätig laufen lassen könnt. Sobald PS Now für zehn Minuten keine Eingabe am Controller mehr registriert hat, wird das Spiel automatischen beendet. Auf diese Weise will Sony sicherstellen, dass auf ihren Servern nicht unnötig Kapazitäten belegt werden, die anderen Spielern zu gute kommen könnte. Wer also eine längere Pause einlegt, sollte das Spiel speichern und beenden.

Der eigentliche Spielbetrieb läuft hervorragend. Die größte Sorge, die sich beim Gedanken an gestreamte Spiele ergibt, hat sich nicht bestätigt. Beim Test von einem guten Dutzend verschiedener Titel aus den unterschiedlichsten Genres konnten wir zu keiner Zeit eine Eingabe-Verzögerung beobachten. Selbst bei flotten Ego-Shootern konnten wir keinen Unterschied zur physischen Version des Spiels feststellen. Einzig bei der Darstellung der Spiele wird man gelegentlich daran erinnert, dass es sich um einen Stream handelt. So haben wir hin und wieder eine Kompression des Bildes bemerkt, wie man es zum Beispiel auch von Videoplattformen wie Youtube und Twitch kennt. Besonders bei den PS4-Spielen fällt dieser Effekt auf, da das Bild hier nicht so scharf wie gewohnt ist. Bei den PS3-Spielen ist der Effekt nicht so stark, weil diese eh schon nur in 720p ausgegeben werden.

Meinung

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    • Kommentare (10)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von Cyberthom Mitglied
        Zitat von 1xok
        Streaming wird die Zukunft. Sony hat hier einen technologischen Vorteil, weil sie seit Jahren ihr eigenes OS pflegen. Valve kann das in Zukunft nur mit SteamOS kontern, das aber sicher noch nicht so weit ist. Valve will derzeit nichts vom Streaming wissen. Glaubt nicht daran. Aber Sony zeigt wie es geht. Das ist sehr erfreulich. So kommt wieder Bewegung in den Markt. Beim in-home Streaming ist Valve ja schon top. Jetzt zwingt Sony sie vielleicht dazu, diesen Weg konsequent weiter zu gehen.

        Jedenfalls eine super Entwicklung. Wenn Sony sich irgendwann noch dazu durchringt bzw. es hin bekommt, dass man es auch via App direkt über einen SmartTV nutzen kann, der inzwischen praktisch in jedem Haushalt steht, dann könnte das das Gaming revolutionieren. Einfach App installieren, Controller mit dem TV verbinden und los daddeln. Sicherlich noch Zukunftsmusik, aber vielleicht keine allzu ferne Zukunft mehr.
        Hallo, denke du hast da recht.. Und Sony wird da wirklich der Gewinner sein wenn nix unerwartetes Passiert den Im gegensatz zu den anderen Playern wie MS oder Valve
        macht sony ja selbstTV geräte und die Zusatzhardware Wie Konsole, Computer wäre dann total Überflüssig. ebenso die jeweiligen eigenen Spielesammlungen ;-)
        TV wird Konsole und Computer sein. Und da werden dann Software Giganten ins Schwitzen kommen.
        Hat auch was gutes niemals mehr sich mit dem Fenster 10 ärgern müssen ;-)
        Das Sony das so schnell geschaft hat..
      • Von Cyberthom Mitglied
        Zitat von 1xok
        Streaming wird die Zukunft. Sony hat hier einen technologischen Vorteil, weil sie seit Jahren ihr eigenes OS pflegen. Valve kann das in Zukunft nur mit SteamOS kontern, das aber sicher noch nicht so weit ist. Valve will derzeit nichts vom Streaming wissen. Glaubt nicht daran. Aber Sony zeigt wie es geht. Das ist sehr erfreulich. So kommt wieder Bewegung in den Markt. Beim in-home Streaming ist Valve ja schon top. Jetzt zwingt Sony sie vielleicht dazu, diesen Weg konsequent weiter zu gehen.

        Jedenfalls eine super Entwicklung. Wenn Sony sich irgendwann noch dazu durchringt bzw. es hin bekommt, dass man es auch via App direkt über einen SmartTV nutzen kann, der inzwischen praktisch in jedem Haushalt steht, dann könnte das das Gaming revolutionieren. Einfach App installieren, Controller mit dem TV verbinden und los daddeln. Sicherlich noch Zukunftsmusik, aber vielleicht keine allzu ferne Zukunft mehr.
        Hallo, denke du hast da recht.. Und Sony wird da wirklich der Gewinner sein wenn nix unerwartetes Passiert den Im gegensatz zu den anderen Playern wie MS oder Valve
        macht sony ja selbstTV geräte und die Zusatzhardware Wie Konsole, Computer wäre dann total Überflüssig. ebenso die jeweiligen eigenen Spielesammlungen ;-)
        TV wird Konsole und Computer sein. Und da werden dann Software Giganten ins Schwitzen kommen.
        Hat auch was gutes niemals mehr sich mit dem Fenster 10 ärgern müssen ;-)
        Das Sony das so schnell geschaft hat..
      • Von Matthias Dammes Redakteur
        Zitat von 1xok
        Wenn Sony sich irgendwann noch dazu durchringt bzw. es hin bekommt, dass man es auch via App direkt über einen SmartTV nutzen kann, der inzwischen praktisch in jedem Haushalt steht, dann könnte das das Gaming revolutionieren. Einfach App installieren, Controller mit dem TV verbinden und los daddeln. Sicherlich noch Zukunftsmusik, aber vielleicht keine allzu ferne Zukunft mehr.
        Am Anfang konnte man PS Now auf verschiedenste Geräten nutzen.
        Unter anderem eben auch Smart TVs, die PS Vita und andere.
        Erst später hat Sony die Unterstützung dieser Geräte eingestellt und konzentriert sich seit dem nur noch auf PS4 und PC als Endgeräte.
      • Von 1xok Mitglied
        Streaming wird die Zukunft. Sony hat hier einen technologischen Vorteil, weil sie seit Jahren ihr eigenes OS pflegen. Valve kann das in Zukunft nur mit SteamOS kontern, das aber sicher noch nicht so weit ist. Valve will derzeit nichts vom Streaming wissen. Glaubt nicht daran. Aber Sony zeigt wie es geht. Das ist sehr erfreulich. So kommt wieder Bewegung in den Markt. Beim in-home Streaming ist Valve ja schon top. Jetzt zwingt Sony sie vielleicht dazu, diesen Weg konsequent weiter zu gehen.

        Jedenfalls eine super Entwicklung. Wenn Sony sich irgendwann noch dazu durchringt bzw. es hin bekommt, dass man es auch via App direkt über einen SmartTV nutzen kann, der inzwischen praktisch in jedem Haushalt steht, dann könnte das das Gaming revolutionieren. Einfach App installieren, Controller mit dem TV verbinden und los daddeln. Sicherlich noch Zukunftsmusik, aber vielleicht keine allzu ferne Zukunft mehr.
      • Von Matthias Dammes Redakteur
        Zitat von JBT
        Wie sieht denn das aus mit den Spielepreisen? Die 5Euro/Monat sind doch sicherlich nur für den Service. Was kosten denn dann die Spiele? Werden die PSN Preise übernommen?
        Nein, wer ein PS Now-Abo hat, hat Zugriff auf die gesamte Bibliothek.
        Wie viel das Ganze in Deutschland kosten wird ist derzeit unklar.
        In Großbritannien sind es derzeit 12,99 Pfund im Monat (Fehler im Artikel, werde ich beheben), in den USA allerdings 19,99 US-Dollar pro Monat.
      • Von JBT Gelegenheitsspieler/in
        Wie sieht denn das aus mit den Spielepreisen? Die 5Euro/Monat sind doch sicherlich nur für den Service. Was kosten denn dann die Spiele? Werden die PSN Preise übernommen?
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