Pillars of Eternity im Test - Textberge, Festung + Fazit

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Mit Feuerwänden lassen sich die Schlachtfelder taktisch geschickt aufteilen.
Quelle: PC Games

Der Nachschub an hochklassigen Old-school-Rollenspielen für den PC reißt nicht ab: Nach Divinity: Original Sin und Wasteland 2 steht mit Pillars of Eternity der nächste Hochkaräter auf der Matte. Warum Obsidians RPG im Baldur's Gate-Stil mit der Konkurrenz den Boden aufwischt und ein Muss für jeden Genre-Fan ist, erfahrt ihr in unserem Test samt extralangem Video-Review!

Man merkt Pillars of Eternity zu jedem Zeitpunkt an, dass bei Entwickler Obsidian Menschen mit einer tiefen Liebe zum geschriebenen Wort arbeiten. So gibt es immer wieder besondere Ereignisse, die als eine Art Text-Adventure stattfinden: Zusammen mit Zeichnungen und stimmungsvollen Soundeffekten erzeugen einige wenige Sätze ein Bild, für dessen Enstehung andere Studios aufwendige Zwischensequenzen in Arbeit geben würden.

Dieser Schritt ist natürlich aus der Not geboren, Obsidian hat nunmal einfach nicht das Budget von Bioware unter der Schirmherrschaft eines großen Publishers à la Electronic Arts. Aber das Ergebnis kann sich sehen lassen: Wenn wir beispielsweise unsere Gruppe an einem dürren Seil über einen gähnenden Abgrund hangeln lassen, fiebern wir unweigerlich mit, auch wenn die Gefahr nur in Textform dargestellt wird.

Schön: Bei solchen Ereignissen checkt das Spiel im Hintergrund Fähigkeiten wie Athletik oder Überlebenssinn - sollte ein Charakter bei der Werteprobe durchfallen, ist er nach dem Ende der "Scripted Interaction" zum Beispiel erschöpft oder nimmt Schaden. Unsere Begleiter sind jedoch nicht nur eine Ansammlung von Zahlen - sie besitzen eine echte Persönlichkeit. Erreicht wird das durch viele faszinierende Dialoge mit beschreibenden Texten, die dem Spieler neben der reinen wörtlichen Rede auch Haltung, Gestik und Mimik der Figuren näherbringen und dadurch echte Emotionen erzeugen. Klasse!

In solchen Text-Adventure-Einspielern erlebt ihr überraschend spannende Momente. Quelle: PC Games In solchen Text-Adventure-Einspielern erlebt ihr überraschend spannende Momente. Das alles trägt zur dichten Atmosphäre bei, egal ob wir eine finstere Höhle erforschen oder durch die Straßen der in fünf Sektoren aufgeteilte Stadt Trutzbuch wandern. Stimmige Hintergrundgeräusche, ein dynamischer Tag-und-Nacht-Wechsel, spontane Plaudereien unserer Gefährten sowie - natürlich - die toll geschriebenen Texte erwecken die Umgebungen zum Leben. Wer gar nicht genug von der bis ins Detail ausgearbeiteten Spielwelt bekommt, kann noch etliche Hintergrundinfos nachlesen. Unter anderem lernt die Gruppe bei jedem Kampf mehr über Widersacher, von ihren Ursprüngen bis hin zu ihren Resistenzen.

Die höchsten Zinnen und der tiefste Kerker

Pillars of Eternity ist ein leuchtendes Beispiel dafür, wie man eine Kickstarter-Kampagne richtig aufzieht. Die Kommunikation mit den Fans war in den Jahren seit der ursprünglichen Spendensammlung vorbildlich. Dementsprechend dürfte es niemanden überraschen, dass auch die versprochenen "Stretch Goals", also die zusätzlichen, durch weitere Einnahmen finanzierten Features ihren Weg ins fertige Spiel geschafft haben. Eines davon ist die Festung: Ähnlich wie einst in Neverwinter Nights 2 wird der Hauptcharakter im Spielverlauf zum Burgherr. Die Festung lässt sich ausbauen, um euren Ruhm und den Sicherheitswert im Umland zu steigern. Zudem bekommt ihr Steuereinnahmen - wer zu wenige Söldner anheuert und daher nicht für die Sicherheit garantieren kann, verliert Zaster an Banditen.

Mit Feuerwänden lassen sich die Schlachtfelder taktisch geschickt aufteilen. Quelle: PC Games Mit Feuerwänden lassen sich die Schlachtfelder taktisch geschickt aufteilen. Party-Mitglieder, die nicht zu eurer aktiven Sechsergruppe gehören, bleiben in der Festung. Von da aus schickt ihr sie per Menü auf Nebenaufträge, ähnlich wie in Dragon Age: Inqusition. Leider fehlen hier die coolen Entscheidungsmomente der anderen Quests. Festungs-Upgrades resultieren lediglich in kleinen statistischen Boni und in den Kerker gesteckte NPCs ziehen keine weiteren Aufgaben nach sich, ja lassen noch nicht einmal mit sich reden. Wer Audienzen wie auf Nalias Burg in Baldur's Gate 2 erwartet, bei dem man Urteile fällen und Gesetze verabschieden muss, wird bitter enttäuscht. Als kleines Zubrot ist die Festung aber nicht zu verachten, zumal sie den Eingang zum größten Dungeon des Spiels beherbergt: die Endlosen Pfade von Od Nua.

Dieser gewaltige, 15 Ebenen umfassende Kerker war das zweite Stretch Goal der Kickstarter-Kampagne. Im Spiel erwartet euch eine fantasievolle Abfolge von Levels, die durch kleine Rätsel und Dialogsequenzen aufgewertet werden. Vor allem aber erwartet euch hier die beste Ausrüstung des Spiels, bewacht von den stärksten Monstern. Es lohnt sich daher, immer wieder im Verlauf des Abenteuers zur Festung zurückzukehren und soweit wie eben möglich in die Tiefe hinabzusteigen. Wer darauf keine Lust hat, kann die Endlosen Pfade jedoch auch wie jede andere optionale Nebenquest links liegen lassen. Dann verpasst er aber einen spektakulären Bosskampf auf der untersten Ebene!

Die Festungsaktionen spielen sich hauptsächlich in Menüs ab. Interessante Entscheidungsmomente gibt's kaum. Quelle: PC Games Die Festungsaktionen spielen sich hauptsächlich in Menüs ab. Interessante Entscheidungsmomente gibt's kaum. Kleiner Wermutstropfen: Bis ihr diesem gewaltigen Widersacher gegenübersteht, habt ihr unter Umständen bereits die Level-Obergrenze von Pillars of Eternity erreicht. Eure Helden können lediglich bis Level 12 aufsteigen, danach sammelt ihr keine Erfahrungspunkte mehr. Wer also tatsächlich jede noch so kleine Nebenaufgabe erledigt, muss die letzten paar Stunden ohne motivierende Stufenaufstiege auskommen. Vermutlich dürften findige Modder diese Begrenzung aber schon kurz nach Release aushebeln, immerhin unterstützt Pillars of Eternity Mods.

Die perfekte Symbiose

Das Charaktersystem ist klug entschlackt, bietet aber dennoch reichlich Möglichkeiten zur individuellen Entwicklung. Nervig: Das Stufenlimit bis Level 12. Quelle: PC Games Das Charaktersystem ist klug entschlackt, bietet aber dennoch reichlich Möglichkeiten zur individuellen Entwicklung. Nervig: Das Stufenlimit bis Level 12. Pillars of Eternity ist ein fantastisches Rollenspiel. Seine vielleicht größte Stärke: Nicht nur Baldur's Gate-Kenner haben Spaß daran! 15 Jahre nach dem geistigen Vorgänger war es eine vernünftige Entscheidung von Obsidian, wo immer möglich Barrieren für die neue Spielergeneration abzubauen, ohne den Kern der Spielmechanik zu verfälschen. Dadurch bietet Pillars of Eternity all die modernen Annehmlichkeiten (Die verdoppelte Laufgeschwindigkeit ist ein Segen!), ohne an überholten Konzepten wie der Sache mit der Munition oder bewusst komplizierten Pen&Paper-Regeln festzuhalten. Dazu kommen eine frei belegbare Steuerung, freies Speichern mit Quicksave und eine zu großen Teilen anpassbare (lies: ausblendbare) Benutzeroberfläche.

In unseren Augen ist das die perfekte Symbiose aus moderner Einsteigerfreundlichkeit und lange vergessener Komplexität. Statt einfach nur zu sagen "Lass es uns so machen wie bei Baldur's Gate 2, damals hat sich ja auch keiner beschwert!" hat Obsidian bei jedem Feature nachgedacht und sich gefragt: "Okay, das war damals nicht ganz so toll - wie können wir es besser machen?". Dadurch lässt Pillars of Eternity die glorreiche Vergangenheit nicht nur wiederaufleben - es ist der nächste Evolutionsschritt in einem Subgenre, das 15 Jahre Pause hatte.

Info: Zum Test lag uns eine noch nicht final gepatchte Steam-Fassung mit der Versionsnummer 1.0.1.0495 vor. Die Retail-Fassung des Spiels (mit Handbuch, Soundtrack und Weltkarte) benötigt eine Online-Aktivierung auf einem Steam-Account. Pillars of Eternity erscheint aber auch über Gog.com ohne Kopierschutz. Die Preise schwanken zwischen 42 Euro für die normale Fassung und 83 Euro für die Royal Edition.

Meinung

Wertung zu Pillars of Eternity (PC)

Wertung:

9.0 /10
Pro & Contra
Taktisch herausfordernde, pausierbare Echtzeitkämpfe mit etlichen OptionenEtliche spannende Aufträge mit mehreren LösungsmöglichkeitenInteressante Entscheidungsmomente abseits simpler Gut-Böse-SchemataKlasse geschriebene Texte und lebensecht gezeichnete FigurenGrößte spielerische Freiheit bei der Wahl des nächsten ReisezielsFantastisch entworfene Welt, die zu erkunden Spaß machtGroßer Umfang mit mindestens 40 Stunden SpielzeitRoutiniert aufgezogene Hauptgeschichte, die faszinierende Fragen aufwirftAusgeklügeltes Ruf-System mit merklichen AuswirkungenKomplexes Charaktersystem mit sechs Rassen, elf Klassen sowie Dutzenden Talenten und ZaubernAcht sympathische NPC-Begleiter mit eigenen Geschichten und NebenquestsGigantischer Mega-DungeonSehr gute englische SprecherVier variable Schwierigkeitsgrade plus Expertenmodus und optionalem PermadeathAnpassbares Interface, frei belegbare SteuerungHervorragendes Tagebuch mit NotizfunktionVorbildlicher, einsteigerfreundlicher Tutorial-PrologGroßartiger SoundtrackGute Wegfindung abseits der KämpfeViele Komfortfunktionen wie die Einstellung der LaufgeschwindigkeitRegelsystem ist nicht unnötig kompliziert
Recht niedrige Level-Begrenzung auf Stufe 12Verschenktes Potenzial bei der Festung und dem SeelenlesenEigene Figuren verheddern sich ab und zu im KampfAusdauersystem mit Fokus auf Rasten ist anfangs gewöhnungsbedürfigKann abschrecken: Hintergründe verbergen sich hinter Bergen von (sehr gut geschriebenem) TextKeine deutsche SprachausgabeEinige störende Rechtschreib- und Übersetzungsfehler auf DeutschViele Ladezeiten

Bildergalerie

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  1. Seite 1 Pillars of Eternity im Test - Regelwerk, Story und Ausdauersystem
  2. Seite 2 Pillars of Eternity im Test - Kämpfe, Quests und Rufsystem
  3. Seite 3 Pillars of Eternity im Test - Textberge, Festung + Fazit
    • Kommentare (153)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von Holyangel Hobby-Spieler/in
        Wird Obsidian selber die deutsche Übersetzung nicht nochmal angehen? Finde ich doch ein bisschen schwach... und wieder ein paradebeispiel, wie die mod community ausgenutzt wird...

        Es geht ja nicht und 3 Fehler in der Übersetung und das Spiel hat wohl genug Geld reingeholt um eine gute Übersetzung zu machen...
      • Von Holyangel Hobby-Spieler/in
        Wird Obsidian selber die deutsche Übersetzung nicht nochmal angehen? Finde ich doch ein bisschen schwach... und wieder ein paradebeispiel, wie die mod community ausgenutzt wird...

        Es geht ja nicht und 3 Fehler in der Übersetung und das Spiel hat wohl genug Geld reingeholt um eine gute Übersetzung zu machen...
      • Von Meisterhobbit Gelegenheitsspieler/in
        Klar, wenn selbst das Patchen auf die Community abgeladen wird, ist das sogar noch mieser, als den Moddern bloß die Möglichkeit zu geben (oder sie vielmehr eher darum zu bitten) , (optionalen) neuen Content zu basteln, der dann letztlich dem Spiel eine längere Lebensdauer (ergo mehr Einnahmen) verschafft, ist aber im Grunde das selbe Ding. Eine Baufirma baut ein Haus. Leute ziehen ein. Später merken die Bewohner, dass das Wohnzimmer größer sein könnte (Mod), oder dass gewisse Rohre leck geschlagen sind (Patch). So oder so, beides geht der Baufirma praktisch am Allerwertesten vorbei, sie haben ja schließlich einen Werkzeugkasten im Haus gelassen Oo?!
        Zu Wasteland 2: diese GOTY Edition, von der du sprichst, ist zugegeben echt wohl ein ziemlich dickes Paket. Das enthaltene Grafikupdate interessiert mich persönlich zwar nicht so sehr (mein etwas eingerosteter Mittelklasse-Laptop kommt auch so schon ins Schwitzen^^), aber ist wohl eine der Sachen, die sie zwingend bringen müssen, wenn sie es echt auch auf die Konsolen bringen wollen, was meiner Meinung nach sehr wahrscheinlich ziemlich floppen dürfte. Nicht nur fehlt es an der Action, auf die der durchschnittliche Consolero doch stark abfährt, aber allgemein ist eben dieses ganze Genre nicht unbedingt dafür konzipiert. Was bedeutet nochmal das "c" in cRPG und gibt es denn in der Richtung irgendwelche erfolgreichen Beispiele auf Konsole?
        Abgesehen davon steht auf der Agenda dieses großen Updates zwar so einiges, das durchaus vielversprechend klingt. Perks könnten der Charakterentwicklung etwas mehr Tiefe verleihen, und wenn das ganze, zusammen mit praktisch dem ganzen Rest des Spiels, von Grund auf neu (und gut!) gebalanced wird, bin ich voll dafür! Aber abgesehen von all diesen hübschen Neuerungen scheint irgendwie die Notwendigkeit von weiterem Bugfixing und besonders davon, den bereits bestehenden Content auszureifen, etwas in den Hintergrund gerückt sein. Wenn du bisher erst die Hälfte gespielt hast, ist dir davon vermutlich noch nicht so viel aufgefallen (Arizona ist im Vergleich zu Los Angeles wesentlich eher "fertig"), aber, ohne groß zu spoilern, sobald dir die ersten Personen mit Namen, aber absolut keinem Sinn und Zweck, oder Orte und Quests voller Logiklücken auffallen, wirst du wissen, was ich meine.
      • Von angelan Mitglied
        Mich hat das konsolige Interface auch genervt und ich habe die Mod installiert. Da finde ich auch, dass man das vom Entwickler hätte besser machen können.
        Vorteile von Mods: man kann das installieren, was man haben möchte, das andere weglassen, eines der großen Vorteile von Mods. Ich bekomme Ideen, muss sie nicht übernehmen, kann es aber. Nicht jedem gefällt alles, daher müssen sich Entwickler entscheiden. Will ich es anders, installiere ich die Mod.
        Beim Construction Set muss man aber auch sagen, dass es Bethesda auch Zeit und Resourcen und Geld gekostet hat, so was zu entwickeln. Daher stecken sie ja auch einiges rein.
        Bei dem noch nicht angekündigten Fallout 4 wird es bestimmt genauso sein.
        Natürlich wäre Skyrim viel weniger erfolgreich gewesen, wenn man das nicht gemacht hätte.
        Viel schlimmer finde ich es noch bei anderen Titeln, wo es unheimlich schwer ist, Mods zu installieren, weil es das PRogramm nicht vorsieht (wie Inquisition z.B.)
        Ich finde es insgesamt viel schlimmer, dass es bei einigen Spielen irgendwann Community PAtches gibt, wo die Bugs gefixt werden, anstatt dass das die Entwickler machen. Bei manchen Spielen dauert es dann ja auch noch Jahre, wo es Patches der Community gibt.
        Gothic 3 als bestes Beispiel, aber es gibt auch andere.
        Das finde ich viel mehr eine Sauerei. Da stellt man die Entwicklung ein, geht an das nächste Spiel und die Community macht das ohne Geld zu bekommen.

        Wie schon gesagt, bei POE, das ein Kickstarter Projekt ist, das ich als einzigstes unterstützt habe, finde ich es ok, außerdem arbeiten die ja wirklich noch ausführlich an Patches, auch wenn sie schon gesagt haben, dass ein Add-on kommt, das sie ja aus den Gewinnen finanzieren müssen.

        Wasteland 2: auch so ein Kickstarter Fall. Ich habe am Anfang des zweiten TEiles pausiert, mir ist noch nicht aufgefallen, dass das wie eine Beta ist. Auch warte ich auf das Grafikupdate, dass ja noch kommen soll und das fast ein Jahr nach release. Auch hier wieder eine Kickstartersache, wo lange noch dran gearbeitet wird.
        Ich spiele den zweiten Teil dann lieber mit dem hübscheren Spiel durch. Eilen tut es nicht, POE bin ich auch erst im dritten Kapitel, bald kommt Witcher 3, im Augenblick spiele ich abends lieber Inquistition als POE zur ERholung, muss ich nicht viel lesen und nicht so viel bei den Kämpfen denken.
      • Von Meisterhobbit Gelegenheitsspieler/in
        Hehe, gleich ne Menge guter Punkte, die die Vor- und Nachteile meiner Einstellung zeigen. Zu POE geb ich dir vollkommen recht, eher kleineres Projekt, von daher kann ichs vollkommen verstehen, dass da wohl die Mittel nicht gereicht haben, um auch noch unfehlbare Übersetzer für alle geplanten Sprachen zu bezahlen. In so einem Fall finde ich es dann auch einfach nur eine echt nette Sache, wenn die Community da praktisch den Entwicklern etwas unter die Arme greift, um das Kind noch zu schaukeln. Die Anschaffung so einer Mod zieh ich unter Umständen auch in Erwägung, aber wie du schon sagtest, werd ich halt erst mal warten, obs vielleicht auch ohne noch was wird ;) .
        Skyrim ist da schon ne ganz andere Geschichte. Riesen Projekt, Unmengen Ressourcen, da hätte Bethesda ganz locker jede Menge selbst verbessern können... solche Hauptkritikpunkte wie das doch sehr konsolige Interface hätten die auch ohne weiteres innerhalb von 2 Wochen selbst patchen können... aber nein, serienmäßig gibts das bis heute (!) nicht, stattdessen gibts das Elder Scrolls Construction Set, wieso sollten sie sich also selbst noch mit sowas die Hände schmutzig machen? Klar könnte man mir jetzt hier Faulheit vorwerfen (ich könnte ja einfach fix, statt mich über sowas aufzuregen, die passende Mod runterladen, fertig, ist ja jetzt auch kein riesen Aufwand), andererseits werfe ich ihnen wiederum (wie ich finde zurecht) das selbe vor: wäre ein ziemlich elementarer Punkt, und locker machbar, das gescheit in ein offizielles Update zu packen, auto-update bei Steam und zack, hats jeder, der es spielt. Stattdessen ruht man sich aber lieber gewissermaßen auf der Arbeit der Modder aus, und das find ich einfach nicht richtig. Von daher reg ich mich lieber über sowas auf und behalts fürs nächste Mal, wo ich mir ein Spiel von Bethesda kauf (oder vielleicht lieber doch nicht^^?), im Hinterkopf. Aber von Himmelsrand hatte ich so oder so irgendwann genug, weiß ja jeder, dass, wenn du da als Abenteurer unterwegs bist, früher oder später unweigerlich der Tag kommt, an dem du nen Pfeil ins Knie bekommst ;) .
      • Von angelan Mitglied
        Na ja, deine Entscheidung. Diese Mod ist aber wirklich zu empfehlen, da man sie so installieren kann, dass man auf die Sprache "Deutsch (mit Patch) im Spiel umstellen kann und wenn man es nicht will wieder auf das von den Entwicklern gedachte Deutsch umstellen kann.
        Ich würde gerade bei POE eher sehen, dass es ein Kickstarterprojekt ist, und da ist die Lokalisierung halt nicht so im Fokus, weil auch das Geld begrenzt ist.
        Somit sind gerade bei POE die Mods doch sehr gering, eher bei der Sprache eine Unterstütung der Entwickler.
        Es soll ja auch noch eine verbesserte Patchversion für die Sprachen kommen, aber dann musst Du halt warten.

        Ich selbst finde das mit den Mods nicht so schlimm, manche Spiele werden deutlich besser, ich fand damals als Skyrim rauskam, das Spiel gar nicht so toll, mit Mods deutlich besser.
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